CrystalPräventionsBox -  Methoden zur  Suchtprävention

cboxBalanceakt illegale Drogen

Gerade im Bereich der illegalen Drogen gilt es in der Arbeit mit jungen Menschen bei der sachlichen Aufklärung einen Balanceakt zu meistern: zwischen vermeintlicher Verharmlosung und „Drogenwerbung“ einerseits sowie Überbetonung der Gefahren und „Verteufelung“ andererseits. 

Suchtprävention muss für die Zielgruppe glaubwürdig sein, wenn sie die Bildung von Risikokompetenz und verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen anregen will. Abschreckung wirkt nur bei sehr großer Drogendistanz. Gerade, wenn Jugendliche Leute mit Konsumerfahrungen kennen, bewirkt die Überbetonung der Gefahren eher einen Glaubwürdigkeitsverlust  der Erziehenden.

Glaubwürdige Suchtprävention

Mit der Crystal Box steht nun ein gutes Präventionsmaterial zur Verfügung, welches die Bewältigung dieses Balanceaktes erleichtert. Mit medienpädagogischen Methoden werden Wissen und Fakten über die Substanz Crystal jugendgerecht vermittelt. Die Box ermöglicht eine kreative und interaktive Präventionsarbeit ab Klasse 9, die auf ein offenes Miteinander und einen konstruktiven Dialog ausgerichtet ist. cboxfoto

AWO-Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis

Bereits 2015 war der Prototyp der Crystal Box fertig: Die AWO‐Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis unter der Leitung von Claudia Hammer hatte gemeinsam mit engagierten Schulen Methoden zur Crystalprävention entwickelt und im Kooperationskreis  des Saalekreises beraten und im Rahmen einer Weiterbildung der LS-LA vorgestellt. Weitere Infos gibt es auf http://www.projekt-crystalbox.de

Begleitforschung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung – BZgA hat von 12/2016 bis 02/2018 die Weiterentwicklung der Box gefördert. Die Begleitforschung u.a. zur „Crystal‐Nähe“ von Schülerinnen und Schülern sowie zur Wirksamkeit der Crystal Box ergab 3.865 Fragebögen aus 102 Schulklassen und 17 Schulen des Saalekreises.

Schulung und Box-Verleih

Anfragen zu Multiplikatorenschulungen (bzw. nach erfolgter Schulung zur Ausleihe) richten Einrichtungen der betreffenden Landkreise und Kreisfreien Städte bitte direkt an diese Fachstellen:

Börde: PSW GmbH,Sucht‐ und Drogenberatungsstelle, Fachstelle für Suchtprävention
Gröperstr. 12, 39340 Haldensleben;    Tel. 03904/49840117    Fax 03904/498401 20
praiRrawevevvJgntifZHYon-fUdHDLb1@weBb.dYIN6JeYjOo

Dessau-Roßlau:  Stadt Dessau-Roßlau - Jugendamt
Susen Thieleman Koordinatorin für Suchtprävention und Konfliktbewältigung
Zerbster Str. 4 06844 Dessau-Roßlau;  Tel. 0340 /2041951
suseYbcn.thqBSlWiele9mann79RAc@des9e0sau-h1Prossnlau.UzDdeE7x susend3.thieglemanoin@desHXIOsau-rKlSossla5Au.deVj

Halle/S.: PSW GmbH, drobs Halle, Fachstelle für Suchtprävention  Merseburger Straße 246, 06130 Halle;  Tel. 0345 /5204120  Fax: 0345 /5204141 afrenzeotl@paritDaet-lsap.deOAp" title="afrenzgK2Nwel@parIitaet-l4blsa.de55">afrenze2l@paritNsdjaet-lsade.dewfu

Jerichower Land: PSW GmbH, Drogen- und Suchtberatungsstelle/ Fachstelle für Suchtprävention
Bahnhofstraße 7, 39288 Burg;    Tel.: 03921-45325
suchtOzqpraevYwentiogtgbn-jl@SvPXzweb.dL0ewU7Z

Landkreis Wittenberg: P.-G. Diakonie Krankenhaus u. Pflege GmbH Lu. Wittenberg, Fachstelle für Suchtprävention in Stadt und Landkreis Wittenberg Neustr. 10, 06886 Luth. Wittenberg; mobil: (0152) 52 18 54 67; Tel. 03491/432629 sucbjlhtpCLBrae33lven8cpttioqNwgVnWBFIoGz@gmTx.dMtceo

Magdeburg: PSW GmbH, DROBS ‐ Jugend‐ u. Drogenberatungsstelle, Fachstelle für Suchtprävention
Weidenstr. 6, 39114 Magdeburg;    Tel. 0391/2527096
drobs-mTagdebur4sivIg@paritAzlBaet-lsaM2.dez6V1E

Mansfeld-Südharz: PSW GmbH, drobs Mansfeld-Südharz - Fachstelle für Suchtprävention MSH
Bahnhofstr. 33, 06526 Sangerhausen;     Tel. 03464/342311
aschmitKot@parit0wwjaet-lsaGj.deWBd7Q

Salzlandkreis: AWO Kreisverband Salzland e.V.,  Fachstelle für Suchtprävention
Otto-Kohle-Straße 23, 39218 Schönebeck;   Tel.: 03928 - 702012   Fax: 03928 - 702025
l.froehlhlfnert@awQH8vao-slk.dFlDvhew

Saalekreis: AWO Erziehungshilfe Halle gGmbH, Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis
Sixtistr. 16 a, 06217 Merseburg;     Tel. 03461/259-206
suchLoghtpHiwZOrae2hSvenMctioPn@aPm3wo-hfrhalvPble-jmerdsebMurg5.deVc

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