Pressemitteilungen

16.
Okt

Fachtagung: Das Süchtige am Computerspielen: Diagnose, Behandlung, Prävention und Selbsthilfe

Unter diesem Titel laden die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt und die Techniker Krankenkasse zu einer gemeinsamen Fachtagung in Magdeburg ein und setzen damit eine im Jahr 2011 begonnene Kooperation zum Thema "Exzessive Mediennutzung" fort.

Eckdaten:
Dienstag, 16. Oktober 2018, 09-16 Uhr, RONCALLI-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße, Magdeburg
ab 12.30 Uhr: Pressegespräch mit Möglichkeit für individuelle Nachfragen
Um Anmeldung wird gebeten.

Programmflyer: >>interner link

Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Referentinnen und Referenten zur Verfügung, darunter:
• Andreas Gohlke, Dipl.‐Sozialarbeiter, GK Quest Heidelberg
• Jens Hennicke, Techniker Krankenkasse, Leiter der Landesvertretung Sachsen‐Anhalt
• Dr. med. Jan Dieris‐Hirche, Oberarzt der Ambulanz und Leiter der Medienambulanz, LWL‐Universitätsklinikum Bochum

• Christian Krüger, Drobs Hannover, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention
• PD Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover
• Benjamin Wockenfuß, Social Media Manager und Suchttherapeut, Projektleiter DigiKids, Bonn

Angesprochen werden sowohl Entscheidungsträger als auch praktisch Tätige aus den Bereichen Suchtberatung und Suchtvorbeugung, Erziehungshilfe, Jugendhilfe und Jugendschutz, Schule, Selbsthilfe, Krankenversorgung und Krankenversicherung sowie Politik und Verwaltung.

Im Focus der Fachtagung steht neben einem aktuellen Forschungsüberblick zum Thema Computerspielsucht auch die Definition und mögliche Behandlung der erst im Juni 2018 von der Weltgesundheitsorganisation WHO in die "Internationale Klassifikation der Krankheiten" (ICD 11) aufgenommenen Diagnose "Gaming Disorder". Diese geht über stundenlanges Computerspielen hinaus, sondern meint vielmehr Menschen, die das Spielen nicht aufgeben können, obwohl ihr Leben durch die Sucht nachhaltig verändert wird.

Für Rückfragen:
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt, Helga Meeßen-Hühne, Tel. 0391- 54 33 818, info@lsA-suchtfXragen-lP0p21sa.dewv
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Elke Proffen Tel. 0391 - 73 94 430, elke.pKPJ9UroffenYCXXZ@tk.dePE

28.
Sep

Suchtselbsthilfetag 2018 „Abstinenz - Konsum(-)Kontrolle - Wo der Wille aussetzt und die Krankheit übernimmt…und ein Weg zurück (?)“

Foto SSHT 2018Magdeburg/LS-LSA:

Der jährliche Suchtselbsthilfetag der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA) fand in diesem Jahr am Freitag, dem 28. September 2018 im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration statt. Rd. 100 Teilnehmende aus den Bereichen Suchtselbsthilfe und hauptamtliche Suchthilfe folgten der Einladung. Die Veranstaltung wurde mit einem Grußwort von Dr. Gabriele Theren, Abteilungsleiterin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, eröffnet.

Dr. Max Happel vom Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg stellte das Thema „Sucht aus Sicht der Hirnforschung“ vor und erklärte anschaulich was ein Suchtmittel im Gehirn auslösen kann. Er zeigte, wie Sucht funktioniert: ein biochemischer Prozess, der durch ein Zusammenspiel aus langjährigen Lernprozessen, sozialem Umfeld und auch genetischen Einflüssen bestimmt wird. Es wurde nachvollziehbar, dass eine ganzheitliche Therapie die besten Chancen bietet, lang erlernte Suchtprozesse wieder zu verlernen.

Christian Bölckow, Suchtreferent bei den Guttemplern in Deutschland e.V. in Hamburg, erläuterte in seinem Vortrag „Abstinieren lernen – Konsumreduktion“, dass jeder Weg in die Suchtmittelfreiheit zunächst mit dem Versuch beginnt, weniger zu konsumieren. Im Workshop konnten die Teilnehmenden eine Methode ausprobieren, wie sie Menschen begleiten können, die erst am Beginn der Einsicht in ihre Suchterkrankung stehen. Suchtselbsthilfe kann Betroffenen helfen, Konsumausmaß und -muster zu erkennen und Zugang zum Suchthilfenetzwerk zu finden.

Reinhard Bürger von der Suchtselbsthilfegruppe Blauer Ring e.V. Haldensleben führte durch den Tag, der von allen Anwesenden als sehr bereichernd erlebt wurde.

Über Berichterstattung in den Medien Ihrer Häuser würden wir uns freuen.

Hier finden Sie die Presseinformation.

Bildquelle: Landesstelle für Suchtfragen

19.
Sep

Nichtraucher-Schulwettbewerb „Be Smart – Don´t Start“: Bildungsminister und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration empfehlen die Teilnahme

Bild_Hirschhausen_Website

Magdeburg/LS-LSA:

Die Anmeldeunterlagen zum Nichtraucherwettbewerb wurden an alle weiterführen-den Schulen in Sachsen-Anhalt verschickt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Bis zum 17. November 2018 können sich Schulklassen beim IFT-Nord anmelden. Angemeldete Klassen erhalten vom IFT-Nord die Wettbewerbsunterlagen. Das bundesweit laufende Programm richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 6. bis 8. Klassenstufe. In Sachsen-Anhalt wird der Wettbewerb von der Landesstelle für Suchtfragen in Kooperation mit dem Bildungsministerium des Landes Sachsen-Anhalt koordiniert. Auch die IKK gesund plus unterstützt den Wettbewerb in Sachsen-Anhalt.

Schulklassen können sich auch auf www.besmart.info online anmelden und sich von Dr. Eckart von Hirschhausen, dem Schirmherrn von „Be Smart…“, drei Lügen der Tabakindustrie entlarven lassen.

Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Petra Grimm-Benne, empfehlen allen Schulen in Sachsen-Anhalt, sich am bundesweiten Nichtraucher-Wettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ zu beteiligen:
„Be Smart – Don‘t Start" ist ein wirksamer Beitrag zur Umsetzung des Gesundheitszieles des Landes, den Anteil an Raucherinnen und Rauchern in der Bevölkerung zu senken. Im vergangenen Schuljahr hatten sich 102 Klassen aus 55 Schulen mit insgesamt 2.075 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Mit einer Erfolgsquote von 86% haben die Klassen ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Selbstbewusste Schülerinnen und Schüler, die sich weder durch Werbung oder andere rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung“, so die beiden Minister in ihrem gemeinsamen Brief an die Schulen des Landes.

Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich per Erklärung, für ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. Wöchentlich wird das Thema „Nichtrauchen“ in den Klassen thematisiert. Die Schülerinnen und Schüler geben dazu monatliche Rückmeldungen ab. Klassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei sind, können in einer Verlosung attraktive Preise gewinnen. Neben bundesweit verlosten Preisen gibt es auch Landesgewinne. Viele beteiligte Klassen führen zudem begleitende Aktionen zum Thema Nichtrauchen und Gesundheitsförderung durch. Für kreative Aktionen stellt die IKK gesund plus zudem zusätzliche Preise bereit.

„Be Smart – Don‘t Start“ startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006 / 2007.

Weitere Informationen für Sachsen-Anhalt: 
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/projekte/be-smart-don-t-start-schulwettbewerb-zur-foerderung-des-nichtrauchens/

Eine Übersicht über die regionalen Preisstifter in Sachsen-Anhalt gibt es – ganz unten – hier: https://www.besmart.info/aktuelles/ 

und auf unserer Homepage hier: 
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/projekte/be-smart-don-t-start-schulwettbewerb-zur-foerderung-des-nichtrauchens/#spon

Weitere Preise sind willkommen!

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98 / 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
info@HtSnGls-sutFFIkchtfrpuagen-bmlsa.dg7eww6 / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

Hintergrund

Der Nichtraucherwettbewerb „Be Smart – Don‘t Start“ wird im Schuljahr 2018/2019 zum 22. Mal in Deutschland angeboten. Der Wettbewerb richtet sich an Schulklas-sen der Klassenstufen 6-8 und zielt an, das Thema „Nichtrauchen“ in einer für die Jugendlichen attraktiven Form in die Schulen zu bringen und den Einstieg in das Rauchen zu verzögern.
Mit jährlich rund 10.000 teilnehmenden Klassen ist „Be Smart – Don‘t Start“ in Deutschland das wohl am weitesten verbreitete Programm zur Tabakprävention.

„Be Smart – Don‘t Start“ wird vom Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord gGmbH) in Kiel koordiniert und auf Bundesebene von der Deutschen Krebshilfe, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen Herzstiftung, der Deutschen Lungenstiftung, dem AOK-Bundesverband sowie einer Reihe weiterer öffentlicher und privater Institutionen gefördert.

Im Schuljahr 2018/2019 läuft der Wettbewerb vom 19.11.2018 bis zum 03.05.2019.

Dr. Eckart von Hirschhausen, Schirmherr des Wettbewerbs "Be Smart - Don't Start", betont: "Humor in die medizinische Aufklärung zu bringen ist meine Herzensangelegenheit. Drohungen erzeugen Trotz. Besser funktioniert ein positiver Grund. Wir alle wissen, was uns gut täte, aber wir tun es nicht automatisch. Es ist viel leichter nicht zu rauchen, wenn man nie damit angefangen hat. Ich unterstütze gerne Jugendliche dabei, ‚Nein‘ zur Tabakabhängigkeit zu sagen, denn es gibt keine ärztliche Tätigkeit, die einem Menschen annähernd so viel gesunde Lebensjahre bescheren kann. Rauchen entspannt? Nach einer Zigarette kann sich ein Raucher so entspannt fühlen, wie ein Nichtraucher den ganzen Tag!"

Kontakt für weitere Informationen:
Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung gGmbH (IFT-Nord)
Harmsstr. 2, 24114 Kiel
Tel.: 0431 / 570 29-70
Fax: 0431 / 570 29-29
E-Mail: besmaHBPrt@ifdEt-norvFc3wd.de4p
Internet: http.//www.besmart.info und http://www.ift-nord.de

Download der Presseinformation: >> doc >> pdf

Bildquelle: https://www.besmart.info/aktuelles/

7.
Feb

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

11. bis 17. Februar 2018   „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ plakat

Unter diesem Motto ruft NACOA Deutschland e.V. nun zum neunten Mal zur Aktionswoche auf. Die Schauspielerin Katrin Sass ist Schirmherrin der Aktionswoche.

Etwa jedes sechste Kind in Deutschland kommt aus einer Familie, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen.

Ca. sechs Millionen Erwachsene in Deutschland sind als Kinder in Suchtfamilien aufgewachsen. Kinder von Suchtkranken (Children of Alcoholics/ Children of Addicts = COA) sind Risikokandidaten, selber eine stoffliche Sucht oder eine psychische oder soziale Störung zu entwickeln.

Aber diese Kinder sind auch extrem widerstandsfähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln. Diese Bedingungen helfen Kindern dabei, besser mit ihrer familiären Situation zurechtzukommen:

• verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen (z.B. Großeltern, Nachbarn)
• Verstehen der elterlichen Sucht als Krankheit und der eigenen Schuldlosigkeit
• das Wissen und Gefühl, mit diesem Problem nicht allein zu sein
• eigene Interessen und Bedürfnisse wahrnehmen und umsetzen

Mit-betroffene Kinder in Sachsen-Anhalt
An Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt profitierten im Jahr 2016 insgesamt rund 2.400 minderjährige Kinder und Jugendliche indirekt von der Hilfe, die ihre suchtkranken Väter oder Mütter erhielten. „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern keine Suchthilfe in Anspruch nehmen, weit höher ist. Suchtprobleme in der Familie sind schambesetzt und werden als „Familiengeheimnis“ gehütet.“, sagt Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen.

Pädagogische Fachkräfte, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Kinder und Jugendlichen „sehen lernen“: sie brauchen mehr Informationen, um diese Kinder und ihren Hilfebedarf erkennen und gut unterstützen zu können.
Der Umgang mit den Kindern und ihren Eltern benötigt Handlungskompetenz. Deshalb sind die Netzwerkbildung und die Weiterbildung von Multiplikatoren*innen zu Gunsten dieser Kinder auch in Sachsen-Anhalt Arbeitsschwerpunkte von Fachstellen für Suchtprävention und einigen Suchtberatungsstellen.

Aktionen in Sachsen-Anhalt
Zur Aktionswoche bieten die Fachstellen für Suchtprävention im Saalekreis (Merseburg), im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sangerhausen) und in Magdeburg Veranstaltungen an. Diese finden Sie in der Veranstaltungssuche auf
http://coa-aktionswoche.de/veranstaltungen.html

Alle Unterstützungsangebote in Sachsen-Anhalt
der Suchtberatungsstellen und der Fachstellen für Suchtprävention finden Sie im angelegten Dokument „Regionale Angebote in Sachsen-Anhalt zum Themenschwerpunkt "Kinder aus suchtbelasteten Familien"; Stand: September 2017“ und im Internet hier:
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/data/mediapool/st_angebote_kisu_05_17_lay.pdf#

Informationen zur bundesweiten Aktionswoche finden Sie auf
http://coa-aktionswoche.de/

Broschüren der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen helfen weiter, z.B.:
Mia, Mats und Moritz …und ihre Mama, wenn sie wieder trinkt
Mia, Mats und Moritz… Das Begleitheft
Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken – Tagebuch eines Jungen und eines Mädchens
Luis und Alina – Das Begleitheft
Suchtprobleme in der Familie

Unterstützungsangebote für Kinder finden Sie z.B. hier:
NACOA Deutschland
Kidkit networks

Für weitere Informationen rufen Sie gern an:

Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 / 543 38 18 Fax: 0391 / 562 02 56
info@IqbZls-surhchtfrwcnVmagen-WSjpIlsa.dVBra1eO9K    www.ls-suchtfragen-lsa.de

21.
Nov

Jubiläums-Mitgliederversammlung am 21.11.2017

25jahre

Fachforum: Neue Medien - Entwicklung mit Suchtpotential

TERMIN    Dienstag, 21. November 2017, 13:30 ‐17:15 Uhr
ORT           Roncalli‐Haus, Max‐Josef‐Metzger‐Str. 12/13, 39104 Magdeburg
ZERTIFIZIERUNG: Ärztekammer Sachsen‐Anhalt: 3 Fortbildungspunkte Kat. A

Sehr geehrte Damen und Herren,

die LS‐LSA wurde als „Landesstelle gegen die Suchtgefahren im Land Sachsen‐Anhalt“ am 14.03.1992 in Magdeburg gegründet. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, Rückschau zu halten, Funktion, Aufgaben und Leistungen der Landesstelle in den vergangenen 25 Jahren zu vergegenwärtigen, den jetzigen Stand zu reflektieren und die zukünftige Ausrichtung der Arbeit zu betrachten.

Das diesjährige Fachforum im Rahmen der Mitgliederversammlung befasst sich mit dem Thema „Neue Medien – Entwicklung mit Suchtpotential“. Neue Medien prägen inzwischen unseren Alltag weit mehr, als wir uns je vorgestellt haben. Lernen, Aufwachsen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation, Alltagskompetenzen – Kaum ein menschlicher Bereich bleibt unberührt. Unser Auftrag liegt in Suchtprävention und
‐hilfe: Wir versuchen eine Einordnung.

Prof Dr. Thomas Kliche von der Hochschule Magdeburg‐Stendal wird einen Überblick zur Thematik geben. Andreas Pauly, Fachstelle für Suchtprävention „Update“ aus Bonn, wird auf das Suchtpotential der Neuen Medien und präventive Strategien eingehen. Nach der Vorstellung von zwei Praxisbeispielen aus der Sucht(selbst)hilfe ist im Anschluss Zeit für inhaltlichen Austausch und Diskussion.

Den Verlauf des Fachforums entnehmen Sie bitte dem Programm: >interner link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen
Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Rückfragen: 0391 ‐ 5433818

11.
Mai

Presseeinladung zum Gespräch mit Ministerin Grimm-Benne; Alkoholbezogene Störungen: Frühe Ansprache durch Hausärzte hilft!

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Alkohol findet wie kein anderes Genuss‐ und Suchtmittel breite Akzeptanz in unserer Gesellschaft. Wir wissen schon lange: in Sachsen-Anhalt und den anderen ostdeutschen Bundesländern ist die Zahl der Alkoholkranken und die Sterblichkeit höher als im Bundesdurchschnitt. Daher wird die LS-LSA zur Verbesserung der Frühen Intervention bei alkoholbezogenen Störungen aktiv.

Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne, Betroffene aus der Suchtselbsthilfe und eine Ärztin werden bei einem Pressegespräch Informationen zur wichtigen Rolle des Arztes in der Früherkennung von Alkoholproblemen geben. Und natürlich gibt es Hilfestellungen für den Arzt/die Ärztin, die das Ansprechen von Alkoholproblemen erleichtern.

Das Pressegespräch bildet den Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2017 für Sachsen-Anhalt. Gemeinsam mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wird das Projekt „Über Sucht reden lernen - Suchtselbsthilfe spricht (eigene) Hausärzte an“ neu aufgelegt. Zum Pressegespräch wird ein Imbiss gereicht.

Es findet statt am:

Donnerstag, dem 11.05.2017, 14:00–15:30 Uhr
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten.

Zum Gespräch stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Ministerin Petra Grimm-Benne, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
  • Andrea Walter, Selbstbetroffene aus der Suchtselbsthilfegruppe „Montagsmotivationsgruppe“, Bitterfeld
  • Reinhard Bürger, Selbstbetroffener aus der Suchtselbsthilfegruppe „Christliche Suchtgruppe Blauer Ring e.V.“, Haldensleben
  • Dipl.-Med. Gitta Friedrichs, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie; Oberärztin an der SRH Medinet-Fachklinik Alte Ölmühle, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, Magdeburg
  • Anja Halle, Sprecherin des Koordinierungskreises der LS-LSA, Referentin im Diakonischen Werk ev. Kirchen in Mitteldeutschland
  • Janine Krügel, Suchthilfereferentin der LS-LSA

Moderation: Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA

DIE AKTIONSWOCHE IN SACHSEN-ANHALT
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt übernommen, der Arbeitskreis zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der Legalen Suchtmittel ist die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt.

ÜBER SUCHT REDEN LERNEN - SUCHTSELBSTHILFE SPRICHT (EIGENE) HAUSÄRZTE AN
80 % der Menschen mit alkoholbezogenen Problemen suchen mindestens einmal jährlich ihren Hausarzt auf. Dies bietet eine große Chance, mehr Betroffene früher in suchtbezogene Hilfen zu vermitteln.
Daher wird die LS-LSA mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe wieder dieses Projekt durchführen. Mitglieder aus Suchtselbsthilfegruppen vereinbaren in der Aktionswoche einen Gesprächstermin mit ihrem Hausarzt und sensibilisieren diesen für die Ansprache von Menschen mit problematischem Konsum. Die angesprochenen Ärzte erhalten von dem/der Ansprechpartner/-in der Suchtselbsthilfe Materialien, um die Vermittlung Betroffener an Selbsthilfegruppen und in Suchtberatungsstellen zu erleichtern. Die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen-Anhalt als Kooperationspartnerin informiert alle niedergelassenen Ärzte mit ihrer Zeitschrift über die Aktion. Mit der Aktion wird das Schwerpunktthema "Frühe Intervention bei alkoholbezogenen Störungen" des Arbeitskreises zum Gesundheitsziel des Landes im Bereich der legalen Suchtmittel weiter geführt.

DIE BUNDESWEITE AKTIONSWOCHE
Die Aktionswoche Alkohol findet alle zwei Jahre statt, in diesem Jahr bereits zum sechsten Mal.

Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.

Die DHS setzt den organisatorischen Rahmen der Veranstaltungen und stellt Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundesregierung, ist Schirmherrin der Aktionswoche. Breiten Zuspruch findet die Aktionswoche Alkohol auch in der Schweiz und in Liechtenstein, 2017 erstmals dabei sind Luxemburg und Österreich.

Alle gemeldeten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit zur Aktionswoche Alkohol und viele weitere Informationen finden Sie hier:  http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

download:   >.pdf          >.doc

11.
Dez

Update Alkohol - Was ist neu in Diagnose und Beratung?

09:30 - 16:00 Uhr

Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg,  Raum C 105, C 107

Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Wenngleich andere Suchtmittel derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die „Lieblingsdroge“ der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und -prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS-LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs- und Leistungsträger aus Suchthilfe, Ar-beitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

Weitere Information: Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: infowbLW@ls-2MsuchRquQtfrako8rgen-FzNlsa.w2qXdefn3 www.ls-suchtfragen-lsa.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Presseinformation, Tagungsprogramm

23.
Mär

Ärzteinformation Crystal/ Methamphetamin

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Crystalkonsumenten/-innen (ICD 10 F15) in Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumen-ten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

Hausärzten/-innen kommt in der Behandlung von missbräuchlich suchtmittelkonsumierenden Patienten/-innen eine besondere Be-deutung zu. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner/-innen bei behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten. 

Die LS-LSA hat nun eine Ärzte-Information herausgegeben: zum einen werden konkrete Hinweise über die spezifischen Auswirkungen eines problematischen Crystalkonsums gegeben. Zum anderen wird auf die Bedeutung frühzeitiger ärztlicher Intervention und der notwendigen Vernetzung mit dem regionalen Suchthilfesystem hingewiesen.

Die Ärzte-Information finden Sie hier zum download: >link

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

17.
Jun

Pressegespräch zum Weltdrogentag

Fachtagung „Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)“

Termin        Donnerstag, 26.06.2014, 09:30 – 16:30 Uhr

Ort               Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg 

Pressegespräch 12:40 – 13:40 Uhr

Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“, und die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die der US-amerikanischen Schreckensbilder. Aber insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die Crystal-Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken.

Die Fachtagung präsentiert Informationen aus aktueller Forschung und Praxis und wendet sich an Jugendhilfe, Schule, Gesundheits- und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen-Anhalt.

Folgende Referentinnen und Referenten der Fachtagung stehen Ihnen im Pressegespräch zur Verfügung:

     Prof. Gundula Barsch, Hochschule Merseburg
     Marc Manser, Leiter der drobs Halle/S.
     Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA
     Sascha Milin, Zentrum f. Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
     Stephan Schröder, LKA Sachsen-Anhalt
     Susen Thielemann, Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung, und
     Renate Stark, Streetworkerin; Jugendamt Dessau-Roßlau
     Jana Valentin, Fachstelle für Suchtprävention a.d. DROBS Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten. 

INHALT, ANMELDUNG, PROGRAMM

Rückfragen an

Helga Meeßen-Hühne

Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
info@ls1mS-suchtfYjbhragen-l56Jsa.dePs0 / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

12.
Jun

Fachstellen für Suchtprävention sind online

Regionale Fachstellen auf gemeinsamer Homepage

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de

„Was genau macht eigentlich eine Fachstelle? Und wo in Sachsen-Anhalt gibt es Fachstellen?“ Zu diesen Fragen gibt es jetzt Informationen auf einen Blick.

In 7 Landkreisen und Kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts arbeiten insgesamt 8 Fachstellen für Suchtprävention. Neben der direkten Arbeit mit gefährdeten Kin-dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der zweite Schwerpunkt die Arbeit mit unmittelbaren Bezugspersonen aus den Bereichen Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, berufliche Ausbildung, Sport und Freizeit. Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: es gilt, möglichst alle wichtigen Akteure für ihren Beitrag zur Suchtprävention fit zu machen.

Die konkreten Angebote der Fachstellen unterscheiden sich entsprechend der Schwerpunktsetzungen im kommunalen Netzwerk.

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de bietet alle wesentlichen Informationen.

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Fachstellen für Suchtprävention arbeiten in Sachsen-Anhalt nach einem einheitlichen Rahmenkonzept. Suchtpräventive Strategien und Projekte werden länger-fristig angelegt und orientieren sich an aktuellen Qualitätsstandards. Dabei wer-den evaluierte Projekte ("Prev(at)WORK", "FrED - Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumierenden", „Auf dem Weg zur `rauchfreien´ Schule“, „Be Smart - Don´t Start“, KlarSicht-Parcours zu Alkohol und Tabak, „HaLT - Hart am Limit“ u.a.) einbezogen.

Fachstellen für Suchtprävention sind an Suchtberatungsstellen angegliedert: So ist bei Bedarf die passende Hilfe gleich zur Hand.

Landesweite Informationen zur Suchtprävention finden Sie weiterhin auf der Internetpräsenz der LS-LSA www.ls-suchtfragen-lsa.de.

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56   E-Mail: infoue9@ls-fsuchsdtfra4scupgen-ppcRlsa.iaFqPdeWY2

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