Suchtselbsthilfe in Sachsen-Anhalt

Suchtselbsthilfe bei Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt

Die LS-LSA unterstützt und begleitet die Suchtselbsthilfe in Sachsen-Anhalt. Die Suchthilfereferentinnen und -referenten der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege sind Ansprechpersonen für die Suchtselbsthilfegruppen in ihren Verbänden.

Einige der Suchthilfereferentinnen und -referenten werden durch die Deutsche Rentenversicherung Bund für die Aufgabe der Suchtselbsthilfeunterstützung gefördert. Eine >>bundesweite Übersicht bietet die DHS – Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen.

Insgesamt werden etwa 200 Suchtselbsthilfegruppen durch die Spitzenverbände betreut. Darüber hinaus bestehen freie Gruppen.

Die Anonymen Alkoholiker können aufgrund ihres Selbstverständnisses nur punktuell in die Aktivitäten der LS-LSA einbezogen werden.

Die Kontaktdaten aller Suchtselbsthilfegruppen in Sachsen-Anhalt finden Sie hier:
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/Suchthilfewegweiser/

Landesverbände der Suchtselbsthilfe in Sachsen-Anhalt

>>Blaues Kreuz in Deutschland e.V., LV Sachsen-Anhalt
Mitglied im Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V.

>>DRK Suchtselbsthilfevereinigung
gehört zum Deutschen Rotes Kreuz LV Sachsen-Anhalt e.V.

>>Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe LV Sachsen-Anhalt e.V.
Mitglied im Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V.

>>Kreuzbund Diözesanverband Magdeburg –
Selbsthilfe- u. Helfergemeinschaft für Suchtkranke und Angehörige
Teil des Caritasverbands für das Bistum Magdeburg e.V.

Ansprechpersonen für Suchtselbsthilfe bei den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege

Deutsches Rotes Kreuz LV Sachsen-Anhalt e.V. 
Lüneburger Straße 2, 39106 Magdeburg
Tel.: 0391 6106890   Fax: 0391 61068939

Der PARITÄTISCHE Sachsen-Anhalt
Evelin Nitsch-Boek – Leiterin der DROBS Magdeburg
Romy Kauß  – Referentin Gesundheit und Selbsthilfe
Wiener Str. 2, 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 6293511   Fax: 0391 6293433
E-Mail: enitschboek@paritaet-lsa.de; rkauss@paritaet-lsa.de

Diakonisches Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V.
Anja Halle – Referentin Suchtkrankenhilfe / Suchtselbsthilfe
Merseburger Str. 44, 06110 Halle (Saale) 
Tel.: 0345 12299370   Fax: 0345 12299299
E-Mail: halle@diakonie-ekm.de

Caritasverband für das Bistum Magdeburg e.V.
Jan Kiehl – Suchtnachsorge
Langer Weg 65-66, 39112 Magdeburg 
Tel.: 0391 6053209   Fax: 0391 6053196
E-Mail: jan.kiehl@caritas-magdeburg.de

AWO Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.
Eva Köhler – Fachbereich Sozialrecht und soziale Grundsatzfragen
Seepark 7, 39116 Magdeburg 
Tel.: 0391 999 777 25   Fax: 0391 999 777 49
E-Mail: Eva.Koehler@awo-sachsenanhalt.de

Diesen Text finden Sie zum download hier


Landesweiter Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe der LS-LSA

Im Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe treffen sich die selbst betroffenen Leiterinnen und Leiter von Suchtselbsthilfeverbünden etwa viermal pro Jahr auf Einladung des/der Sprechers/-in. Es werden Themen durchgearbeitet, die für alle Suchtselbsthilfegruppen von Bedeutung sind. Dazu zählen Themen wie die Integration von jungen Suchtkranken oder Abhängigen mit Suchtmittelproblematik, die bislang noch wenig in den meist Alkohol orientierten Suchtselbsthilfegruppen teilnehmen. Auch die Vorbereitung von Weiterbildungen für die Suchtselbsthilfe, der jährlichen Veranstaltung „Suchtselbsthilfetag“ und weiteren Initiativen wie z.B. „Suchtselbsthilfe spricht Hausärzte an“ finden hier statt. Darüber dienen die Treffen dem Praxisaustausch und der gegenseitigen Beratung zur Gruppenführung.


Weiterbildungsangebote für die Suchtselbsthilfe

bieten die Verbände der  Suchtselbsthilfe in der Regel ihren Mitgliedsvereinigungen an. Die entsprechenden Angebote der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen sowie der Landestellen stehen in der Regel allen interessierten Suchtselbsthilfegruppen offen. 

In Sachsen-Anhalt richten sich die Weiterbildungsangebote der Diakonie Mitteldeutschland  an Gruppenleiterinnen und -leiter sowie an interessierte Gruppenmitglieder der Suchtselbsthilfe aller Verbände.

Informationen zur Ansprechperson und weiteren Angeboten der Diakonie Mitteldeutschland erhalten Sie hier: https://www.diakonie-mitteldeutschland.de/themenfelder_suchtkrankenhilfe_de.html


Regionale Förderung durch die Deutsche Rentenversicherung gem. § 31 Abs. 1 Nr. 3 SGB VI

Diese Förderung der professionellen Sucht- wie der Suchtselbsthilfe durch die Deutsche Rentenversicherung Bund und die DRV Mitteldeutschland für Sachsen-Anhalt wird ausschließlich von der LS-LSA koordiniert. Dabei bedient sich die LS-LSA als Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. in Abstimmung mit den Zuwendungsgebern der verbandlichen Strukturen.

Weitere Informationen:  Helga Meeßen-Hühne


Selbsthilfeförderung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach § 20h SGB V

Die gesetzlichen Krankenkassen fördern die Aktivitäten der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe schon sehr lange. Es erfolgt eine Förderung auf Bundes-, Landes- und Ortsebene auf Grundlage des § 20 h SGB V.
Die Selbsthilfeförderung unterteilt sich in die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung) und die krankenkassenindividuelle Förderung (Projektförderung).

Die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung in Sachsen-Anhalt wird durch eine in der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfeförderung der GKV (ARGE) vertretene Krankenkasse jeweils für zwei Jahre koordiniert. Diese Krankenkasse ist auch Ansprechpartner für die örtlichen Selbsthilfegruppen, die Landesverbände sowie für die Selbsthilfekontaktstellen in Sachsen-Anhalt. Für die Pauschalförderung stehen einheitliche, kassenübergreifende Dokumente zur Verfügung (siehe unten).

Die Anträge auf Fördermittel für die krankenkassenindividuelle Förderung werden an die zuständigen Ebenen gerichtet. Suchtselbsthilfegruppen können Fördermittel bei den gesetzlichen Krankenkassen vor Ort beantragen, Landesorganisationen bei den Landesverbänden und Bundesorganisationen bei den Bundesverbänden der gesetzlichen Krankenkassen.
Für die krankenkassenindividuelle Förderung der Selbsthilfegruppen stellen die Krankenkassen jeweils eigene Dokumente zur Verfügung (siehe unten).

Einige Krankenkassen geben einen Teil der Mittel für Projektförderung in den Fördertopf der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung, wo sie den Selbsthilfegruppen dann als Pauschalförderung zur Verfügung stehen.

Die jeweils gültigen Fördervoraussetzungen und Erklärungen zum Förderverfahren nach § 20h SGB V sind zu finden im Leitfaden zur Selbsthilfeförderung: https://www.gkv-spitzenverband.de/krankenversicherung/praevention_selbsthilfe_beratung/selbsthilfe/selbsthilfe.jsp
Ab 2021 gilt ein neuer Leitfaden zur Selbsthilfeförderung. 

Die Anträge und Verwendungsnachweise der Krankenkassen sowie die Einzelheiten zu den Fördermodalitäten sind unter den folgenden Links zu finden. 

Kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung)

Zur Beantragung der Pauschalförderung gibt es eine Begleitbroschüre für die Selbsthilfegruppen in Sachsen-Anhalt.

Für Sachsen-Anhalt stellt die AOK Sachsen-Anhalt die Dokumente, auch die Begleitbroschüre, unter folgendem Link zur Verfügung:
https://www.aok.de/pk/sachsen-anhalt/inhalt/selbsthilfefoerderung-beantragen/ 

Krankenkassenindividuelle Förderung der Selbsthilfegruppen vor Ort (Projektförderung)

Einzelheiten zu möglichen Förderungen und Fristen sind unter den folgenden Links zu finden:

AOK Sachsen-Anhalt
http://www.aok.de/sachsen-anhalt/gesundheit/selbsthilfe-formulare-127766.php

BARMER (Ansprechpartner für Sachsen-Anhalt unter „Wir fördern Ihre Selbsthilfe-Projekte“)
https://www.barmer.de/gesundheit/krankheit-behandlung/gesundheitliche-selbsthilfe/selbsthilfe-gestalten/selbsthilfe-gestalten-3872 

Alle Anträge zu o.g. Fördermöglichkeiten müssen vollständig bis zum 31. Januar bei der zuständigen Krankenkasse vorliegen. 

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