Pressemitteilungen

16.
Jun

Be Smart - Don´t Start: Presseinformation zur Preisfeier 2017

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Klassenvertreter aller Gewinnerklassen, Helga Meeßen-Hühne (Leiterin der Landesstelle für Suchtfragen (LS-LSA); 2. Reihe, 2. v.l.), Marco Tullner (Bildungsminister; Mitte links), Gunnar Mollenhauer (Pressesprecher der IKK gesund plus; Mitte rechts) und Berina Kiefer (Ministerium für Arbeit, Soziales uind Integration; 2. Reihe, 1. v.l.).

Termin 16. Juni 2017, 11:00 Uhr – 13:00 Uhr

Ort          
Haus für junge Kunst – „Thiem20“, 39104 Magdeburg-Buckau

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration und mit freundlicher Unterstützung durch die IKK gesund plus statt. Im Anschluss an die Preisübergabe standen Veranstalter und Teilnehmer für Pressefragen zur Verfügung.

Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne hatten zu Beginn des diesjährigen Wettbewerbs in einem gemeinsamen Brief die Schulen im Land dazu ermuntert, sich an „Be Smart – Don’t Start“ zu beteiligen. „Nicht rauchende Schülerinnen und Schüler sollen in ihrem Verhalten gestärkt werden, dazu soll auch der Wettbewerb beitragen“, betont Bildungsminister Marco Tullner. „Schülerinnen und Schüler, die selbstbewusst ihren eigenen Weg gehen und sich weder durch Werbung noch durch vermeintlich "coole" rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt“.

Uwe Schröder, Vorstand der IKK gesund plus, sieht als Hauptunterstützer des Programmes einen positiven Trend, den „Be Smart – Don‘t Start“ weiter fortsetzt: „In den letzten 20 Jahren ist der Anteil der jugendlichen Raucher stark zurückgegangen. Dies ist nicht zuletzt der gesteigerten Aufklärungsarbeit zu verdanken und zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Uns als IKK gesund plus ist es eine Herzensangelegenheit, diese Entwicklung zu unterstützen und die Suchtprävention bei Jugendlichen zu fördern.“

Im vergangenen Schuljahr hatten sich 149 Klassen aus 55 Schulen mit insgesamt 3.088 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Mit einer Erfolgsquote von 83% haben die Klassen im Bundesvergleich bei diesem Durchgang ein richtig gutes Ergebnis erzielt (Bundesdurchschnitt: 78 %).

Für die ausgelosten erfolgreichen Schulklassen haben auch Vereine und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt dankenswerterweise Preise bereitgestellt:

  • Die Klasse 7 der Evangelischen Sekundarschule in Magdeburg freut sich über Wasserski, gespendet von Cable-Island in Magdeburg.
  • Die Klasse 8a der Sekundarschule „Campus Technicus“ aus Bernburg darf die Nichtraucher-Kino-Vorstellung des Filmpalastes in Aschersleben genießen.
  • Die Klasse 10/2 des Georg-Cantor-Gymnasiums in Halle kann sich im sportlichen Wettbewerb beim Klettern erproben, gestiftet vom Kletterwald Schwindelfrei in Halle.
  • Auch der SC Magdeburg hat in diesem Jahr wieder einen Satz Eintrittskarten zu einer Partie der Handballbundesliga spendiert. Der Preis geht an die Klasse 7/4 der Integrierten Gesamtschule „Regina Hildebrandt“ in Magdeburg.
  • Die Klassen 5a und 5b der Beuditz-Sekundarschule in Weißenfels erleben einen besonderen Tag im Zoo-Halle.
  • Die IKK gesund plus ermöglicht einen Tag im Tonstudio des Hauses für junge Kunst–„Thiem20“ in Magdeburg zur Produktion eines eigenen Songs. Dieser Preis geht an die Klasse 8.1 des Dr.-Frank-Gymnasiums in Staßfurt.
  • Außerdem gibt es dieses Jahr eine Runde Bowling, gespendet von der BowlingStar Freizeit-Sport-Beratung GmbH in Halle. Dieser Preis geht an die Klasse 8/4 des Heinrich-Heine Gymnasiums in Bitterfeld-Wolfen.
  • Die Klasse 8a der Sekundarschule „Unteres Geiseltal“ in Braunsbedra (Saalekreis) darf einen theaterpädagogischen Tag erleben, der vom Theaterprojekt „Bellacultura“ in Bennstedt bereitgestellt wird.
  • Und je 2 x 200 Euro für die Klassenkasse hat das Bildungsministerium Sachsen-Anhalt spendiert. Gewonnen haben die Klasse 5b der Förderschule „Dr. S. Hahnemann“ in Köthen und die Klasse 8c des Diesterweg-Gymnasiums in Tangermünde.
  • In diesem Jahr hat eine Klasse den Preis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für wiederholt teilnehmende Schulklassen gewonnen: 300 € gehen an die Klasse 10c der Sekundarschule „Halle-Süd“ in Halle.

Dank der Unterstützung durch die IKK gesund plus konnte sich Sachsen-Anhalt erneut mit eigenen Preisen, je 300 € für die Klassenkasse, am Be Smart-Kreativ-Wettbewerb beteiligen.
Bei der Jury erreichten die höchste Punktzahl:

  • die Klasse 7c der Helene-Lange-Sekundarschule in Bitterfeld-Wolfen,
  • die Klasse 7 der Förderschule „Pestalozzi“ in Schönebeck und
  • die Klasse 8b der Förderschule „Börde-Schule“ in Oschersleben.

Der bundesweite Nichtraucher-Schulwettbewerb startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006 / 2007. Das Programm wird von der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt koordiniert. Bei dieser 11. Teilnahme im Schuljahr 2016/2017 hatten sich insgesamt 3.088 (3.314) Schüler aus 149 (163) Schulklassen von landesweit 55 (63) Schulen für den Wettbewerb angemeldet und von November 2016 bis April 2017 auf Zigaretten verzichtet. Mit einer Erfolgsquote von gut 83% (74%) erzielten die Schulklassen aus Sachsen-Anhalt in diesem Wettbewerbsdurchgang ein sehr gutes Ergebnis.
(In Klammern: Angaben des Vorjahres)

Für Rückfragen:

Helga Meeßen-Hühne
Telefon 03 91 / 5 43 38 18 E-Mail infuNuo@ldus-s1uchqwtfrLkQnagevxnBIn-l0G9sa.p9XdeA

11.
Mai

Presseeinladung zum Gespräch mit Ministerin Grimm-Benne; Alkoholbezogene Störungen: Frühe Ansprache durch Hausärzte hilft!

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Alkohol findet wie kein anderes Genuss‐ und Suchtmittel breite Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Wir wissen schon lange: in Sachsen-Anhalt und den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Zahl der Alkoholkranken und die Sterblichkeit höher als im Bundesdurchschnitt. Daher wird die LS-LSA zur Verbesserung der Frühen Intervention bei alkoholbezogenen Störungen aktiv.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, Betroffene aus der Suchtselbsthilfe und eine Ärztin werden bei einem Pressegespräch Informationen zur wichtigen Rolle des Arztes in der Früherkennung von Alkoholproblemen geben. Und natürlich gibt es Hilfestellungen für den Arzt/die Ärztin, die das Ansprechen von Alkoholproblemen erleichtern.

Das Pressegespräch bildet den Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2017 für Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wird das Projekt „Über Sucht reden lernen - Suchtselbsthilfe spricht (eigene) Hausärzte an“ neu aufgelegt. Zum Pressegespräch wird ein Imbiss gereicht.

Es findet statt am:

Donnerstag, dem 11.05.2017, 14:00–15:30 Uhr
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten.

Zum Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Ministerin Petra Grimm-Benne, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
  • Andrea Walter, Selbstbetroffene aus der Suchtselbsthilfegruppe „Montagsmotivationsgruppe“, Bitterfeld
  • Reinhard Bürger, Selbstbetroffener aus der Suchtselbsthilfegruppe „Christliche Suchtgruppe Blauer Ring e.V.“, Haldensleben
  • Dipl.-Med. Gitta Friedrichs, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie; Oberärztin an der SRH Medinet-Fachklinik Alte Ölmühle, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, Magdeburg
  • Anja Halle, Sprecherin des Koordinierungskreises der LS-LSA, Referentin im Diakonischen Werk ev. Kirchen in Mitteldeutschland
  • Janine Krügel, Suchthilfereferentin der LS-LSA

Moderation: Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA

DIE AKTIONSWOCHE IN SACHSEN-ANHALT
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt übernommen, der Arbeitskreis zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der Legalen Suchtmittel ist die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt.

ÜBER SUCHT REDEN LERNEN - SUCHTSELBSTHILFE SPRICHT (EIGENE) HAUSÄRZTE AN
80 % der Menschen mit alkoholbezogenen Problemen suchen mindestens einmal jährlich ihren Hausarzt auf. Dies bietet eine große Chance, mehr Betroffene früher in suchtbezogene Hilfen zu vermitteln.
Daher wird die LS-LSA mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wieder dieses Projekt durchführen. Mitglieder aus Suchtselbsthilfegruppen vereinbaren in der Aktionswoche einen Gesprächstermin mit ihrem Hausarzt und sensibilisieren diesen für die Ansprache von Menschen mit problematischem Konsum. Die angesprochenen Ärzte erhalten von dem/der Ansprechpartner/-in der Suchtselbsthilfe Materialien, um die Vermittlung Betroffener an Selbsthilfegruppen und in Suchtberatungsstellen zu erleichtern. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt als Kooperationspartnerin informiert alle niedergelassenen Ärzte mit ihrer Zeitschrift über die Aktion. Mit der Aktion wird das Schwerpunktthema "Frühe Intervention bei alkoholbezogenen Störungen" des Arbeitskreises zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der legalen Suchtmittel weiter geführt.

DIE BUNDESWEITE AKTIONSWOCHE
Die Aktionswoche Alkohol findet alle zwei Jahre statt, in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal.

Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.

Die DHS setzt den organisatorischen Rahmen der Veranstaltungen und stellt Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ist Schirmherrin der Aktionswoche. Breiten Zuspruch findet die Aktionswoche Alkohol auch in der Schweiz und in Liechtenstein, 2017 erstmals dabei sind Luxemburg und Österreich.

Alle gemeldeten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit zur Aktionswoche Alkohol und viele weitere Informationen finden Sie hier:  http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

download:   >.pdf          >.doc

5.
Okt

Suchtselbsthilfetag 2016

SUCHTSELBSTHILFETAG 2016 „Suchtselbsthilfe in der Gesundheitsversorgung – Ressourcen sinnvoll nutzen“

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Magdeburg, LS-LSA:  Der jährliche Suchtselbsthilfetag der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA) fand in diesem Jahr am Freitag, dem 30. September 2016 im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration statt. Rd. 75 Teilnehmende aus den Bereichen Suchtselbsthilfe und hauptamtliche Suchthilfe folgten der Einladung. Die Veranstaltung wurde mit Grußworten von Dr. Gabriele Theren, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Manuela Knabe-Ostheeren, LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V. und Anja Halle, Diakonisches Werk Ev. Kirchen in Mitteldeutschland e.V. eröffnet.

Themengebend war in diesem Jahr der Wandel in der Sucht(selbst)hilfe, der sich den letzten Jahren vollzieht sowie die Herausforderungen, denen sich die Sucht(selbst)hilfe gegenüber sieht. Mit der S3-Leitlinie zu alkohol-bezogenen Störungen wird z.B. erstmals unter bestimmten Voraussetzungen die Konsumreduktion als individuelles (Zwischen-)Ziel anerkannt. Früher war die Abstinenz das Ziel in der Überwindung der Suchterkrankung, das wenig in Frage gestellt wurde. Älter werdende Gruppenbesucher spiegeln den demografischen Wandel, berufliche Mobilität erschwert die regelmäßige und langfristige Gruppenteilnahme.

Auch die Suchtprobleme sind heute vielfältiger, neue Suchtformen sind dazu gekommen. Glücksspielsucht, Onlinesucht, Mediensucht etc. stellen neue Anforderungen an die Suchthilfe in allen ihren Facetten.

Helga Meeßen-Hühne, Leiterin der LS-LSA, stellte die Netzwerke der Sucht-Selbst-Hilfe in Sachsen-Anhalt vor und erläuterte die Zusammenarbeit von Suchtselbsthilfe mit der professionellen Suchthilfe im Land. Im Wesenskern seien Suchtselbsthilfegruppen „Erzählgemeinschaften“, in denen Selbst-Betroffene mit- und voneinander lernen. Suchtselbsthilfegruppen waren die ersten Gemeinschaften dieser Art und bildeten gewissermaßen die „Blaupause“ für Selbsthilfegruppen in anderen Gesundheitsbereichen.

Wiebke Schneider, Geschäftsführerin des Deutschen Guttempler-Ordens (I.O.G.T.) e.V., zeigte die vielen Formen und Gesichter der Suchtselbsthilfe: jede sei auf ihre Weise wirksam. Der Stellenwert der Suchtselbsthilfe in der Gesundheitsversorgung sei hoch. In den letzten Jahren werde die Betroffenenkompetenz der Suchtselbsthilfe verstärkt angefragt, z.B. bei der Entwicklung von medizinischen Behandlungsleitlinien.

Manfred Fiedelak, Blaukreuz-Referent für Sachsen-Anhalt und Thüringen, erläuterte den wesentlichen Beitrag, den die Suchtselbsthilfe zur Enttabuisierung und Entstigmatisierung der Suchterkrankung vielerorts bereits leistet. In allen Gesellschaftsschichten sind Menschen suchtkrank, diese Erkenntnis sei inzwischen weiter verbreitet als noch vor 10 Jahren.

Reinhard Bürger von der Suchtselbsthilfegruppe Blauer Ring e.V. Haldensleben führte durch den Tag, der von allen Anwesenden als sehr bereichernd erlebt wurde.

Wir freuen uns über Berichterstattung in Ihren Medien.

PRESSEINFO

26.
Sep

Kinder aus suchtkranken Familien - was wird gebraucht?


FACHTAGUNG im Roncallihaus, Max-Josef-Metzger-Str. 12/13, 39104 Magdeburg, 09:30 – 16:30 Uhr

ZERTIFIZIERUNG Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Reg.-Nr. 2016-9999, 7 FB-Punkte Kat. A

Magdeburg, LS-LSA:
Der jährliche „Tag des alkoholgeschädigten Kindes“ wird jedes Jahr am 09. September in vielen Ländern begangen. „Fetale Alkoholspektrum-Störungen (FASD) sind weiter verbreitet als viele denken, durchschnittlich ist in jeder Schulklasse statistisch gesehen ein Kind betroffen. (…)“, wie Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, in ihrer Pressemitteilung vom 07.09.2016 betont.

Weit größer noch ist die Anzahl mit-betroffener Kinder suchtkranker Eltern. Ca. 2,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben mit alkoholkranken Eltern zusammen. Hinzu kommen ca. 40.000 bis 60.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Ca. jedes 6. Kind (17,6 %) ist von der Suchtkrankheit in der Familie betroffen. Diese Kinder sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung und tragen eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken (nach: nacoa.de v. 08.07.2016).

Die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt richtet am 26.09.2016 eine Fachtagung aus. Die Fachtagung soll für die Problemlagen betroffener Kinder sensibilisieren, zur Verbesserung der lokalen Frühwarnsysteme anregen, aber auch konkrete Hilfen für die weitere Arbeit im Netzwerk vor Ort an die Hand geben.

Eingeladen sind Teilnehmende aus der medizinischen wie der psychosozialen und pädagogischen Fachöffentlichkeit.

Wir freuen uns über Berichterstattung in Ihren Medien.

Fachinformationen: www.nacoa.de

Pressemitteilung der Bundesdrogenbeauftragten: http://www.drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2016-03/alkoholfrei-in-der-schwangerschaft.html

PRESSEINFO-PROGRAMM

11.
Dez

Update Alkohol - Was ist neu in Diagnose und Beratung?

09:30 - 16:00 Uhr

Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg,  Raum C 105, C 107

Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Wenngleich andere Suchtmittel derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die „Lieblingsdroge“ der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und -prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS-LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs- und Leistungsträger aus Suchthilfe, Ar-beitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

Weitere Information: Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: infGjASo@lSamOls-snUuchwVMJtfrmjNagepXkn-lcg1Nsa.ddeI35 www.ls-suchtfragen-lsa.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Presseinformation, Tagungsprogramm

23.
Mär

Ärzteinformation Crystal/ Methamphetamin

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Crystalkonsumenten/-innen (ICD 10 F15) in Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumen-ten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

Hausärzten/-innen kommt in der Behandlung von missbräuchlich suchtmittelkonsumierenden Patienten/-innen eine besondere Be-deutung zu. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner/-innen bei behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten. 

Die LS-LSA hat nun eine Ärzte-Information herausgegeben: zum einen werden konkrete Hinweise über die spezifischen Auswirkungen eines problematischen Crystalkonsums gegeben. Zum anderen wird auf die Bedeutung frühzeitiger ärztlicher Intervention und der notwendigen Vernetzung mit dem regionalen Suchthilfesystem hingewiesen.

Die Ärzte-Information finden Sie hier zum download: >link

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

17.
Jun

Pressegespräch zum Weltdrogentag

Fachtagung „Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)“

Termin        Donnerstag, 26.06.2014, 09:30 – 16:30 Uhr

Ort               Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg 

Pressegespräch 12:40 – 13:40 Uhr

Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“, und die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die der US-amerikanischen Schreckensbilder. Aber insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die Crystal-Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken.

Die Fachtagung präsentiert Informationen aus aktueller Forschung und Praxis und wendet sich an Jugendhilfe, Schule, Gesundheits- und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen-Anhalt.

Folgende Referentinnen und Referenten der Fachtagung stehen Ihnen im Pressegespräch zur Verfügung:

     Prof. Gundula Barsch, Hochschule Merseburg
     Marc Manser, Leiter der drobs Halle/S.
     Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA
     Sascha Milin, Zentrum f. Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
     Stephan Schröder, LKA Sachsen-Anhalt
     Susen Thielemann, Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung, und
     Renate Stark, Streetworkerin; Jugendamt Dessau-Roßlau
     Jana Valentin, Fachstelle für Suchtprävention a.d. DROBS Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten. 

INHALT, ANMELDUNG, PROGRAMM

Rückfragen an

Helga Meeßen-Hühne

Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
info5@ls-7lAZ1suchrwWtfrauNQgen-mflsa.Pde1 / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

12.
Jun

Fachstellen für Suchtprävention sind online

Regionale Fachstellen auf gemeinsamer Homepage

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de

„Was genau macht eigentlich eine Fachstelle? Und wo in Sachsen-Anhalt gibt es Fachstellen?“ Zu diesen Fragen gibt es jetzt Informationen auf einen Blick.

In 7 Landkreisen und Kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts arbeiten insgesamt 8 Fachstellen für Suchtprävention. Neben der direkten Arbeit mit gefährdeten Kin-dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der zweite Schwerpunkt die Arbeit mit unmittelbaren Bezugspersonen aus den Bereichen Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, berufliche Ausbildung, Sport und Freizeit. Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: es gilt, möglichst alle wichtigen Akteure für ihren Beitrag zur Suchtprävention fit zu machen.

Die konkreten Angebote der Fachstellen unterscheiden sich entsprechend der Schwerpunktsetzungen im kommunalen Netzwerk.

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de bietet alle wesentlichen Informationen.

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Fachstellen für Suchtprävention arbeiten in Sachsen-Anhalt nach einem einheitlichen Rahmenkonzept. Suchtpräventive Strategien und Projekte werden länger-fristig angelegt und orientieren sich an aktuellen Qualitätsstandards. Dabei wer-den evaluierte Projekte ("Prev(at)WORK", "FrED - Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumierenden", „Auf dem Weg zur `rauchfreien´ Schule“, „Be Smart - Don´t Start“, KlarSicht-Parcours zu Alkohol und Tabak, „HaLT - Hart am Limit“ u.a.) einbezogen.

Fachstellen für Suchtprävention sind an Suchtberatungsstellen angegliedert: So ist bei Bedarf die passende Hilfe gleich zur Hand.

Landesweite Informationen zur Suchtprävention finden Sie weiterhin auf der Internetpräsenz der LS-LSA www.ls-suchtfragen-lsa.de.

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56   E-Mail: inf6z3lTo@lws-sZxG1LuchpqRJtfrKqWaagevqn-lBKPL7sa.wwEMdejGw8p

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