Pressemitteilungen

21.
Nov

Jubiläums-Mitgliederversammlung am 21.11.2017

25jahre

Fachforum: Neue Medien - Entwicklung mit Suchtpotential

TERMIN    Dienstag, 21. November 2017, 13:30 ‐17:15 Uhr
ORT           Roncalli‐Haus, Max‐Josef‐Metzger‐Str. 12/13, 39104 Magdeburg
ZERTIFIZIERUNG: Ärztekammer Sachsen‐Anhalt: 3 Fortbildungspunkte Kat. A

Sehr geehrte Damen und Herren,

die LS‐LSA wurde als „Landesstelle gegen die Suchtgefahren im Land Sachsen‐Anhalt“ am 14.03.1992 in Magdeburg gegründet. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, Rückschau zu halten, Funktion, Aufgaben und Leistungen der Landesstelle in den vergangenen 25 Jahren zu vergegenwärtigen, den jetzigen Stand zu reflektieren und die zukünftige Ausrichtung der Arbeit zu betrachten.

Das diesjährige Fachforum im Rahmen der Mitgliederversammlung befasst sich mit dem Thema „Neue Medien – Entwicklung mit Suchtpotential“. Neue Medien prägen inzwischen unseren Alltag weit mehr, als wir uns je vorgestellt haben. Lernen, Aufwachsen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation, Alltagskompetenzen – Kaum ein menschlicher Bereich bleibt unberührt. Unser Auftrag liegt in Suchtprävention und
‐hilfe: Wir versuchen eine Einordnung.

Prof Dr. Thomas Kliche von der Hochschule Magdeburg‐Stendal wird einen Überblick zur Thematik geben. Andreas Pauly, Fachstelle für Suchtprävention „Update“ aus Bonn, wird auf das Suchtpotential der Neuen Medien und präventive Strategien eingehen. Nach der Vorstellung von zwei Praxisbeispielen aus der Sucht(selbst)hilfe ist im Anschluss Zeit für inhaltlichen Austausch und Diskussion.

Den Verlauf des Fachforums entnehmen Sie bitte dem Programm: >interner link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen
Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Rückfragen: 0391 ‐ 5433818

6.
Okt

Bundesweiter Nichtraucher-Schulwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“: Bildungsminister und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration empfehlen die Teilnahme

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Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, empfehlen allen Schulen in Sachsen-Anhalt, sich am bundesweiten Nichtraucher-Wettbewerb „Be Smart – Don`t Start“ zu beteiligen: 

„Be Smart – Don‘t Start" ist ein wirksamer Beitrag zur Umsetzung des Gesundheitszieles des Landes, den Anteil an Raucherinnen und Rauchern in der Bevölkerung zu senken. Im vergangenen Schuljahr hatten sich 149 Klassen aus 55 Schulen mit insgesamt 3.088 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Mit einer Erfolgsquote von 83% haben die Klassen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Selbstbewusste Schülerinnen und Schüler, die sich weder durch Werbung oder andere rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung“, so die beiden Minister in ihrem gemeinsamen Brief an die Schulen des Landes.

Durch die Teilnahme soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen. Bis zum 12. November 2017 können sich Schulklassen anmelden. Alle weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt haben die entsprechenden Unterlagen bereits erhalten. Das bundesweit laufende Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klassenstufe. In Sachsen-Anhalt wird der Wettbewerb von der Landesstelle für Suchtfragen in Kooperation mit dem Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt koordiniert. Auch die IKK gesund plus unterstützt den Wettbewerb in Sachsen-Anhalt.

Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich per Erklärung, für ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. Wöchentlich wird das Thema „Nichtrauchen“ in den Klassen thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler geben dazu monatliche Rückmeldungen ab. Klassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei sind, können in einer Verlosung attraktive Preise gewinnen. Neben bundesweit verlosten Preisen gibt es auch Landesgewinne. Viele beteiligte Klassen führen zudem begleitende Aktionen zum Thema Nichtrauchen und Gesundheitsförderung durch. Für kreative Aktionen stellt die IKK gesund plus zudem zusätzliche Preise bereit.

„Be Smart – Don't Start“ startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006 / 2007.

Weitere Informationen für Sachsen-Anhalt: http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/projekte/be-smart-don-t-start-schulwettbewerb-zur-foerderung-des-nichtrauchens/

Hier können Sie sehen, welche Schulen bereits angemeldet sind und einer Veröffentlichung zugestimmt haben: https://www.besmart.info/klassen/ST

Vielen Dank für diese klaren Positionen zur Rauchfreiheit!

Information und Anmeldung auch unter: https://www.besmart.info/be-smart/

Wir freuen uns über die Verbreitung dieser Informationen in Ihren Medien und auf zahlreiche Anmeldungen!

Download dieser Presseinformation: >> pdf    >>doc

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98 / 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
inforeY@ls-ewbsuchfz2Ntfraihkgen-zolsa.UuqdeeYGpDinfo@wpls-suNmh4chtfrNagen-bdlsa.dRpe#r / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

Hintergrund

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ wird im Schuljahr 2017/2018 zum 21. Mal in Deutschland angeboten. Der Wettbewerb richtet sich an Schulklassen der Klassenstufen 6-8 und zielt an, das Thema „Nichtrauchen“ in einer für die Jugendlichen attraktiven Form in die Schulen zu bringen und den Einstieg in das Rauchen zu verzögern.
Mit jährlich rund 10.000 teilnehmenden Klassen ist „Be Smart – Don‘t Start“ in Deutschland das wohl am weitesten verbreitete Programm zur Tabakprävention.

„Be Smart – Don‘t Start“ wird vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH) in Kiel koordiniert und auf Bundesebene von der Deutschen Krebshilfe, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Herzstiftung, der Deutschen Lungenstiftung, dem AOK-Bundesverband sowie einer Reihe weiterer öffentlicher und privater Institutionen gefördert.

Im Schuljahr 2017/2018 läuft der Wettbewerb vom 13.11.2017 bis zum 27.04.2018.

Dr. Eckart von Hirschhausen, neuer Schirmherr des Wettbewerbs "Be Smart - Don't Start", betont: "Humor in die medizinische Aufklärung zu bringen ist meine Herzensangelegenheit. Drohungen erzeugen Trotz. Besser funktioniert ein positiver Grund. Wir alle wissen, was uns gut täte, aber wir tun es nicht automatisch. Es ist viel leichter nicht zu rauchen, wenn man nie damit angefangen hat. Ich unterstütze gerne Jugendliche dabei, ‚Nein‘ zur Tabakabhängigkeit zu sagen, denn es gibt keine ärztliche Tätigkeit, die einem Menschen annähernd so viel gesunde Lebensjahre bescheren kann. Rauchen entspannt? Nach einer Zigarette kann sich ein Raucher so entspannt fühlen, wie ein Nichtraucher den ganzen Tag!"

Kontakt für weitere Informationen:
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung gGmbH (IFT-Nord)
Harmsstr. 2, 24114 Kiel
Tel.: 0431 / 570 29-70
Fax: 0431 / 570 29-29

E-Mail: besmartOz@ift-noKZN3rd.deAK
Internet: www.besmart.info und www.ift-nord.de

11.
Mai

Presseeinladung zum Gespräch mit Ministerin Grimm-Benne; Alkoholbezogene Störungen: Frühe Ansprache durch Hausärzte hilft!

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Alkohol findet wie kein anderes Genuss‐ und Suchtmittel breite Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Wir wissen schon lange: in Sachsen-Anhalt und den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Zahl der Alkoholkranken und die Sterblichkeit höher als im Bundesdurchschnitt. Daher wird die LS-LSA zur Verbesserung der Frühen Intervention bei alkoholbezogenen Störungen aktiv.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, Betroffene aus der Suchtselbsthilfe und eine Ärztin werden bei einem Pressegespräch Informationen zur wichtigen Rolle des Arztes in der Früherkennung von Alkoholproblemen geben. Und natürlich gibt es Hilfestellungen für den Arzt/die Ärztin, die das Ansprechen von Alkoholproblemen erleichtern.

Das Pressegespräch bildet den Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2017 für Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wird das Projekt „Über Sucht reden lernen - Suchtselbsthilfe spricht (eigene) Hausärzte an“ neu aufgelegt. Zum Pressegespräch wird ein Imbiss gereicht.

Es findet statt am:

Donnerstag, dem 11.05.2017, 14:00–15:30 Uhr
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten.

Zum Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Ministerin Petra Grimm-Benne, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
  • Andrea Walter, Selbstbetroffene aus der Suchtselbsthilfegruppe „Montagsmotivationsgruppe“, Bitterfeld
  • Reinhard Bürger, Selbstbetroffener aus der Suchtselbsthilfegruppe „Christliche Suchtgruppe Blauer Ring e.V.“, Haldensleben
  • Dipl.-Med. Gitta Friedrichs, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie; Oberärztin an der SRH Medinet-Fachklinik Alte Ölmühle, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, Magdeburg
  • Anja Halle, Sprecherin des Koordinierungskreises der LS-LSA, Referentin im Diakonischen Werk ev. Kirchen in Mitteldeutschland
  • Janine Krügel, Suchthilfereferentin der LS-LSA

Moderation: Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA

DIE AKTIONSWOCHE IN SACHSEN-ANHALT
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt übernommen, der Arbeitskreis zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der Legalen Suchtmittel ist die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt.

ÜBER SUCHT REDEN LERNEN - SUCHTSELBSTHILFE SPRICHT (EIGENE) HAUSÄRZTE AN
80 % der Menschen mit alkoholbezogenen Problemen suchen mindestens einmal jährlich ihren Hausarzt auf. Dies bietet eine große Chance, mehr Betroffene früher in suchtbezogene Hilfen zu vermitteln.
Daher wird die LS-LSA mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wieder dieses Projekt durchführen. Mitglieder aus Suchtselbsthilfegruppen vereinbaren in der Aktionswoche einen Gesprächstermin mit ihrem Hausarzt und sensibilisieren diesen für die Ansprache von Menschen mit problematischem Konsum. Die angesprochenen Ärzte erhalten von dem/der Ansprechpartner/-in der Suchtselbsthilfe Materialien, um die Vermittlung Betroffener an Selbsthilfegruppen und in Suchtberatungsstellen zu erleichtern. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt als Kooperationspartnerin informiert alle niedergelassenen Ärzte mit ihrer Zeitschrift über die Aktion. Mit der Aktion wird das Schwerpunktthema "Frühe Intervention bei alkoholbezogenen Störungen" des Arbeitskreises zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der legalen Suchtmittel weiter geführt.

DIE BUNDESWEITE AKTIONSWOCHE
Die Aktionswoche Alkohol findet alle zwei Jahre statt, in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal.

Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.

Die DHS setzt den organisatorischen Rahmen der Veranstaltungen und stellt Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ist Schirmherrin der Aktionswoche. Breiten Zuspruch findet die Aktionswoche Alkohol auch in der Schweiz und in Liechtenstein, 2017 erstmals dabei sind Luxemburg und Österreich.

Alle gemeldeten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit zur Aktionswoche Alkohol und viele weitere Informationen finden Sie hier:  http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

download:   >.pdf          >.doc

26.
Sep

Kinder aus suchtkranken Familien - was wird gebraucht?


FACHTAGUNG im Roncallihaus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg, 09:30 – 16:30 Uhr

ZERTIFIZIERUNG Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Reg.-Nr. 2016-9999, 7 FB-Punkte Kat. A

Magdeburg, LS-LSA:
Der jährliche „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ wird jedes Jahr am 09. September in vielen Ländern begangen. „Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) sind weiter verbreitet als viele denken, durchschnittlich ist in jeder Schulklasse statistisch gesehen ein Kind betroffen. (…)“, wie Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, in ihrer Pressemitteilung vom 07.09.2016 betont.

Weit größer noch ist die Anzahl mit-betroffener Kinder suchtkranker Eltern. Ca. 2,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben mit alkoholkranken Eltern zusammen. Hinzu kommen ca. 40.000 bis 60.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Ca. jedes 6. Kind (17,6 %) ist von der Suchtkrankheit in der Familie betroffen. Diese Kinder sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung und tragen eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken (nach: nacoa.de v. 08.07.2016).

Die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt richtet am 26.09.2016 eine Fachtagung aus. Die Fachtagung soll für die Problemlagen betroffener Kinder sensibilisieren, zur Verbesserung der lokalen Frühwarnsysteme anregen, aber auch konkrete Hilfen für die weitere Arbeit im Netzwerk vor Ort an die Hand geben.

Eingeladen sind Teilnehmende aus der medizinischen wie der psychosozialen und pädagogischen Fachöffentlichkeit.

Wir freuen uns über Berichterstattung in Ihren Medien.

Fachinformationen: www.nacoa.de

Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten: http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2016-03/alkoholfrei-in-der-schwangerschaft.html

PRESSEINFO-PROGRAMM

11.
Dez

Update Alkohol - Was ist neu in Diagnose und Beratung?

09:30 - 16:00 Uhr

Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg,  Raum C 105, C 107

Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Wenngleich andere Suchtmittel derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die „Lieblingsdroge“ der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und -prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS-LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs- und Leistungsträger aus Suchthilfe, Ar-beitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

Weitere Information: Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: info@los-suchnCStfrageaBn-lsa.oOdef www.ls-suchtfragen-lsa.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Presseinformation, Tagungsprogramm

23.
Mär

Ärzteinformation Crystal/ Methamphetamin

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Crystalkonsumenten/-innen (ICD 10 F15) in Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumen-ten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

Hausärzten/-innen kommt in der Behandlung von missbräuchlich suchtmittelkonsumierenden Patienten/-innen eine besondere Be-deutung zu. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner/-innen bei behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten. 

Die LS-LSA hat nun eine Ärzte-Information herausgegeben: zum einen werden konkrete Hinweise über die spezifischen Auswirkungen eines problematischen Crystalkonsums gegeben. Zum anderen wird auf die Bedeutung frühzeitiger ärztlicher Intervention und der notwendigen Vernetzung mit dem regionalen Suchthilfesystem hingewiesen.

Die Ärzte-Information finden Sie hier zum download: >link

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

17.
Jun

Pressegespräch zum Weltdrogentag

Fachtagung „Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)“

Termin        Donnerstag, 26.06.2014, 09:30 – 16:30 Uhr

Ort               Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg 

Pressegespräch 12:40 – 13:40 Uhr

Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“, und die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die der US-amerikanischen Schreckensbilder. Aber insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die Crystal-Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken.

Die Fachtagung präsentiert Informationen aus aktueller Forschung und Praxis und wendet sich an Jugendhilfe, Schule, Gesundheits- und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen-Anhalt.

Folgende Referentinnen und Referenten der Fachtagung stehen Ihnen im Pressegespräch zur Verfügung:

     Prof. Gundula Barsch, Hochschule Merseburg
     Marc Manser, Leiter der drobs Halle/S.
     Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA
     Sascha Milin, Zentrum f. Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
     Stephan Schröder, LKA Sachsen-Anhalt
     Susen Thielemann, Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung, und
     Renate Stark, Streetworkerin; Jugendamt Dessau-Roßlau
     Jana Valentin, Fachstelle für Suchtprävention a.d. DROBS Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten. 

INHALT, ANMELDUNG, PROGRAMM

Rückfragen an

Helga Meeßen-Hühne

Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
inft0MRDo@lUCZs-stlBucha8tfrfpnageen-lHsa.WSdekkmi / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

12.
Jun

Fachstellen für Suchtprävention sind online

Regionale Fachstellen auf gemeinsamer Homepage

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de

„Was genau macht eigentlich eine Fachstelle? Und wo in Sachsen-Anhalt gibt es Fachstellen?“ Zu diesen Fragen gibt es jetzt Informationen auf einen Blick.

In 7 Landkreisen und Kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts arbeiten insgesamt 8 Fachstellen für Suchtprävention. Neben der direkten Arbeit mit gefährdeten Kin-dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der zweite Schwerpunkt die Arbeit mit unmittelbaren Bezugspersonen aus den Bereichen Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, berufliche Ausbildung, Sport und Freizeit. Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: es gilt, möglichst alle wichtigen Akteure für ihren Beitrag zur Suchtprävention fit zu machen.

Die konkreten Angebote der Fachstellen unterscheiden sich entsprechend der Schwerpunktsetzungen im kommunalen Netzwerk.

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de bietet alle wesentlichen Informationen.

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Fachstellen für Suchtprävention arbeiten in Sachsen-Anhalt nach einem einheitlichen Rahmenkonzept. Suchtpräventive Strategien und Projekte werden länger-fristig angelegt und orientieren sich an aktuellen Qualitätsstandards. Dabei wer-den evaluierte Projekte ("Prev(at)WORK", "FrED - Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumierenden", „Auf dem Weg zur `rauchfreien´ Schule“, „Be Smart - Don´t Start“, KlarSicht-Parcours zu Alkohol und Tabak, „HaLT - Hart am Limit“ u.a.) einbezogen.

Fachstellen für Suchtprävention sind an Suchtberatungsstellen angegliedert: So ist bei Bedarf die passende Hilfe gleich zur Hand.

Landesweite Informationen zur Suchtprävention finden Sie weiterhin auf der Internetpräsenz der LS-LSA www.ls-suchtfragen-lsa.de.

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56   E-Mail: info@Rls-suhkMm6chtfr3Cagen-KOoolsa.dCneC4Qqt

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