Pressemitteilungen

14.
Jun

Be Smart - Don´t Start: Medieneinladung zur Preisfeier 2019

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Magdeburg, 04. Juni 2019. Viele Jugendliche beginnen im Alter von 12 bis 14 Jahren, mit dem Rauchen zu experimentieren. Genau dort setzt der Wettbewerb „Be Smart –Don’t Start“ an. Er richtet sich an Schulklassen, die sich entscheiden, für ein halbes Jahr rauchfrei zu bleiben. „Be Smart – Don’t Start“ ist die größte schulische Maßnahme der Tabakprävention in Deutschland. 

Es gibt viele tolle Preise, die im Rahmen der Preisfeier symbolisch übergeben werden.


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Bildungsministerium Sachsen-Anhalt und mit freundlicher Unterstützung durch die IKK gesund plus statt. Im Anschluss an die Preisübergabe stehen Veranstalter und Teilnehmer für Pressefragen zur Verfügung.


Bildungsminister Marco Tullner und Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration Petra Grimm-Benne hatten zu Beginn des diesjährigen Wettbewerbs in einem gemeinsamen Brief die Schulen im Land dazu ermuntert, sich an „Be Smart – Don’t Start“ zu beteiligen. „Selbstbewusste Schülerinnen und Schüler, die sich weder durch Werbung oder andere rauchende Jugendliche beeinflussen lassen, verdienen unseren Respekt und unsere Unterstützung. Dank gilt außerdem den Lehrkräften für ihre Unterstützung und Begleitung.“

Im vergangenen Schuljahr hatten sich 140 Klassen aus 52 Schulen mit insgesamt 2.953 Schülerinnen und Schülern für den Wettbewerb angemeldet. Das waren rd. 900 mehr als im Vorjahr. Erfolgreich durchgehalten haben insgesamt 117 Schulklassen.

Die Gewinnerklassen und Preise in Sachsen-Anhalt

  • Ein Preis der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung für wiederholt teilnehmende Schulklassen, 300 €, geht an die Klasse 10/2 des Bismarck-Gymnasiums in Genthin.
  • Ein weiterer Preis der BZgA für wiederholte Teilnahme geht an die Klasse 10a der Sekundarschule „Unteres Geiseltal“ in Braunsbedra.

Vielen Dank! Für die ausgelosten erfolgreichen Schulklassen haben Vereine und Einrichtungen in Sachsen-Anhalt wieder Preise bereitgestellt:

  • Ein Event im Erlebnispark Ferropolis – Stadt aus Eisen hat die Klasse 8/1 des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Bitterfeld-Wolfen gewonnen.
  • Der ZOO Magdeburg ermöglicht in diesem Schuljahr zwei besondere Zoobesuche mit einer Führung für die Klassen 6/3 und 6/5 der Integrierten Gesamtschule „Willy Brandt“ in Magdeburg.
  • Der Zoo Halle hat auch in diesem Schuljahr wieder ein Event organisiert. Der Preis geht an die Klasse 6c der Beuditz-Sekundarschule in Weißenfels.
  • Die Klasse 7c des Europagymnasiums Gommern darf das Bouldern in der BlocSchmiede-Boulderhalle in Magdeburg ausprobieren.
  • Der Hasseröder Ferienpark verschenkt wieder Eintrittskarten für das Brockenbad. Gewinner sind die Klassen 7a und 7c der Goethe-Sekundarschule in Ilsenburg.
  • Die Klasse 8b der Sekundarschule „Bert Brecht“ Zöschen in Leuna darf in Halle zum Eislaufen fahren. Der Preis wurde von Eislaufen-in-Halle bereitgestellt.
  • Die Eishockeymannschaft Saalebulls in Halle spendiert erstmals Eintrittskarten. Der Preis geht an die Klasse 8e der Integrierten Gesamtschule Halle.
  • Auch der SC Magdeburg hat uns in diesem Jahr wieder Eintrittskarten zu einer Partie der Handballbundesliga geschenkt. Der Preis geht an die Klasse 7a der Gemeinschaftsschule „G. W. Leibnitz“ in Wolmirstedt.
  • Die IKK gesund plus ermöglicht einen Tag im Tonstudio des Hauses für junge Kunst – „Thiem20“ in Magdeburg zur Produktion eines eigenen Songs. Dieser Preis geht an die Klasse 8/2 des Albert-Einstein-Gymnasiums in Magdeburg.
  • Der Bowling-Star in Halle der FSB Freizeit-Sport-Beratung GmbH stellt auch dieses Jahr wieder Bowling zur Verfügung. Der Preis geht an die Klasse 6d des Christian-Wolff-Gymnasiums in Halle.
  • Die Glasmanufaktur Harzkristall lädt die Klasse 9/2 des GutMuths-Gymnasiums in Quedlinburg zu einer Besichtigungstour ein.
  • Das Erlebnisbad Nemo in Magdeburg spendiert der Klasse 7a der Sekundarschule Am Baumschulenweg in Genthin einen Tag im Bad.
  • Der Erlebnistierpark in Memleben ermöglicht einen Besuch für die Klasse 7d der Sekundarschule „A. v. Humboldt“ in Naumburg.
  • Der Kletterwald Heidepark in Halle freut sich auf die Klasse 7c des Gymnasiums Südstadt Halle.
  • Die Klasse 5b der Sekundarschule „Ernst Bansi“ in Quedlinburg, darf in das Schaubergwerk Büchenberg in Elbingerode einfahren.
  • Die Stadt Sangerhausen lädt in das ErlebnisZentrum Bergbau Röhrigschacht in Wettelrode ein. Der Preis geht an die Klasse 6 der Sekundarschule „An der Weinstraße“ in Salzatal.
  • Und je 2 x 200 Euro für die Klassenkasse hat das Ministerium für Bildung des Landes Sachsen-Anhalt spendiert. Gewonnen haben die Klasse 9b der Gesamtschule im Gartenreich in Oranienbaum-Wörlitz und die Klasse 7a der Gemeinschaftsschule Friedrichstadt in Wittenberg.

Kreativwettbewerb Sachsen-Anhalt

Dank der Unterstützung durch die IKK gesund plus konnte sich Sachsen-Anhalt erneut mit eigenen Preisen, je 300 € für die Klassenkasse, am Be Smart-Kreativ-Wettbewerb beteiligen.

Bei der Jury erreichten die höchste Punktzahl:

  • Klasse 5/3 des Roland-Gymnasiums in Burg,
  • Klasse 7a der Förderschule „Dr. S. Hahnemann“ in Köthen sowie
  • Klasse 9/2 des Roland-Gymnasiums in Burg.

Der bundesweite Nichtraucher-Schulwettbewerb startete in Sachsen-Anhalt erstmals im Schuljahr 2006 / 2007. Das Programm wird von der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt koordiniert. Bei dieser 12.Teilnahme Im Schuljahr 201/2018 hatten sich insgesamt 2.075 (3.088) Schüler und Schülerinnen aus 102 (149) Schulklassen von landesweit 55 (55) Schulen für den Wettbewerb angemeldet und von November 2017 bis April 2018 auf Zigaretten verzichtet. Mit einer Erfolgsquote von gut 86% (83%) erzielten die Schulklassen aus Sachsen-Anhalt wieder ein sehr gutes Ergebnis.
(In Klammern: Angaben des Vorjahres)

Zum Ablauf der Preisfeier:

ablauf

Rückfragen gern an:

Helga Meeßen-Hühne
Telefon 03 91 / 5 43 38 18 E-Mail info@lsxXocW-suchtfXragen-lYUe0Lsa.de7Qg5s

Vollständiger Text zum Download: >>download

31.
Mai

Presseinformation: Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag

DU KANNST DAS RISIKO IGNORIEREN. DEINE LUNGE NICHT.

Am 31. Mai 1987 wurde der Weltnichtrauchertag erstmals von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgerufen und steht jährlich unter einem anderen Motto. Themenschwerpunkte in diesem Jahr sind die Auswirkungen des Rauchens auf Atemwege und Lunge, wie beispielsweise Lungenkrebs und eine spezifische Form der Bronchitis (chronisch obstruktive Bronchitis und Lungenemphysem, COPD). 

Dass Rauchen gesundheitsschädlich ist und zum Tod führen kann, ist hinlänglich bekannt. Dennoch raucht in Deutschland immer noch circa jeder vierte Mensch im Alter ab 18 Jahren. Im Bundesländervergleich gehört Sachsen-Anhalt nach wie vor zu den Schlusslichtern. Erfreulich ist, dass der Tabakkonsum insbesondere bei Jugendlichen tendenziell abnimmt und weniger junge Menschen mit dem Rauchen begannen.

Die Leiterin der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA), Helga Meeßen-Hühne, beobachtet diese Trendwende erfreut, da die Wahrscheinlichkeit, mit dem Rauchen zu beginnen, mit zunehmendem Alter sinkt. „Es ist wichtig, dass Prävention insbesondere bei Kindern- und Jugendlichen ansetzt, da wir hier langfristig die größten Effekte erzielen können“. Besonders wichtig sei es, das Image des Rauchens insgesamt zu verändern und jugendliche Nichtraucher positiv in ihrer Entscheidung zu bestärken. „Junge Menschen, die sich bewusst gegen das Rauchen entscheiden und ihre Haltung gegenüber Peers auch vertreten, haben eine große Wirkungskraft“, so die Expertin.

Normalzustand: Nichtrauchen – es bleibt noch viel zu tun!

Trotz der insgesamt positiven Entwicklung verbleibt derzeit reichlich unausgeschöpftes Potenzial beim Nichtraucherschutz. Besonderen Handlungsbedarf sieht Frau Meeßen-Hühne bei der Ausweitung von Werbeverboten, Rauchverboten auf Kinderspielplätzen, an Haltestellen des Nahverkehrs sowie im Auto, wenn Kinder und Jugendliche mitreisen. „Nichtrauchen sollte das öffentlichen Bild prägen und mehr zum Normalzustand avancieren, schließlich gehört die große Mehrheit der Deutschen zur Gruppe der Nichtrauchenden.“

Personelle Verstärkung in der Landesstelle für Suchtfragen

Die Senkung des Anteils an Rauchenden in der Bevölkerung gehört zu den zentralen Gesundheitszielen Sachsen-Anhalts. Deshalb erhielt die Landesstelle für Suchtfragen vom Landtag den Auftrag  ein nachhaltiges Konzept „Sachsen-Anhalt atmet auf“ zur Stärkung von Nichtraucherschutz und Prävention zu entwickeln. Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (MS) verstärkte im April 2019 die Landesstelle für Suchtfragen mit einer zweiten Referentinnen-Stelle, worüber sich die Leiterin sehr freut: „Suchtprävention ist ein wichtiges und breites Themenfeld, weshalb ich froh bin, nun Frau Lingner in unserem Team zu haben. Momentan sichert sie die Finanzierung zur Fortführung des bundesweiten Nichtraucherschulwettbewerbs ‚Be Smart - Don’t Start‘, an dem sich in Sachsen-Anhalt traditionell bereits zum 13. Mal viele Schulklassen beteiligten. Die diesjährige Preisverleihung findet am 14. Juni in Magdeburg statt.“

Be Smart – Don’t Start: Schulklassen bekennen sich zum Nichtrauchen

Insgesamt sei Sachsen-Anhalt auf einem guten Weg. Die vorhandenen Ansätze und Projekte müssen strategisch intensiviert und konsequent ergänzt werden. Die Landesstelle für Suchtfragen hat als ersten Schritt auf Facebook eine Seite eingerichtet, die sich mit dem Thema "Tabak" beschäftigt. Unter dem Namen „Sachsen-Anhalt atmet auf - endlich rauchfrei“ findet man neben gesundheitsbezogenen und politischen Neuigkeiten auch Bilder zu der jährlichen „Be Smart“-Preisverleihung. Ein Ziel der Seite sei es, das bereits vorhandene Engagement zu stärken, die Kreativität der Schülerinnen und Schüler sichtbar zu machen und andere anzuregen, selbst aktiv zu werden.

Die Presseinformation finden Sie hier.

Link zur Facebook-Seite
Sachsen-Anhalt atmet auf – endlich rauchfrei:
https://www.facebook.com/Sachsen-Anhalt-atmet-auf-endlich-rauchfrei-874880979321067/

Link zur Rubrik „Projekte“ auf:
www.ls-suchtfragen-lsa.de

Link zur „Be Smart“-Projektseite deutschlandweit:
www.besmart.info 

20.
Mai

Presseinformation zur Aktionswoche Alkohol: Suchtprävention und -hilfe im Unternehmen - nützlich für Alle

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Fachleute schätzen, dass 10 % aller Beschäftigten – von der Geschäftsführung bis zur Aushilfskraft – aus gesundheitlicher Sicht zu viel trinken. Auch fehlen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit einer Suchtproblematik bis zu 16-mal häufiger als die Gesamtbelegschaft – was wirtschaftliche Einbußen und deutliche Mehrarbeit für Kolleginnen und Kollegen bedeutet. Und auch im Zusammenhang mit Berufsausbildungen gelten Alkoholprobleme als die häufigste Ursache bei Fehlzeiten, Leistungseinbußen und Arbeitsunfällen im Betrieb.

Daher gehören Betriebliche Suchtprävention und -hilfe in jedes moderne Unternehmen. Betroffene und damit auch ihre Familien erfahren frühzeitig Hilfe, der Betrieb erhält sich wertvolle Mitarbeitende, und die Kommune profitiert von den Arbeitsplätzen. Qualifizierte Suchtprävention sichert den Ausbildungserfolg. Gute Kooperation zu professioneller Suchtberatung ist dabei unabdingbar.

Das Pressegespräch bildete den Auftakt der Aktionswoche Alkohol 2019 für Sachsen-Anhalt. Es fand statt am: 

Montag, dem 20.05.2019, 12:00–13:30 Uhr
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg

ZAmm Gespräch wirkten mit: 

  • Berina Kiefer, Suchtreferentin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
  • Daniela Zieglmayer, Personalleiterin, und Juliane Beck, Referentin Gesundheitsmanagement; Envia Mitteldeutsche Energie AG, Halle (Saale)
  • Jan Eiglmeier, Drogen- und Suchtberatungsstelle, Burg
  • Martina Engelhard-Oxe, Fachstelle für Suchtprävention/ Sucht- und Drogenberatungsstelle, Haldensleben
  • Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA

Moderation: Dr. Carlhans Uhle, Landesgeschäftsführer DRK LV Sachsen-Anhalt e.V., Vorsitzender der LS-LSA

Die Informationen zum Pressegespräch finden Sie hier.

DIE AKTIONSWOCHE IN SACHSEN-ANHALT
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne hat die Schirmherrschaft für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt übernommen, der Arbeitskreis zum Gesundheitsziel des Landes im Be-reich der Legalen Suchtmittel ist die Steuerungsgruppe für die Aktionswoche in Sachsen-Anhalt.

Alle gemeldeten Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt und bundesweit zur Aktionswoche Alkohol finden Sie hier: http://www.aktionswoche-alkohol.de/fuer-veranstalter/terminkalender/

DIE BUNDESWEITE AKTIONSWOCHE
Tausende Engagierte sind neun Tage lang dabei: Mitglieder von Selbsthilfegruppen, Fachleute von Beratungsstellen, Fachkliniken und aus der Suchtprävention, Ärzte, Apotheker und Menschen, die in Vereinen und in Kirchen aktiv sind.
Organisatorin der Aktionswoche Alkohol ist die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Bereits zum siebten Mal setzt sie mit dieser Präventionskampagne auf breites bürgerschaftliches Engagement. Marlene Mortler, Drogenbeauftragte der Bundes-regierung, ist Schirmherrin der Aktionswoche Alkohol. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen sollen alle, die Alkohol trinken – also 90 Prozent der Bevölkerung – angeregt werden, über den eigenen Alkoholkonsum nachzudenken.
Alle Informationen: www.aktionswoche-alkohol.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel. 03 91/543 38 18
infUVwSo@lFXqFs-sD30GuchgBeDtfrd0eSagehYAnn-lmsa.rw3demOtg

16.
Okt

Fachtagung: Das Süchtige am Computerspielen: Diagnose, Behandlung, Prävention und Selbsthilfe

Unter diesem Titel laden die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt und die Techniker Krankenkasse zu einer gemeinsamen Fachtagung in Magdeburg ein und setzen damit eine im Jahr 2011 begonnene Kooperation zum Thema "Exzessive Mediennutzung" fort.

Eckdaten:
Dienstag, 16. Oktober 2018, 09-16 Uhr, RONCALLI-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße, Magdeburg
ab 12.30 Uhr: Pressegespräch mit Möglichkeit für individuelle Nachfragen
Um Anmeldung wird gebeten.

Programmflyer: >>interner link

Als Gesprächspartner stehen Ihnen die Referentinnen und Referenten zur Verfügung, darunter:
• Andreas Gohlke, Dipl.‐Sozialarbeiter, GK Quest Heidelberg
• Jens Hennicke, Techniker Krankenkasse, Leiter der Landesvertretung Sachsen‐Anhalt
• Dr. med. Jan Dieris‐Hirche, Oberarzt der Ambulanz und Leiter der Medienambulanz, LWL‐Universitätsklinikum Bochum

• Christian Krüger, Drobs Hannover, Fachstelle für Sucht und Suchtprävention
• PD Dr. Florian Rehbein, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen, Hannover
• Benjamin Wockenfuß, Social Media Manager und Suchttherapeut, Projektleiter DigiKids, Bonn

Angesprochen werden sowohl Entscheidungsträger als auch praktisch Tätige aus den Bereichen Suchtberatung und Suchtvorbeugung, Erziehungshilfe, Jugendhilfe und Jugendschutz, Schule, Selbsthilfe, Krankenversorgung und Krankenversicherung sowie Politik und Verwaltung.

Im Focus der Fachtagung steht neben einem aktuellen Forschungsüberblick zum Thema Computerspielsucht auch die Definition und mögliche Behandlung der erst im Juni 2018 von der Weltgesundheitsorganisation WHO in die "Internationale Klassifikation der Krankheiten" (ICD 11) aufgenommenen Diagnose "Gaming Disorder". Diese geht über stundenlanges Computerspielen hinaus, sondern meint vielmehr Menschen, die das Spielen nicht aufgeben können, obwohl ihr Leben durch die Sucht nachhaltig verändert wird.

Für Rückfragen:
Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt, Helga Meeßen-Hühne, Tel. 0391- 54 33 818, info@lsYTGp-suchtfgFwvragen-l0Isa.de0DkV8
Techniker Krankenkasse, Landesvertretung Sachsen-Anhalt, Elke Proffen Tel. 0391 - 73 94 430, elPoke1Fu.pvroZffz9B3en3P@tKavIk.rocCKde6

7.
Feb

Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien

11. bis 17. Februar 2018   „Vergessenen Kindern eine Stimme geben“ plakat

Unter diesem Motto ruft NACOA Deutschland e.V. nun zum neunten Mal zur Aktionswoche auf. Die Schauspielerin Katrin Sass ist Schirmherrin der Aktionswoche.

Etwa jedes sechste Kind in Deutschland kommt aus einer Familie, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen.

Ca. sechs Millionen Erwachsene in Deutschland sind als Kinder in Suchtfamilien aufgewachsen. Kinder von Suchtkranken (Children of Alcoholics/ Children of Addicts = COA) sind Risikokandidaten, selber eine stoffliche Sucht oder eine psychische oder soziale Störung zu entwickeln.

Aber diese Kinder sind auch extrem widerstandsfähig, haben vielfältige Begabungen und Kompetenzen. Mit der richtigen Art von Unterstützung können sie sich zu gesunden, lebenstüchtigen Erwachsenen entwickeln. Diese Bedingungen helfen Kindern dabei, besser mit ihrer familiären Situation zurechtzukommen:

• verlässliche Beziehungen zu Erwachsenen (z.B. Großeltern, Nachbarn)
• Verstehen der elterlichen Sucht als Krankheit und der eigenen Schuldlosigkeit
• das Wissen und Gefühl, mit diesem Problem nicht allein zu sein
• eigene Interessen und Bedürfnisse wahrnehmen und umsetzen

Mit-betroffene Kinder in Sachsen-Anhalt
An Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt profitierten im Jahr 2016 insgesamt rund 2.400 minderjährige Kinder und Jugendliche indirekt von der Hilfe, die ihre suchtkranken Väter oder Mütter erhielten. „Es ist davon auszugehen, dass die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, deren Eltern keine Suchthilfe in Anspruch nehmen, weit höher ist. Suchtprobleme in der Familie sind schambesetzt und werden als „Familiengeheimnis“ gehütet.“, sagt Helga Meeßen-Hühne von der Landesstelle für Suchtfragen.

Pädagogische Fachkräfte, die täglich mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, müssen diese Kinder und Jugendlichen „sehen lernen“: sie brauchen mehr Informationen, um diese Kinder und ihren Hilfebedarf erkennen und gut unterstützen zu können.
Der Umgang mit den Kindern und ihren Eltern benötigt Handlungskompetenz. Deshalb sind die Netzwerkbildung und die Weiterbildung von Multiplikatoren*innen zu Gunsten dieser Kinder auch in Sachsen-Anhalt Arbeitsschwerpunkte von Fachstellen für Suchtprävention und einigen Suchtberatungsstellen.

Aktionen in Sachsen-Anhalt
Zur Aktionswoche bieten die Fachstellen für Suchtprävention im Saalekreis (Merseburg), im Landkreis Mansfeld-Südharz (Sangerhausen) und in Magdeburg Veranstaltungen an. Diese finden Sie in der Veranstaltungssuche auf
http://coa-aktionswoche.de/veranstaltungen.html

Alle Unterstützungsangebote in Sachsen-Anhalt
der Suchtberatungsstellen und der Fachstellen für Suchtprävention finden Sie im angelegten Dokument „Regionale Angebote in Sachsen-Anhalt zum Themenschwerpunkt "Kinder aus suchtbelasteten Familien"; Stand: September 2017“ und im Internet hier:
http://www.ls-suchtfragen-lsa.de/data/mediapool/st_angebote_kisu_05_17_lay.pdf#

Informationen zur bundesweiten Aktionswoche finden Sie auf
http://coa-aktionswoche.de/

Broschüren der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen helfen weiter, z.B.:
Mia, Mats und Moritz …und ihre Mama, wenn sie wieder trinkt
Mia, Mats und Moritz… Das Begleitheft
Luis und Alina - Wenn die Eltern trinken – Tagebuch eines Jungen und eines Mädchens
Luis und Alina – Das Begleitheft
Suchtprobleme in der Familie

Unterstützungsangebote für Kinder finden Sie z.B. hier:
NACOA Deutschland
Kidkit networks

Für weitere Informationen rufen Sie gern an:

Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Fachausschuss der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege im Land Sachsen-Anhalt e.V.
Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg
Tel.: 0391 / 543 38 18 Fax: 0391 / 562 02 56
inGffodzei@l5p7ss-PSW4su27mchbtffiVwraWigeOn-TGXnlsaXXMa.CPNIUdeFwz    www.ls-suchtfragen-lsa.de

21.
Nov

Jubiläums-Mitgliederversammlung am 21.11.2017

25jahre

Fachforum: Neue Medien - Entwicklung mit Suchtpotential

TERMIN    Dienstag, 21. November 2017, 13:30 ‐17:15 Uhr
ORT           Roncalli‐Haus, Max‐Josef‐Metzger‐Str. 12/13, 39104 Magdeburg
ZERTIFIZIERUNG: Ärztekammer Sachsen‐Anhalt: 3 Fortbildungspunkte Kat. A

Sehr geehrte Damen und Herren,

die LS‐LSA wurde als „Landesstelle gegen die Suchtgefahren im Land Sachsen‐Anhalt“ am 14.03.1992 in Magdeburg gegründet. Dies wollen wir zum Anlass nehmen, Rückschau zu halten, Funktion, Aufgaben und Leistungen der Landesstelle in den vergangenen 25 Jahren zu vergegenwärtigen, den jetzigen Stand zu reflektieren und die zukünftige Ausrichtung der Arbeit zu betrachten.

Das diesjährige Fachforum im Rahmen der Mitgliederversammlung befasst sich mit dem Thema „Neue Medien – Entwicklung mit Suchtpotential“. Neue Medien prägen inzwischen unseren Alltag weit mehr, als wir uns je vorgestellt haben. Lernen, Aufwachsen, Arbeiten, Freizeit, Kommunikation, Alltagskompetenzen – Kaum ein menschlicher Bereich bleibt unberührt. Unser Auftrag liegt in Suchtprävention und
‐hilfe: Wir versuchen eine Einordnung.

Prof Dr. Thomas Kliche von der Hochschule Magdeburg‐Stendal wird einen Überblick zur Thematik geben. Andreas Pauly, Fachstelle für Suchtprävention „Update“ aus Bonn, wird auf das Suchtpotential der Neuen Medien und präventive Strategien eingehen. Nach der Vorstellung von zwei Praxisbeispielen aus der Sucht(selbst)hilfe ist im Anschluss Zeit für inhaltlichen Austausch und Diskussion.

Den Verlauf des Fachforums entnehmen Sie bitte dem Programm: >interner link.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Mit freundlichen Grüßen
Helga Meeßen‐Hühne
Leiterin

Rückfragen: 0391 ‐ 5433818

11.
Dez

Update Alkohol - Was ist neu in Diagnose und Beratung?

09:30 - 16:00 Uhr

Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg,  Raum C 105, C 107

Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Wenngleich andere Suchtmittel derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die „Lieblingsdroge“ der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und -prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3-Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS-LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen-Anhalt veranstaltet diese Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs- und Leistungsträger aus Suchthilfe, Ar-beitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

Weitere Information: Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt (LS-LSA)
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: info@lsFTY-suchtf9wiOragen-l5UFzsa.deg www.ls-suchtfragen-lsa.de

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

Presseinformation, Tagungsprogramm

23.
Mär

Ärzteinformation Crystal/ Methamphetamin

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Crystalkonsumenten/-innen (ICD 10 F15) in Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt

Seit einigen Jahren ist ein rasanter Anstieg von Crystalkonsumen-ten/-innen in unserer Region zu registrieren. Epidemiologische Daten fehlen noch, um hilfreiche Aussagen über Verbreitung, Ursachen und Folgen dieses Phänomens treffen zu können. Medizinische und psychosoziale Einrichtungen sehen sich in ihrer Arbeit mit den Folgen eines schädigenden Crystalkonsums (F 15, ICD-10) konfrontiert.

Hausärzten/-innen kommt in der Behandlung von missbräuchlich suchtmittelkonsumierenden Patienten/-innen eine besondere Be-deutung zu. Häufig sind sie die ersten Ansprechpartner/-innen bei behandlungsbedürftigen Auffälligkeiten. 

Die LS-LSA hat nun eine Ärzte-Information herausgegeben: zum einen werden konkrete Hinweise über die spezifischen Auswirkungen eines problematischen Crystalkonsums gegeben. Zum anderen wird auf die Bedeutung frühzeitiger ärztlicher Intervention und der notwendigen Vernetzung mit dem regionalen Suchthilfesystem hingewiesen.

Die Ärzte-Information finden Sie hier zum download: >link

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne

17.
Jun

Pressegespräch zum Weltdrogentag

Fachtagung „Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)“

Termin        Donnerstag, 26.06.2014, 09:30 – 16:30 Uhr

Ort               Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg 

Pressegespräch 12:40 – 13:40 Uhr

Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“, und die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die der US-amerikanischen Schreckensbilder. Aber insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Die Crystal-Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken.

Die Fachtagung präsentiert Informationen aus aktueller Forschung und Praxis und wendet sich an Jugendhilfe, Schule, Gesundheits- und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen-Anhalt.

Folgende Referentinnen und Referenten der Fachtagung stehen Ihnen im Pressegespräch zur Verfügung:

     Prof. Gundula Barsch, Hochschule Merseburg
     Marc Manser, Leiter der drobs Halle/S.
     Helga Meeßen-Hühne, LS-LSA
     Sascha Milin, Zentrum f. Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) der Universität Hamburg
     Stephan Schröder, LKA Sachsen-Anhalt
     Susen Thielemann, Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung, und
     Renate Stark, Streetworkerin; Jugendamt Dessau-Roßlau
     Jana Valentin, Fachstelle für Suchtprävention a.d. DROBS Magdeburg

Um Anmeldung wird gebeten. 

INHALT, ANMELDUNG, PROGRAMM

Rückfragen an

Helga Meeßen-Hühne

Tel.: 0391 - 5 43 38 18 / Fax: 0391 - 5 62 02 56
info@aels-suZ7xOtchtfrGlagen-4zJlsa.ddVe1PKhI / http://www.ls-suchtfragen-lsa.de

12.
Jun

Fachstellen für Suchtprävention sind online

Regionale Fachstellen auf gemeinsamer Homepage

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de

„Was genau macht eigentlich eine Fachstelle? Und wo in Sachsen-Anhalt gibt es Fachstellen?“ Zu diesen Fragen gibt es jetzt Informationen auf einen Blick.

In 7 Landkreisen und Kreisfreien Städten Sachsen-Anhalts arbeiten insgesamt 8 Fachstellen für Suchtprävention. Neben der direkten Arbeit mit gefährdeten Kin-dern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist der zweite Schwerpunkt die Arbeit mit unmittelbaren Bezugspersonen aus den Bereichen Familie, Schule, Kinder- und Jugendhilfe, berufliche Ausbildung, Sport und Freizeit. Suchtvorbeugung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe: es gilt, möglichst alle wichtigen Akteure für ihren Beitrag zur Suchtprävention fit zu machen.

Die konkreten Angebote der Fachstellen unterscheiden sich entsprechend der Schwerpunktsetzungen im kommunalen Netzwerk.

www.fachstellen-suchtpraevention-lsa.de bietet alle wesentlichen Informationen.

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Fachstellen für Suchtprävention arbeiten in Sachsen-Anhalt nach einem einheitlichen Rahmenkonzept. Suchtpräventive Strategien und Projekte werden länger-fristig angelegt und orientieren sich an aktuellen Qualitätsstandards. Dabei wer-den evaluierte Projekte ("Prev(at)WORK", "FrED - Frühintervention bei Erstauffälligen Drogenkonsumierenden", „Auf dem Weg zur `rauchfreien´ Schule“, „Be Smart - Don´t Start“, KlarSicht-Parcours zu Alkohol und Tabak, „HaLT - Hart am Limit“ u.a.) einbezogen.

Fachstellen für Suchtprävention sind an Suchtberatungsstellen angegliedert: So ist bei Bedarf die passende Hilfe gleich zur Hand.

Landesweite Informationen zur Suchtprävention finden Sie weiterhin auf der Internetpräsenz der LS-LSA www.ls-suchtfragen-lsa.de.

Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56   E-Mail: info@l8Ds-suchKEqtfrageUStVn-lsa.Pr2deNd

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