Fachtagung „Cannabis: heilsam, halb so wild, gefährlich? – Beiträge zu einer versachlichten Diskussion

Datum:
11.11.2019
Uhrzeit:
08:45 bis 16:00 Uhr
Ort:
Roncalli–Haus, Max‐Josef‐Metzger‐Str. 12/13, 39104 Magdeburg
Teilnahmegebühr:
50,00 €
Veranstaltungs-Flyer:




Kurzbeschreibung

Derzeit ist viel in Bewegung. Die medizinische Verschreibungsfähigkeit sowie die Freigabe für den Freizeitkonsum in vielen Ländern verändern die Debatte auch in Deutschland. Die Tagung widmet sich mit renommierten Referenten den Aspekten der medizinischen Verwendung, der Wirkstoffe, der Epidemiologie sowie Regulierungsmodellen und deren Auswirkungen.
Zunehmend erhält die Frage Relevanz, mit welcher Form der Regulierung eine optimale Suchtprävention und ein möglichst sicherer Jugendschutz verwirklicht werden können. Zu dieser Diskussion soll die Tagung Informationen und Anregungen beitragen.

Programm

08:45 – 09:30 Uhr
Einlass, und Ankommen

09:30 – 09:40 Uhr
Grußwort
Petra Grimm-Benne, Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration

09:40 – 09:45 Uhr
Einführung
Helga Meeßen-Hühne, Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt

09:45 – 10:45 Uhr
Fachtvortrag #1: Cannabis – Wirkspektrum, medizinische Verwendung, Sucht- und andere Gefahren
Prof. Dr. Ursula Havemann-Reinecke, Universitätsmedizin Göttingen, Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie, wissenschaftliches Kuratorium DHS

10:45 – 11:05 Uhr
Kaffeepause

11:05 – 12:05 Uhr
Fachvortrag #2: Epidemiologie und Regulierungsmodelle – europa- und weltweit
Dr. Tim Pfeiffer-Gerschel, Gf. Deutsche Beobachtungsstelle Drogen und Drogensucht,
IFT – Institut für Therapieforschung, München

12:05 – 13:05 Uhr
Fachvortrag #3: Prävention von Cannabismissbrauch – Überblick über die Herangehensweisen und Erfahrungen in der universellen, der selektiven und der indizierten Prävention
Dr. Peter Tossmann, Gf. Delphi – Gesellschaft für Forschung, Beratung und Projektentwicklung mbH, Berlin

13:05 – 14:00 Uhr
Mittagspause

14:00 – 15:00 Uhr
Fachvortarg #4: Sind Regulierungsmodelle mit Jugendschutz und Suchtprävention möglich? – ein internationaler Überblick
Dr. Jens Kalke, ZIS – Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung, Universität Hamburg

15:00 – 15:20 Uhr
Kaffeepause

15:20 – 16:00 Uhr
Podiumsdiskussion: Wie können die Weichen für gelingenden Jugendschutz und Suchtprävention gestellt werden?
Die Referentinnen und Referenten diskutieren mit Landespolitikern und mit Vertreterinnen und Vertretern aus den Bereichen Schule, Jugendhilfe und Suchtprävention über Notwendigkeiten und Möglichkeiten.

Moderation: Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA




Tagungsdokumentation