Pressemitteilungen

22.
Sep

Presseinformation: "Be Smart - Don't Start" geht in die nächste Runde.

Sachsen-Anhalt nimmt bereits zum 15. Mal an dem bundesweiten Klassenwettbewerb zum Nichtrauchen teil.

Titelbild50

Anmeldeschluss für das Schuljahr 2020/21 ist der 14. November 2020
Weitersagen & Mitmachen! 

Alle Infos zur Teilnahme und Anmeldung auf www.besmart.info

Im September wurden die Werbe- und Anmeldeunterlagen zum bundesweiten Wettbewerb für rauchfreie Klassen an alle weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt verschickt. Alle interessierten Klassen können kostenlos mitmachen und tolle Erlebnis- und Geldpreise gewinnen. Durch die Teilnahme soll Schülerinnen und Schülern ein Anreiz gegeben werden, gar nicht erst mit dem Rauchen anzufangen bzw. den Experimentierkonsum Einzelner gemeinsam als Klasse zu überwinden. Der Wettbewerb dient demnach einerseits zur Bestärkung der Nichtrauchenden und andererseits als Verzichtsübung für rauchende Schülerinnen und Schüler.

Die Registrierung erfolgt postalisch gemäß der versandten Wettbewerbsunterlagen oder online.

Rauchen schadet der Umwelt

Mit dem Hashtag #(ZIGA)RETTEDIEUMWELT wird im Schuljahr 2020/2021 das Rauchen aus einem ökologischen Blickwinkel fokussiert. Schirmherr Eckart von Hirschhausen sagt dazu: „Die Entscheidung rauchfrei zu leben, ist die gesündeste, die Kinder treffen können. Sowohl für die eigene Gesundheit als auch für die Gesundheit unseres Planeten. Denn Rauchen hat immense Auswirkungen auf die Umwelt und das Klima, vom Anbau über Produktion und Transport bis hin zu Müll.“

Kostenlos mitmachen und gewinnen – Anmeldeschluss ist der 14. November 2020

Alle Schulklassen, die sich beim IFT-Nord für den Wettbewerb anmelden, bekommen nach der Registrierung die Aktionsmappen mit allen weiteren Informationen zugeschickt. Das bundesweit laufende Programm richtet sich vorrangig an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen sechs bis acht, weil Jugendliche in dieser Altersgruppe besonders gefährdet sind, mit dem Rauchen zu experimentieren. Natürlich sind auch alle anderen Klassen ab Sekundarstufe 1 herzlich willkommen. In Sachsen-Anhalt wird der Wettbewerb von der Landesstelle für Suchtfragen in Kooperation mit dem Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt koordiniert und auch von der IKK gesund plus finanziell unterstützt. Unterstützung zur Umsetzung von Projektideen und der Beteiligung am landesweiten Kreativwettbewerb erhalten die Klassen auf Anfrage von den regionalen Ansprechpartnern und -partnerinnen.

COVID 19: Wettbewerbsteilnahme auch im Falle eines Lockdowns möglich

Ausgerechnet die Corona-Pandemie verleiht den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens die Aufmerksamkeit, die das Thema ohnehin verdient. Denn neben den bekannten Folgeerkrankungen wie Krebs und COPD können vom Rauchen geschwächte Lungen den Körper im Falle einer COVID-19 Erkrankung nur sehr schlecht mit Sauerstoff versorgen. Sollte es in diesem Schuljahr erneut zu Schulschließungen kommen, können die Lehrkräfte die wöchentliche Abfrage auch online weiterführen und die Wettbewerbsteilnahme digital weiter organisieren.

Ministerien empfehlen die Teilnahme

Der Wettbewerb ist ein wichtiger Teil schulischer Suchtprävention. In einem gemein-samen Brief an alle Schulen rufen Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne die Schulen im Land wieder dazu auf, beim Wettbewerb mitzumachen, denn „trotz der erfreulichen Entwicklung, dass Jugendliche durchschnittlich bundesweit immer weniger rauchen, bleibt die Zigarette Einstiegsdroge Nr. 1 […]. Mit der Teilnahme am Wettbewerb setzen sich Schülerinnen und Schüler aktiv über kreative Projekte mit dem Nichtrauchen auseinander.“ Die Unterstützung und Bestärkung selbstbewusster Jugendlicher, die sich nicht durch Werbung und andere rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, sind ein wichtiger Baustein der Tabakprävention.

Die Regeln in aller Kürze:

  • Eine Klasse entscheidet gemeinschaftlich, ob sie am Wettbewerb teilnehmen will und somit sechs Monate lang rauchfrei bleibt (vom 16.11.2020 bis 30.04.2021). 
  • Rauchfrei sein bedeutet, die Klasse sagt „Nein“ zu allen Rauch-, Nikotin- und Tabakprodukten, wie Zigaretten, E-Zigaretten, Shishas, E-Shishas, Tabakerhitzer, Snus usw. 
  • Teilnehmende Klassen verpflichten sich per Erklärung, ein halbes Jahr nicht zu rauchen und melden ihren Erfolgsstatus monatlich (via Postkarte oder online) an das IFT-Nord. 
  • Alle erfolgreichen Klassen können in einer Verlosung attraktive Preise gewinnen. Neben den bundesweit verlosten Hauptpreisen – zwei Klassenfahrten im Wert von je 5000,00 € – gibt es auch zahlreiche Landesgewinne, z.B. Tickets für ein rauchfreies Gemeinschaftserlebnis im Kletterpark, Schwimmbad, Zoo, Kino usw.).  
  • Viele Klassen führen begleitende Aktionen oder Projekttage zum Nichtrauchen durch. Für die kreativsten Projekte in Sachsen-Anhalt, die bis zum Frühjahr 2021 eingereicht werden, stiftet die IKK gesund plus zusätzliche Geld-Preise für die Klassenkasse.

Die Gewinnerklassen werden am Wettbewerbsende nach Magdeburg zu einer Preisfeier eingeladen, auf der u.a. die Ministerin oder der Minister die Gewinne überreicht. Die Preise werden von regionalen Firmen oder Vereinen zur Verfügung gestellt – besten Dank dafür! 

Weitere Preisstifter und -stifterinnen sind herzlich willkommen.


Weitere Informationen 


Rückfragen an:  
Helga Meeßen-Hühne 
Leitung LS-LSA 
T:  03 91/543 38 18 
E:  info@kLQDls-suZBNLrchtfrdpCDagen-11sDlsa.d90V5YevtV info@K2hls-suUchtfrzS4Cagen-4lsa.dnOpLMe?sub2Vaoject=Lw8SchulxchkDwettblewerbLhB:%20BSiUe%20S5eKLemart%mv20-%2vC0Don%q27t%2i0StaroUdtNe9
W: www.ls-suchtfragen-lsa.de 

26.
Jun

Presseinformation: Schulwettbewerb "Be Smart - Don't Start"

26. Juni 2020 – DIGITALE PREISVERLEIHUNG
für Sachsen-Anhalts Schülerinnen und Schüler 

Via Video-Grußbotschaft gratulieren zur erfolgreichen Teilnahme am bundesweiten Nichtraucher-Schulwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“: 

  • Schirmherr und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen
  • Drogenbeauftragte des Bundes Daniela Ludwig
  • Bildungsminister Marco Tullner
  • Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne
  • sowie zahlreiche Preisstifter, u.a. SCM Handballtrainer Bennet Wiegert

Die Moderation übernimmt Musiker und MDR-Radiomoderator Stephan Michme.

Das Video finden Sie auf dem Youtube Kanal der LS-LSA
(Veröffentlichung am 26.06.2020 um 10:00 Uhr) 

DigitalePreisvereihung_BSDS_2019-20

Download: Presseinformation als doc

Download: Pressemappe zu Wettbewerbsergebnissen als PDF

Ehre wem Ehre gebührt 

Im Schuljahr 2019/20 nahmen wieder viele Schüler*innen in Sachsen-Anhalt am bundesweiten Nichtraucher-Klassenwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ teil und entschlossen sich gemeinschaftlich sechs Monate rauchfrei zu bleiben. Die traditionelle Preisfeier am Wettbewerbsende kann Pandemie bedingt jedoch nicht in gewohnter Form stattfinden. Deshalb gratuliert die LS-LSA allen Klassen digital zur erfolgreichen Teilnahme und gibt die diesjährigen Wettbewerbsergebnisse für Sachsen-Anhalt sowie die Preisträger*innen in einer Videobotschaft bekannt. 

Wenn das Atmen doppelt schwer wird, lohnt sich Nichtrauchen dreifach! 

Ausgerechnet die Corona-Pandemie verleiht den gesundheitsschädlichen Auswirkungen des Rauchens die wichtige Aufmerksamkeit, die das Thema ohnehin verdient. Denn neben den bekannten Folgeerkrankungen wie Krebs und COPD können vom Rauchen geschwächte Lungen den Körper im Falle einer COVID-19 Erkrankung nur sehr schlecht mit Sauerstoff versorgen. Nichtrauchen lohnt sich in diesen Zeiten also mindestens doppelt, für einige der Wettbewerbseilnehmenden sogar dreifach, denn es gab viele tolle Preise zu gewinnen… 

Ergebnisse der 14. Wettbewerbsteilnahme Sachsen-Anhalts 

In diesem Schuljahr hatten sich 165 Klassen aus 74 Schulen mit insgesamt 3.449 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Das waren knapp 500 mehr als im Vorjahr. Erfolgreich durchgehalten haben 127 Schulklassen, somit blieben ca. 77% aller teilnehmenden Schulklassen rauchfrei. Die erfolgreichen Klassen kommen aus allen Schulformen, darunter 25 Sekundarschulen, 20 Gymnasien, 7 Förderschulen, 8 Gemeinschaftsschulen und 4 Gesamtschulen. Von allen erfolgreichen Klassen waren 34 zum zweiten oder zum dritten Mal dabei und 5 Klassen nahmen sogar zum vierten oder fünften Mal teil. 

Die Gewinnerklassen und Preise in Sachsen-Anhalt 

  • Einen Geldpreis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Höhe von 300 € bekommt für ihre wiederholte Wettbewerbsteilnahme die Klasse 10.2 des Burger Roland-Gymnasiums.
  • Und auch das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt spendiert Geld für die Klassenkasse: jeweils 200 € gewinnen die Klasse 7b des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums Weferlingen sowie die Klasse 8c vom Diesterweg-Gymnasium Tangermünde. 

Unser herzlicher Dank geht an die Firmen und Vereine in Sachsen-Anhalt, die erfolgreiche Klassen zu sich einladen und den Wettbewerb durch die Bereitstellung großartiger Erlebnispreise für ein rauchfreies Klassenevent unterstützen: 

  • Die IKK gesund plus ermöglicht zur Produktion eines eigenen Songs einen Tag im Tonstudio des Hauses für junge Kunst – „Thiem20“ in Magdeburg. Dieser Preis geht in diesem Jahr an die Klasse 8-2 des Börde-Gymnasiums in Wanzleben.
  • Der Handball-Bundesligist SC Magdeburg verschenkt auch in diesem Jahr wieder Eintrittskarten zu einem seiner Heimspiele und lädt die Klasse 7.1 des Burger Roland-Gymnasiums in die GETEC-Arena nach Magdeburg ein.
  • Die Boulderhalle „BlocSchmiede“ lädt die Klasse 7a der Ganztagsschule an der Wasserburg aus Egeln ein, um auf 700 m2 künstlicher Felswand ohne Seil, aber dafür mit weichem Boden, das Indoor-Klettern in Magdeburg auszuprobieren.
  • Der Erlebnispark Ferropolis – Stadt aus Eisen freut sich auf die Klasse 6/1 des Neuen Städtischen Gymnasiums Halle und verschenkt eine einzigartige Führung zwischen Schaufelradbagger, Raupenfahrwerken, dem 120.000 Jahre altem Skelett eines Waldelefanten und spannenden Experimenten im Schülerlabor.
  • Die Bade-, Sauna- und Wellnesswelt NEMO spendiert einen Tag im Spaßbad, an dem sich die Klasse 6b der Sekundarschule Brettin von den drei neuen Wasserrutschen ins kühle Nass stürzen kann.
  • Feuchtfröhlich wird es auch im Watersports and Beachresort Cable Island. Das Team der Wasserski-Anlage in Magdeburg freut sich auf die Klasse 8/3 vom Gymnasium Francisceum Zerbst.
  • Heiß wird es hingegen in der GlasErlebniswelt Harzkristall, die auch in diesem Jahr wieder zur „ManufaktOur“ einlädt. Die Klasse 7 der Sekundarschule LebenLernen in Wernigerode darf sich auf einen Rundgang vom Erlebniskino, durch die magische Unterwelt der Glashütte bis hin zu den Glasbläsern, wo man die Hitze des Schmelzofens auf der Haut spürt
  • Im Sparkassen-Eisdom gibt es ab September eine frostige Abkühlung. Die MEC Halle 04 UG lädt zum Eislaufen-in-Halle ein. Der Preis geht an die Klasse 8/Franz des Landesgymnasiums Latina August Hermann Francke in Halle.
  • Ebenfalls frostig wird es beim Spiel des Mitteldeutschen Eishockey Clubs Saale Bulls. Die Eintrittskarten bekommt in diesem Jahr die Klasse 6d der Sekundarschule „Quer bunt“ aus Querfurt.
  • Der Trampolinpark SkyFly Magdeburg bietet luftige Hüpf-Abenteuer auf 2.500 m2 Sprungfläche und freut sich auf die Klasse 7.1 des Dr.-Frank-Gymnasiums Staßfurt. Auf einem der 80 Trampoline oder dem Ninja-Parcours können die Flugschüler ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. 
  • Gemütlich wird es im Filmpalast Aschersleben. Familie Uhde sorgt seit Jahren für ganz großes Kino und schenkt der Klasse 6 der Sekundarschule „Th. Müntzer“ Ausleben eine Filmvorstellung.
  • Tierische Abenteuer warten im Zoologischen Garten Magdeburg mit einem geführten Zoobesuch der besonderen Art auf die Klasse 6a der Ganztagsschule „Johannes Gutenberg“ Wolmirstedt und die Klasse 5c der Sekundarschule „Campus Technicus“ in Bernburg.

Kreativwettbewerb Sachsen-Anhalt 

Dank der Unterstützung durch die IKK gesund plus konnte sich Sachsen-Anhalt erneut mit eigenen Preisen (3x 300 €) am „Be Smart-Don’t Start-Kreativ-Wettbewerb beteiligen. 

Die Jury vergab die höchsten Punktzahlen an die Projekte der 

  • Klasse 8b des Paul-Gerhard-Gymnasiums in Gräfenhainichen,
  • Klasse 8a der Förderschule „Pestalozzi“ in Wittenberg sowie
  • Klasse 5.5 des Burger Roland-Gymnasiums in Burg.

Wettbewerb leistet wichtigen Beitrag zur Tabakprävention 

Neben dem entstehenden Gemeinschaftsgefühl und den zu gewinnenden Preisen ist der Wettbewerb auch ein wichtiger Teil der schulischen Suchtprävention. Im August 2019 riefen Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne in einem gemeinsamen Brief an alle Schulen des Landes dazu auf, beim Wettbewerb mitzumachen, denn „trotz der erfreulichen Entwicklung, dass Jugendliche durchschnittlich bundesweit immer weniger rauchen, bleibt die Zigarette Einstiegsdroge Nr. 1 […]. Mit der Teilnahme am Wettbewerb setzen sich Schülerinnen und Schüler aktiv über kreative Projekte mit dem Nichtrauchen auseinander […]. Be Smart - Don't Start ist damit auch ein wirksamer Beitrag zur Umsetzung des Gesundheitszieles des Landes, den Anteil an Raucherinnen und Rauchern in der Bevölkerung zu senken.“ 

Dank der Unterstützung des Bildungsministeriums und der IKK gesund plus konnten alle motivierten Klassen aus Sachsen-Anhalt wieder kostenlos am Wettbewerb teilnehmen. 

Die Wettbewerbsrunde 2020/21 widmet sich dem Themenschwerpunkt „Rauchen und Umwelt“ und findet im Zeitraum vom 16.11.2020 –30.04.2021 statt.

Anmeldeschluss für das Schuljahr 2020/21 ist der 14. November 2020
Weitersagen & Mitmachen! 

Alle Infos zur Teilnahme und Anmeldung aufwww.besmart.info


Rückfragen an:  
Helga Meeßen-Hühne
Leitung LS-LSA
T:  03 91/543 38 18
E:  infoJQ@ls-asuchvcVd2tfraFAM7gen-NGlsa.F6NdeG6 info@lsSi-suchtfmV4p6ragen-l8MQnsa.de?spubject=ZkgSchulweNgeQttbewerlJb: Be Swmart - OWDon't SPFbtartH
W: www.ls-suchtfragen-lsa.de 


Das Video zur Digitalen Preisfeier finden Sie auf dem Youtube-Channel der LS-LSA
(verfügbar ab 26.06.2020 – 10:00 Uhr)

© lichtempfindlich | Filmproduktion – https://www.lichtempfindlich.org/
Verwendung des Filmmaterials ist nur mit Nennung des Urhebers gestattet. 

31.
Mai

Presseinformation: Weltnichtrauchertag 2020

JUGEND VOR DER MANIPULATION DURCH DIE TABAKINDUSTRIE SCHÜTZEN

Kommt in Zeiten der Corona-Pandemie ENDLICH DAS TABAKWERBEVERBOT? Dies wäre ein wichtiger Schritt, um die Jugend vor der Manipulation der Tabakindustrie zu schützen und Atemwegs- und Lungenerkrankungen langfristig zu reduzieren.

Lass Dich nicht manipulieren!

Die Weltgesundheitsorganisation WHO und Gesundheitsaktivisten weltweit heben in einer globalen Kampagne, jährlich am 31. Mai, die erzielten Fortschritte im Kampf um eine tabakfreie Welt hervor. Schwerpunkt des Weltnichtrauchertages 2020 ist der Schutz der Jugendgeneration vor der Manipulation durch die Tabakindustrie.

Corona vs. Rauchen: Wenn das Atmen doppelt schwer wird… 

Vom Rauchen geschwächte Lungen und die COVID-19 Erkrankung, die primär die Atemwege befällt, sind eine denkbar schlechte Kombination. Ausgerechnet die Pandemie verleiht dem Rauchen neue Aufmerksamkeit. Aufhören kann derzeit doppelt lebensentscheidend sein. Dass es auch ohne Kippe geht, zeigen Schüler*innen aus Sachsen-Anhalt…

Rauchen? Ohne uns! 
Sachsen-Anhalts Schüler*innen sind „smart“ und lassen sich nicht manipulieren 

Anfang Mai beendeten 2.567 Schüler*innen aus 127 Klassen in Sachsen-Anhalt erfolgreich ihre Teilnahme am bundesweiten Nichtraucherschulwettbewerb „Be Smart – Don’t Start“, der mit Unterstützung des Bildungsministeriums und der IKK gesund plus im Schuljahr 2019/20 zum 14. Mal in Sachsen-Anhalt durchgeführt wurde. Die Schüler*innen sagten gemeinschaftlich „Nein!“ und blieben sechs Monate rauchfrei.

Solche und ähnliche Projekte sind wichtig, um den seit einiger Zeit beobachtbaren Trend eines Rückgangs rauchender Jugendlicher weiter zu forcieren, da durchschnittlich immer noch 20 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen (15-25 Jahre) rauchen (vgl. LAV Schlaglicht Gesundheit Nr. 01/2019). Auch andere „Tabakbaustellen“ gibt es in Sachsen-Anhalt genug:

  • Rund 41% der Kinder (Klasse 1-6) leben in einem Raucherhaushalt und in jedem vierten dieser Haushalte wird auch drinnen geraucht. 
  • Jeder dritte Mann und jede fünfte Frau ab 15 Jahren sind noch Raucher. Damit liegt Sachsen-Anhalt in beiden Gruppen über dem Bundesdurchschnitt. 
  • Besonders besorgniserregend ist die Gruppe der Männer ab 25 Jahre, in der rund 36 % noch Raucher sind. Entgegen dem Bundestrend stieg die Raucherquote der Frauen (ab 15 Jahre) in Sachsen-Anhalt seit Jahren kontinuierlich an. Erste Anzeichen einer positiven Trendwende gibt es erst seit kurzem, sodass Obacht geboten bleibt.

Probleme bei der Wurzel packen

Um langfristig erfolgreich zu sein, ist es wichtig Kinder und Jugendliche frühzeitig zu erreichen und sie mit einer aufgeklärten Haltung in der Führung einer gesunden Lebensweise zu bestärken, damit sie sich nicht von der Tabakindustrie verführen lassen. Das geplante Tabakwerbeverbot der Fraktionen CDU/CSU und SPD ist ein längst überfälliger Schritt, um sie vor den Marketingstrategien der Tabakindustrie zu schützen und die Sichtbarkeit des Rauchens im öffentlichen Raum weiter zu minimieren.

Nichtrauchen muss der Normalzustand sein. Um dieser Botschaft mehr Nachdruck zu verleihen, rückt die LS-LSA im Rahmen einer Preisfeier einmal jährlich die erfolgreichen Schüler*innen aus  o.g. Wettbewerb in das Licht der landesweiten Aufmerksamkeit.

Digitale Preisfeier für Sachsen-Anhalt:
Minister Tullner, Ministerin Grimm-Benne und Musiker Stephan Michme gratulieren 

Wer erfolgreich ist, verdient Ehrung! Pandemie bedingt kann die traditionelle Preisfeier zum Wettbewerbsende von „Be Smart – Don`t Start“ in diesem Jahr nicht wie gewohnt stattfinden. Alternativ wird es eine digitale Preisverleihung geben, die beide Minister mit gestalten werden. Durch die digitale Veranstaltung mit Preisstiftern, erfolgreichen Klassen und engagierten Lehrkräften führt MDR-Moderator und Musiker Stephan Michme. Die Veröffentlichung des Videos mit der Bekanntgabe der Gewinner ist für den 26.06.2020 geplant. Das Video wird u.a. auf der Facebook-Seite der LS-LSA „Sachsen-Anhalt atmet auf – endlich rauch-frei“ zu finden sein.


Download 

Die Pressemitteilung können Sie als doc oder pdf herunterladen.

Rückfragen an:
Helga Meeßen-Hühne
Leitung LS-LSA
T: 0391/543 3818
E: info6@ls-YWwJSsuchGfmtfra4D4gen-XXjjNlsa.HIdeSMbw
W: www.ls-suchtfragen-lsa.de

Weiterführende Informationen:

14.
Jun

Be Smart - Don´t Start: Medieneinladung zur Preisfeier 2019

pe_kopf

Magdeburg, 04. Juni 2019. Viele Jugendliche beginnen im Alter von 12 bis 14 Jahren, mit dem Rauchen zu experimentieren. Genau dort setzt der Wettbewerb „Be Smart –Don’t Start“ an. Er richtet sich an Schulklassen, die sich entscheiden, für ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. „Be Smart – Don’t Start“ ist die größte schulische Maßnahme der Tabakprävention in Deutschland. 

Es gibt viele tolle Preise, die im Rahmen der Preisfeier symbolisch übergeben werden.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und mit freundlicher Unterstützung durch die IKK gesund plus statt. Im Anschluss an die Preisübergabe stehen Veranstalter und Teilnehmer für Pressefragen zur Verfügung.


Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne hatten zu Beginn des diesjährigen Wettbewerbs in einem gemeinsamen Brief die Schulen im Land dazu ermuntert, sich an „Be Smart – Don’t Start“ zu beteiligen. „Selbstbewusste Schülerinnen und Schüler, die sich weder durch Werbung oder andere rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung. Dank gilt außerdem den Lehrkräften für ihre Unterstützung und Begleitung.“

Im vergangenen Schuljahr hatten sich 140 Klassen aus 52 Schulen mit insgesamt 2.953 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Das waren rd. 900 mehr als im Vorjahr. Erfolgreich durchgehalten haben insgesamt 117 Schulklassen.

Die Gewinnerklassen und Preise in Sachsen-Anhalt

  • Ein Preis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für wiederholt teilnehmende Schulklassen, 300 €, geht an die Klasse 10/2 des Bismarck-Gymnasiums in Genthin.
  • Ein weiterer Preis der BZgA für wiederholte Teilnahme geht an die Klasse 10a der Sekundarschule „Unteres Geiseltal“ in Braunsbedra.

Vielen Dank! Für die ausgelosten erfolgreichen Schulklassen haben Vereine und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt wieder Preise bereitgestellt:

  • Ein Event im Erlebnispark Ferropolis – Stadt aus Eisen hat die Klasse 8/1 des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bitterfeld-Wolfen gewonnen.
  • Der ZOO Magdeburg ermöglicht in diesem Schuljahr zwei besondere Zoobesuche mit einer Führung für die Klassen 6/3 und 6/5 der Integrierten Gesamtschule „Willy Brandt“ in Magdeburg.
  • Der Zoo Halle hat auch in diesem Schuljahr wieder ein Event organisiert. Der Preis geht an die Klasse 6c der Beuditz-Sekundarschule in Weißenfels.
  • Die Klasse 7c des Europagymnasiums Gommern darf das Bouldern in der BlocSchmiede-Boulderhalle in Magdeburg ausprobieren.
  • Der Hasseröder Ferienpark verschenkt wieder Eintrittskarten für das Brockenbad. Gewinner sind die Klassen 7a und 7c der Goethe-Sekundarschule in Ilsenburg.
  • Die Klasse 8b der Sekundarschule „Bert Brecht“ Zöschen in Leuna darf in Halle zum Eislaufen fahren. Der Preis wurde von Eislaufen-in-Halle bereitgestellt.
  • Die Eishockeymannschaft Saalebulls in Halle spendiert erstmals Eintrittskarten. Der Preis geht an die Klasse 8e der Integrierten Gesamtschule Halle.
  • Auch der SC Magdeburg hat uns in diesem Jahr wieder Eintrittskarten zu einer Partie der Handballbundesliga geschenkt. Der Preis geht an die Klasse 7a der Gemeinschaftsschule „G. W. Leibnitz“ in Wolmirstedt.
  • Die IKK gesund plus ermöglicht einen Tag im Tonstudio des Hauses für junge Kunst – „Thiem20“ in Magdeburg zur Produktion eines eigenen Songs. Dieser Preis geht an die Klasse 8/2 des Albert-Einstein-Gymnasiums in Magdeburg.
  • Der Bowling-Star in Halle der FSB Freizeit-Sport-Beratung GmbH stellt auch dieses Jahr wieder Bowling zur Verfügung. Der Preis geht an die Klasse 6d des Christian-Wolff-Gymnasiums in Halle.
  • Die Glasmanufaktur Harzkristall lädt die Klasse 9/2 des GutMuths-Gymnasiums in Quedlinburg zu einer Besichtigungstour ein.
  • Das Erlebnisbad Nemo in Magdeburg spendiert der Klasse 7a der Sekundarschule Am Baumschulenweg in Genthin einen Tag im Bad.
  • Der Erlebnistierpark in Memleben ermöglicht einen Besuch für die Klasse 7d der Sekundarschule „A. v. Humboldt“ in Naumburg.
  • Der Kletterwald Heidepark in Halle freut sich auf die Klasse 7c des Gymnasiums Südstadt Halle.
  • Die Klasse 5b der Sekundarschule „Ernst Bansi“ in Quedlinburg, darf in das Schaubergwerk Büchenberg in Elbingerode einfahren.
  • Die Stadt Sangerhausen lädt in das ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht in Wettelrode ein. Der Preis geht an die Klasse 6 der Sekundarschule „An der Weinstraße“ in Salzatal.
  • Und je 2 x 200 Euro für die Klassenkasse hat das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt spendiert. Gewonnen haben die Klasse 9b der Gesamtschule im Gartenreich in Oranienbaum-Wörlitz und die Klasse 7a der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt in Wittenberg.

Kreativwettbewerb Sachsen-Anhalt

Dank der Unterstützung durch die IKK gesund plus konnte sich Sachsen-Anhalt erneut mit eigenen Preisen, je 300 € für die Klassenkasse, am Be Smart-Kreativ-Wettbewerb beteiligen.

Bei der Jury erreichten die höchste Punktzahl:

  • Klasse 5/3 des Roland-Gymnasiums in Burg,
  • Klasse 7a der Förderschule „Dr. S. Hahnemann“ in Köthen sowie
  • Klasse 9/2 des Roland-Gymnasiums in Burg.

Der bundesweite Nichtraucher-Schulwettbewerb startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006 / 2007. Das Programm wird von der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt koordiniert. Bei dieser 12.Teilnahme Im Schuljahr 201/2018 hatten sich insgesamt 2.075 (3.088) Schüler und Schülerinnen aus 102 (149) Schulklassen von landesweit 55 (55) Schulen für den Wettbewerb angemeldet und von November 2017 bis April 2018 auf Zigaretten verzichtet. Mit einer Erfolgsquote von gut 86% (83%) erzielten die Schulklassen aus Sachsen-Anhalt wieder ein sehr gutes Ergebnis.
(In Klammern: Angaben des Vorjahres)

Zum Ablauf der Preisfeier:

ablauf

Rückfragen gern an:

Helga Meeßen-Hühne
Telefon 03 91 / 5 43 38 18 E-Mail info@lsqgV2-suchtfI2ragen-l509rsa.deVg7q

Vollständiger Text zum Download: >>download

31.
Mai

Presseinformation: Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag

DU KANNST DAS RISIKO IGNORIEREN. DEINE LUNGE NICHT.

Am 31. Mai 1987 wurde der Weltnichtrauchertag erstmals von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht jährlich unter einem anderen Motto. Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind die Auswirkungen des Rauchens auf Atemwege und Lunge, wie beispielsweise Lungenkrebs und eine spezifische Form der Bronchitis (chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem, COPD). 

Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und zum Tod führen kann, ist hinlänglich bekannt. Dennoch raucht in Deutschland immer noch circa jeder vierte Mensch im Alter ab 18 Jahren. Im Bundesländervergleich gehört Sachsen-Anhalt nach wie vor zu den Schlusslichtern. Erfreulich ist, dass der Tabakkonsum insbesondere bei Jugendlichen tendenziell abnimmt und weniger junge Menschen mit dem Rauchen begannen.

Die Leiterin der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA), Helga Meeßen-Hühne, beobachtet diese Trendwende erfreut, da die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen zu beginnen, mit zunehmendem Alter sinkt. „Es ist wichtig, dass Prävention insbesondere bei Kindern- und Jugendlichen ansetzt, da wir hier langfristig die größten Effekte erzielen können“. Besonders wichtig sei es, das Image des Rauchens insgesamt zu verändern und jugendliche Nichtraucher positiv in ihrer Entscheidung zu bestärken. „Junge Menschen, die sich bewusst gegen das Rauchen entscheiden und ihre Haltung gegenüber Peers auch vertreten, haben eine große Wirkungskraft“, so die Expertin.

Normalzustand: Nichtrauchen – es bleibt noch viel zu tun!

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung verbleibt derzeit reichlich unausgeschöpftes Potenzial beim Nichtraucherschutz. Besonderen Handlungsbedarf sieht Frau Meeßen-Hühne bei der Ausweitung von Werbeverboten, Rauchverboten auf Kinderspielplätzen, an Haltestellen des Nahverkehrs sowie im Auto, wenn Kinder und Jugendliche mitreisen. „Nichtrauchen sollte das öffentlichen Bild prägen und mehr zum Normalzustand avancieren, schließlich gehört die große Mehrheit der Deutschen zur Gruppe der Nichtrauchenden.“

Personelle Verstärkung in der Landesstelle für Suchtfragen

Die Senkung des Anteils an Rauchenden in der Bevölkerung gehört zu den zentralen Gesundheitszielen Sachsen-Anhalts. Deshalb erhielt die Landesstelle für Suchtfragen vom Landtag den Auftrag  ein nachhaltiges Konzept „Sachsen-Anhalt atmet auf“ zur Stärkung von Nichtraucherschutz und Prävention zu entwickeln. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (MS) verstärkte im April 2019 die Landesstelle für Suchtfragen mit einer zweiten Referentinnen-Stelle, worüber sich die Leiterin sehr freut: „Suchtprävention ist ein wichtiges und breites Themenfeld, weshalb ich froh bin, nun Frau Lingner in unserem Team zu haben. Momentan sichert sie die Finanzierung zur Fortführung des bundesweiten Nichtraucherschulwettbewerbs ‚Be Smart - Don’t Start‘, an dem sich in Sachsen-Anhalt traditionell bereits zum 13. Mal viele Schulklassen beteiligten. Die diesjährige Preisverleihung findet am 14. Juni in Magdeburg statt.“

Be Smart – Don’t Start: Schulklassen bekennen sich zum Nichtrauchen

Insgesamt sei Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg. Die vorhandenen Ansätze und Projekte müssen strategisch intensiviert und konsequent ergänzt werden. Die Landesstelle für Suchtfragen hat als ersten Schritt auf Facebook eine Seite eingerichtet, die sich mit dem Thema "Tabak" beschäftigt. Unter dem Namen „Sachsen-Anhalt atmet auf - endlich rauchfrei“ findet man neben gesundheitsbezogenen und politischen Neuigkeiten auch Bilder zu der jährlichen „Be Smart“-Preisverleihung. Ein Ziel der Seite sei es, das bereits vorhandene Engagement zu stärken, die Kreativität der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und andere anzuregen, selbst aktiv zu werden.

Die Presseinformation finden Sie hier.

Link zur Facebook-Seite
Sachsen-Anhalt atmet auf – endlich rauchfrei:
https://www.facebook.com/Sachsen-Anhalt-atmet-auf-endlich-rauchfrei-874880979321067/

Link zur Rubrik „Projekte“ auf:
www.ls-suchtfragen-lsa.de

Link zur „Be Smart“-Projektseite deutschlandweit:
www.besmart.info 

20.
Mai

Presseinformation zur Aktionswoche Alkohol: Suchtprävention und -hilfe im Unternehmen - nützlich für Alle

logo_awa_19

Fachleute schätzen, dass 10 % aller Beschäftigten – von der Geschäftsführung bis zur Aushilfskraft – aus gesundheitlicher Sicht zu viel trinken. Auch fehlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Suchtproblematik bis zu 16-mal häufiger als die Gesamtbelegschaft – was wirtschaftliche Einbußen und deutliche Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen bedeutet. Und auch im Zusammenhang mit Berufsausbildungen gelten Alkoholprobleme als die häufigste Ursache bei Fehlzeiten, Leistungseinbußen und Arbeitsunfällen im Betrieb.

Daher gehören Betriebliche Suchtprävention und -hilfe in jedes moderne Unternehmen. Betroffene und damit auch ihre Familien erfahren frühzeitig Hilfe, der Betrieb erhält sich wertvolle Mitarbeitende, und die Kommune profitiert von den Arbeitsplätzen. Qualifizierte Suchtprävention sichert den Ausbildungserfolg. Gute Kooperation zu professioneller Suchtberatung ist dabei unabdingbar.

Das Pressegespräch bildete den Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2019 für Sachsen-Anhalt. Es fand statt am: 

Montag, dem 20.05.2019, 12:00–13:30 Uhr
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg

ZAmm Gespräch wirkten mit: 

  • Berina Kiefer, Suchtreferentin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
  • Daniela Zieglmayer, Personalleiterin, und Juliane Beck, Referentin Gesundheitsmanagement; Envia Mitteldeutsche Energie AG, Halle (Saale)
  • Jan Eiglmeier, Drogen- und Suchtberatungsstelle, Burg
  • Martina Engelhard-Oxe, Fachstelle für Suchtprävention/ Sucht- und Drogenberatungsstelle, Haldensleben
  • Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA

Moderation: Dr. Carlhans Uhle, Landesgeschäftsführer DRK LV Sachsen-Anhalt e.V., Vorsitzender der LS-LSA

Die Informationen zum Pressegespräch finden Sie hier.

DIE AKTIONSWOCHE IN SACHSEN-ANHALT
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt übernommen, der Arbeitskreis zum Gesundheitsziel des Landes im Be-reich der Legalen Suchtmittel ist die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt.

Alle gemeldeten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit zur Aktionswoche Alkohol finden Sie hier: http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/

DIE BUNDESWEITE AKTIONSWOCHE
Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.
Organisatorin der Aktionswoche Alkohol ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Bereits zum siebten Mal setzt sie mit dieser Präventionskampagne auf breites bürgerschaftliches Engagement. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundes-regierung, ist Schirmherrin der Aktionswoche Alkohol. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen sollen alle, die Alkohol trinken – also 90 Prozent der Bevölkerung – angeregt werden, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken.
Alle Informationen: www.aktionswoche-alkohol.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel. 03 91/543 38 18
infACzo@lh40wws-sYUuchx1JWtfr9ageYn-lMSXqsa.PwCcdeUkSJx

16.
Okt

Fachtagung: Das Süchtige am Computerspielen: Diagnose, Behandlung, Prävention und Selbsthilfe

Unter diesem Titel laden die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt und die Techniker Krankenkasse zu einer gemeinsamen Fachtagung in Magdeburg ein und setzen damit eine im Jahr 2011 begonnene Kooperation zum Thema "Exzessive Mediennutzung" fort.

Eckdaten:
Dienstag, 16. Oktober 2018, 09-16 Uhr, RONCALLI-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße, Magdeburg
ab 12.30 Uhr: Pressegespräch mit Möglichkeit für individuelle Nachfragen
Um Anmeldung wird gebeten.

Programmflyer: >>interner link

Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Referentinnen und Referenten zur Verfügung, darunter:
• Andreas Gohlke, Dipl.‐Sozialarbeiter, GK Quest Heidelberg
• Jens Hennicke, Techniker Krankenkasse, Leiter der Landesvertretung Sachsen‐Anhalt
• Dr. med. Jan Dieris‐Hirche, Oberarzt der Ambulanz und Leiter der Medienambulanz, LWL‐Universitätsklinikum Bochum

• Christian Krüger, Drobs Hannover, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention
• PD Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover
• Benjamin Wockenfuß, Social Media Manager und Suchttherapeut, Projektleiter DigiKids, Bonn

Angesprochen werden sowohl Entscheidungsträger als auch praktisch Tätige aus den Bereichen Suchtberatung und Suchtvorbeugung, Erziehungshilfe, Jugendhilfe und Jugendschutz, Schule, Selbsthilfe, Krankenversorgung und Krankenversicherung sowie Politik und Verwaltung.

Im Focus der Fachtagung steht neben einem aktuellen Forschungsüberblick zum Thema Computerspielsucht auch die Definition und mögliche Behandlung der erst im Juni 2018 von der Weltgesundheitsorganisation WHO in die "Internationale Klassifikation der Krankheiten" (ICD 11) aufgenommenen Diagnose "Gaming Disorder". Diese geht über stundenlanges Computerspielen hinaus, sondern meint vielmehr Menschen, die das Spielen nicht aufgeben können, obwohl ihr Leben durch die Sucht nachhaltig verändert wird.

Für Rückfragen:
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt, Helga Meeßen-Hühne, Tel. 0391- 54 33 818, infoEq@ls-S43ADsuchV9OrtfratzTPgen-Clsa.DYlPWdebD
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Elke Proffen Tel. 0391 - 73 94 430, elke.prQxSqloffen@t4tk.deX

7.
Feb

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

11. bis 17. Februar 2018   „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ plakat

Unter diesem Motto ruft NACOA Deutschland e.V. nun zum neunten Mal zur Aktionswoche auf. Die Schauspielerin Katrin Sass ist Schirmherrin der Aktionswoche.

Etwa jedes sechste Kind in Deutschland kommt aus einer Familie, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen.

Ca. sechs Millionen Erwachsene in Deutschland sind als Kinder in Suchtfamilien aufgewachsen. Kinder von Suchtkranken (Children of Alcoholics/ Children of Addicts = COA) sind Risikokandidaten, selber eine stoffliche Sucht oder eine psychische oder soziale Störung zu entwickeln.

Aber diese Kinder sind auch extrem widerstandsfähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln. Diese Bedingungen helfen Kindern dabei, besser mit ihrer familiären Situation zurechtzukommen:

• verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen (z.B. Großeltern, Nachbarn)
• Verstehen der elterlichen Sucht als Krankheit und der eigenen Schuldlosigkeit
• das Wissen und Gefühl, mit diesem Problem nicht allein zu sein
• eigene Interessen und Bedürfnisse wahrnehmen und umsetzen

Mit-betroffene Kinder in Sachsen-Anhalt
An Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt profitierten im Jahr 2016 insgesamt rund 2.400 minderjährige Kinder und Jugendliche indirekt von der Hilfe, die ihre suchtkranken Väter oder Mütter erhielten. „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern keine Suchthilfe in Anspruch nehmen, weit höher ist. Suchtprobleme in der Familie sind schambesetzt und werden als „Familiengeheimnis“ gehütet.“, sagt Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen.

Pädagogische Fachkräfte, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Kinder und Jugendlichen „sehen lernen“: sie brauchen mehr Informationen, um diese Kinder und ihren Hilfebedarf erkennen und gut unterstützen zu können.
Der Umgang mit den Kindern und ihren Eltern benötigt Handlungskompetenz. Deshalb sind die Netzwerkbildung und die Weiterbildung von Multiplikatoren*innen zu Gunsten dieser Kinder auch in Sachsen-Anhalt Arbeitsschwerpunkte von Fachstellen für Suchtprävention und einigen Suchtberatungsstellen.

Aktionen in Sachsen-Anhalt
Zur Aktionswoche bieten die Fachstellen für Suchtprävention im Saalekreis (Merseburg), im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sangerhausen) und in Magdeburg Veranstaltungen an. Diese finden Sie in der Veranstaltungssuche auf
http://coa-aktionswoche.de/veranstaltungen.html

Alle Unterstützungsangebote in Sachsen-Anhalt
der Suchtberatungsstellen und der Fachstellen für Suchtprävention finden Sie im angelegten Dokument „Regionale Angebote in Sachsen-Anhalt zum Themenschwerpunkt "Kinder aus suchtbelasteten Familien"; Stand: September 2017“ und im Internet hier:
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/data/mediapool/st_angebote_kisu_05_17_lay.pdf#

Informationen zur bundesweiten Aktionswoche finden Sie auf
http://coa-aktionswoche.de/

Broschüren der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen helfen weiter, z.B.:
Mia, Mats und Moritz …und ihre Mama, wenn sie wieder trinkt
Mia, Mats und Moritz… Das Begleitheft
Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken – Tagebuch eines Jungen und eines Mädchens
Luis und Alina – Das Begleitheft
Suchtprobleme in der Familie

Unterstützungsangebote für Kinder finden Sie z.B. hier:
NACOA Deutschland
Kidkit networks

Für weitere Informationen rufen Sie gern an:

Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 / 543 38 18 Fax: 0391 / 562 02 56
inTAMfobXg@l6ns-pl4ksuhVLKuchb03pUtfDlraFRXpgelEan-mWzOtls1vfa.qRKr2deC    www.ls-suchtfragen-lsa.de

21.
Nov

Jubiläums-Mitgliederversammlung am 21.11.2017

25jahre

Fachforum: Neue Medien - Entwicklung mit Suchtpotential

TERMIN    Dienstag, 21. November 2017, 13:30 ‐17:15 Uhr
ORT           Roncalli‐Haus, Max‐Josef‐Metzger‐Str. 12/13, 39104 Magdeburg
ZERTIFIZIERUNG: Ärztekammer Sachsen‐Anhalt: 3 Fortbildungspunkte Kat. A

Sehr geehrte Damen und Herren,

die LS‐LSA wurde als „Landesstelle gegen die Suchtgefahren im Land Sachsen‐Anhalt“ am 14.03.1992 in Magdeburg gegründet. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, Rückschau zu halten, Funktion, Aufgaben und Leistungen der Landesstelle in den vergangenen 25 Jahren zu vergegenwärtigen, den jetzigen Stand zu reflektieren und die zukünftige Ausrichtung der Arbeit zu betrachten.

Das diesjährige Fachforum im Rahmen der Mitgliederversammlung befasst sich mit dem Thema „Neue Medien – Entwicklung mit Suchtpotential“. Neue Medien prägen inzwischen unseren Alltag weit mehr, als wir uns je vorgestellt haben. Lernen, Aufwachsen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation, Alltagskompetenzen – Kaum ein menschlicher Bereich bleibt unberührt. Unser Auftrag liegt in Suchtprävention und
‐hilfe: Wir versuchen eine Einordnung.

Prof Dr. Thomas Kliche von der Hochschule Magdeburg‐Stendal wird einen Überblick zur Thematik geben. Andreas Pauly, Fachstelle für Suchtprävention „Update“ aus Bonn, wird auf das Suchtpotential der Neuen Medien und präventive Strategien eingehen. Nach der Vorstellung von zwei Praxisbeispielen aus der Sucht(selbst)hilfe ist im Anschluss Zeit für inhaltlichen Austausch und Diskussion.

Den Verlauf des Fachforums entnehmen Sie bitte dem Programm: >interner link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen
Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Rückfragen: 0391 ‐ 5433818

11.
Dez

Update Alkohol - Was ist neu in Diagnose und Beratung?

09:30 - 16:00 Uhr

Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg,  Raum C 105, C 107

Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Wenngleich andere Suchtmittel derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die „Lieblingsdroge“ der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und -prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS-LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs- und Leistungsträger aus Suchthilfe, Ar-beitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

Weitere Information: Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: info@lsqg8V-suchtftbragen-lqmxf7sa.deR6Ib www.ls-suchtfragen-lsa.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Presseinformation, Tagungsprogramm

▲ nach oben