MOVE -Motivierende Kurzintervention bei jungen Menschen mit Suchtmittelkonsum

Suchtmittel konsumierende Jugendliche definieren sich nicht als suchtgefährdet, bevor nicht gravierende Folgeprobleme auftauchen. Demzufolge werden in der Regel auch keine professionellen Beratungsangebote aufgesucht. Den richtigen Ton in der Ansprache zu finden ist heikel: gelingt dies nicht, klappen Jugendliche „die Ohren zu“.

  • MOVE IST ein von der ginko‐Stiftung für Prävention in NRW entwickeltes, erfolgreiches und evaluiertes Frühinterventionskonzept mit internationaler Verbreitung.
  • MOVE BASIERT auf der Methode der motivierenden Gesprächsführung.
  • MOVE FÖRDERT und unterstützt die Veränderungsbereitschaft von jungen Menschen mit Suchtmittelkonsum.
  • MOVE NUTZT bestehende Alltagskontakte für die Kommunikation über das Konsumverhalten: in unterschiedlichen Situationen, auch „zwischen Tür und Angel“.

Das Konzept eignet sich für Fachkräfte, die mit jungen Menschen mit möglicherweise riskantem Suchtmittelkonsum arbeiten: in Jugendfreizeit, Jugendhilfe, Schulen. Dieser Beratungsansatz ist auf andere Zielgruppen und Problemfelder übertragbar.

MOVE  wird inzwischen in vielen Bundesländern eingesetzt und auch zielgruppenspezifisch weiter ausdifferenziert..

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.ginko-stiftung.de/move/Was-ist-MOVE.aspx

MOVE in Sachsen-Anhalt

Mit Unterstützung seitens des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration gelang im Jahr 2016 der Startschuss zur Kooperation der LS-LSA mit der MOVE-Netzwerkstatt: vier Fachkräfte für Suchtprävention konnten zu MOVE-Trainerinnen ausgebildet werden. 

Die LS-LSA ist Netzwerkpartnerin der ginko‐Stiftung für Prävention in Sachsen-Anhalt. Mindestens einmal jährlich bietet die LS-LSA MOVE-Anwenderschulungen an. Die Trainerinnen  sind berechtigt, Kurse in ihren jeweiligen Zuständigkeitsgebieten anzubieten.

Bei Interesse sprechen Sie uns bitte an.

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