Pressemitteilungen

23.
Mär

Ärzteinformation Crystal/ Methamphetamin

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Crystalkonsumenten/-innen (ICD 10 F15) in Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumen-ten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

Hausärzten/-innen kommt in der Behandlung von missbräuchlich suchtmittelkonsumierenden Patienten/-innen eine besondere Be-deutung zu. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner/-innen bei behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten. 

Die LS-LSA hat nun eine Ärzte-Information herausgegeben: zum einen werden konkrete Hinweise über die spezifischen Auswirkungen eines problematischen Crystalkonsums gegeben. Zum anderen wird auf die Bedeutung frühzeitiger ärztlicher Intervention und der notwendigen Vernetzung mit dem regionalen Suchthilfesystem hingewiesen.

Die Ärzte-Information finden Sie hier zum download: >link

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

17.
Jun

Pressegespräch zum Weltdrogentag

Fachtagung „Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)“

Termin        Donnerstag, 26.06.2014, 09:30 – 16:30 Uhr

Ort               Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg 

Pressegespräch 12:40 – 13:40 Uhr

Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“, und die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die der US-amerikanischen Schreckensbilder. Aber insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die Crystal-Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken.

Die Fachtagung präsentiert Informationen aus aktueller Forschung und Praxis und wendet sich an Jugendhilfe, Schule, Gesundheits- und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen-Anhalt.

Folgende Referentinnen und Referenten der Fachtagung stehen Ihnen im Pressegespräch zur Verfügung:

     Prof. Gundula Barsch, Hochschule Merseburg
     Marc Manser, Leiter der drobs Halle/S.
     Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA
     Sascha Milin, Zentrum f. Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
     Stephan Schröder, LKA Sachsen-Anhalt
     Susen Thielemann, Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung, und
     Renate Stark, Streetworkerin; Jugendamt Dessau-Roßlau
     Jana Valentin, Fachstelle für Suchtprävention a.d. DROBS Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten. 

INHALT, ANMELDUNG, PROGRAMM

Rückfragen an

Helga Meeßen-Hühne

Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
infPCo@lCJaHOs-sVuchhtfrnBagexOOHn-ljveSqsa.Ide4 / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

12.
Jun

Fachstellen für Suchtprävention sind online

Regionale Fachstellen auf gemeinsamer Homepage

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de

„Was genau macht eigentlich eine Fachstelle? Und wo in Sachsen-Anhalt gibt es Fachstellen?“ Zu diesen Fragen gibt es jetzt Informationen auf einen Blick.

In 7 Landkreisen und Kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts arbeiten insgesamt 8 Fachstellen für Suchtprävention. Neben der direkten Arbeit mit gefährdeten Kin-dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der zweite Schwerpunkt die Arbeit mit unmittelbaren Bezugspersonen aus den Bereichen Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, berufliche Ausbildung, Sport und Freizeit. Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: es gilt, möglichst alle wichtigen Akteure für ihren Beitrag zur Suchtprävention fit zu machen.

Die konkreten Angebote der Fachstellen unterscheiden sich entsprechend der Schwerpunktsetzungen im kommunalen Netzwerk.

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de bietet alle wesentlichen Informationen.

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Fachstellen für Suchtprävention arbeiten in Sachsen-Anhalt nach einem einheitlichen Rahmenkonzept. Suchtpräventive Strategien und Projekte werden länger-fristig angelegt und orientieren sich an aktuellen Qualitätsstandards. Dabei wer-den evaluierte Projekte ("Prev(at)WORK", "FrED - Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumierenden", „Auf dem Weg zur `rauchfreien´ Schule“, „Be Smart - Don´t Start“, KlarSicht-Parcours zu Alkohol und Tabak, „HaLT - Hart am Limit“ u.a.) einbezogen.

Fachstellen für Suchtprävention sind an Suchtberatungsstellen angegliedert: So ist bei Bedarf die passende Hilfe gleich zur Hand.

Landesweite Informationen zur Suchtprävention finden Sie weiterhin auf der Internetpräsenz der LS-LSA www.ls-suchtfragen-lsa.de.

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56   E-Mail: inf8Mo@lmHs-soE2uchMLWjtfrWYdSageU1cENn-lm3usa.EadeFq

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