• 08.
    Jun
    3-tägige Fortbildung MOVE - Motivierende Kurzintervention bei jungen Menschen mit Suchtmittelkonsum
    Suchtmittel konsumierende Jugendliche definieren sich nicht als suchtgefährdet, bevor nicht gravierende Folgeprobleme auftauchen. Demzufolge werden in der Regel auch keine professionellen Beratungsangebote aufgesucht. Den richtigen Ton in der Ansprache zu finden ist heikel: gelingt dies nicht, klappen Jugendliche „die Ohren zu“. MOVE basiert auf der Methode der motivierenden Gesprächsführung: die Veränderungsbereitschaft von jungen Menschen mit Suchtmittelkonsum wird gefördert und unterstützt. Dazu werden bestehende Alltagskontakte für die Kommunikation über das Konsumverhalten in unterschiedlichen Situationen genutzt, auch „zwischen Tür und Angel“.
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  • 27.
    Apr
    Weiterbildung Cannabis - Quo vadis? - Einführung in die Anwendung der Cannabis-Methoden-Box
    "Cannabis ‐ quo vadis?“ ist ein zweistündiger, interaktiver Präventionsparcours, der Schüler*innen der Klassen 8 bis 10 und Jugendgruppen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren anhand von sechs Themenstationen fachlich fundierte und realistische Informationen zum Thema Cannabis vermittelt.
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3-tägige Fortbildung MOVE - Motivierende Kurzintervention bei jungen Menschen mit Suchtmittelkonsum

Termin und Ort: 08.06.2017 09:00 Uhr - 26.06.2017 17:00 Uhr, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Magdeburg

Inhalt: An drei Schulungstagen (8., 15., 26.06.2017) werden folgende Inhalte vermittelt Hintergrundwissen zu Suchtentstehung, jugendlichen Lebenswelten, Entwicklungsaufgaben; Reflexion der eigenen Haltung, rechtliche Grundlagen Einführung: „Transtheoretisches Modell“ (Prochaska & DiClemente), „Motivational Interviewing“(Miller & Rollnick) Weiterführende Hilfen und Kooperationspartner

Zielgruppe: Das Konzept eignet sich für Fachkräfte, die mit jungen Menschen mit möglicherweise riskantem Suchtmittelkonsum arbeiten: in Jugendfreizeit, Jugendhilfe, Schulen. Dieser Beratungsansatz ist auf andere Zielgruppen und Problemfelder übertragbar.

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Weiterbildung Cannabis - Quo vadis? - Einführung in die Anwendung der Cannabis-Methoden-Box

Termin und Ort: 27.04.2017, 09:30 - 16:30 Uhr, einewelt haus Magdeburg

Inhalt: "Cannabis ‐ quo vadis?“ ist ein zweistündiger, interaktiver Präventionsparcours, der Schüler*innen der Klassen 8 bis 10 und Jugendgruppen im Alter zwischen 13 und 17 Jahren anhand von sechs Themenstationen fachlich fundierte und realistische Informationen zum Thema Cannabis vermittelt. Bestehende Mythen wie „Kiffen ist gesünder als Rauchen“ und andere Fehlinformationen werden korrigiert. Während des Workshops setzen sich die Jugendlichen u.a. mit ihrer eigenen Biografie auseinander, indem sie die Rolle des Cannabiskonsums mit Lebensentwürfen fiktiver Personen in Zusammenhang setzen. Auch Situationen zu Hause und in der Schule werden durchgespielt und diskutiert, ein Perspektivenwechsel mit Eltern und Lehrer/innen angeregt. Die Jugendlichen erhalten zudem Informationen über das Hilfesystem in ihrer Region. REFERENTEN: Peter Eichin, Daniel Ott; Zentrum für Suchtprävention Villa Schöpflin gGmbH, 79541 Lörrach‐Brombach ZUM ABLAUF: Es wird im Plenum und in Kleingruppen gearbeitet. Die einzelnen Stationen werden praktisch „ausprobiert“. DIE CANNABIS‐METHODEN‐BOX enthält alle Materialien für die Themenstationen. Der Parcours kann in einem Klassen‐/Gruppenraum durchgeführt werden. Die Durchführung im Zeitumfang von 120 Minuten erfolgt durch eine bis zwei geschulte Fachkräfte. Der Parcours kann bei den Fachkräften für Suchtprävention nach entsprechender Schulung ausgeliehen werden.

Zielgruppe: Fachkräfte aus der Suchtprävention, Schulsozialarbeit, Jugendbildung und –freizeit

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21.11.2016, Magdeburg: Fachkonferenz: Deutsche Suchthilfestatistik für Sachsen-Anhalt - Der Deutsche Kerndatensatz 3.0

Termin und Ort: 21.11.2016, 10 - 15:00 Uhr, Ministerium für Arbeit unfd Soziales, Haus C

Inhalt: Ab dem 01.01.2017 wird der durch den Fachausschuss Statistik der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen (DHS) neu gefasste Deutsche Kerndatensatz (KDS) die Grundlage der Dokumentation der Deutschen Suchthilfestatistik darstellen und den jetzigen ablösen, der seit 2007 Anwendung findet. Seitdem wurden in Deutschland und auf europäischer Ebene Fragestellungen diskutiert, die mit diesem Instrument kaum abbildbar waren, z.B. die Diamorphinvergabe oder der Konsum „neuer psychoaktiver Substanzen“. Parallel zum KDS wurde auch der Europäische Indikator zur Inanspruchnahme von Behandlung (Treatment Demand Indicator; TDI 3.0) neu gefasst. In Sachsen‐Anhalt erheben die Suchtberatungsstellen den KDS mit dem EinrichtungsBezogenen InformationsSystem EBIS der GSDA. Für die Vorstellung und Erläuterung des „Deutschen Kerndatensatzes 3.0“ konnten wir Herrn Strobl, den Geschäftsführer der Gesellschaft für Standartdokumentation und Auswertung (GSDA), gewinnen.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK

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20.09.2016, Magdeburg: Weiterbildung "Einführung in die Drogenkunde (Biogene – Synthetische Drogen) – Handlungssicherheit in der Praxis gewinnen"

Termin und Ort: 20.09.2016, 09:30 ‐ 13:30 Uhr Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration; Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg; Raum C 105

Zertifizierung: Ärztekammer Sachsen-Anhalt, Reg.-Nr. 2016‐9998, 4 FB‐Punkte Kat. A

Inhalt: Die Entwicklung auf dem Markt der Illegalen Drogen bleibt nicht stehen, und längst hat der illegale Drogenmarkt auf
das Interesse reagiert, bei Screening‐Verfahren nicht aufzufallen. Die Vielfalt der psychotrop wirksamen Substanzen und auch deren Verwendungszwecke scheinen in den letzten Jahrzehnten wesentlich zugenommen zu haben: Neue Psychoaktive  Substanzen (NLP)“ und auch die Problematik Liquid Ecstasy (GBL/GHB) seien als Beispiele genannt.

Hinzu kommen Missverständnisse bei der Auslegung des Betäubungsmittelgesetzes: welchen Legalstatus haben Substanzen, wenn Ermittlungsverfahren eingestellt werden? Und sind „Legal Highs“ wirklich legal?
Diese Veranstaltung soll zur Erhöhung der Handlungssicherheit in den unterschiedlichen medizinischen und psychosozialen Praxisfeldern beitragen.

Zielgruppe: Fachkräfte aus medizinischen und psychosozialen Arbeitsfeldern

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK

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Fachtagung „Kinder aus suchtbelasteten Familien wirksam unterstützen - was wird gebraucht?“

Termin und Ort: 26.09.2016, 09:30 - 16:00 Uhr, Roncallihaus, Magdeburg

Zertifizierung: Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Reg.-Nr. 2016-9999, 7 FB-Punkte Kat. A

Inhalt:  Ca. 2,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben mit alkoholkranken Eltern zusammen. Hinzu kommen ca. 40.000 bis 60.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Ca. jedes 6. Kind (17,6 %) ist von der Suchtkrankheit in der Familie betroffen. Diese Kinder sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung und tragen eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken (nach: nacoa.de v. 08.07.2016). Die Fachtagung will für die Problemlagen betroffener Kinder sensibilisieren, zur Verbesserung der lokalen Frühwarnsysteme anregen, aber auch konkrete Hilfen für die weitere Arbeit im Netzwerk vor Ort an die Hand geben. Vorgesehen sind Vorträge und Workshops.

Zielgruppe: Fachkräfte aus medizinischen wie psychosozialen und pädagogischen Arbeitsfeldern.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK

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Suchtselbsthilfetag: "Suchtselbsthilfe in der Gesundheitsversorgung - Ressourcen sinnvoll nutzen"

Termin und Ort: 30.09.2016, 10:00 - 15:15 Uhr, Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, Magdeburg

Zertifizierung: Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Reg.-Nr. 2016-10000, 5 FB-Punkte Kat. A

Inhalt: Die Suchthilfe ist im Wandel: mit der S3-Leitlinie zu alkoholbezogenen Störungen wird erstmals unter bestimmten Voraussetzungen deutlich die Konsumreduktion als individuelles Zwischen-)Ziel anerkannt. Auch die Suchtprävention ist mit dem neuen Präventionsgesetz in Bewegung. Hier ist auch eine bessere Förderung der Selbsthilfe insgesamt vorgesehen. Suchtprobleme sind heute vielfältiger sichtbar, neue Suchtformen sind dazu gekommen. Glücksspielsucht, Onlinesucht, Mediensucht, Crystalsucht (…) stellen neue Anforderungen an die Suchthilfe, im professionellen wie im ehrenamtlichen Bereich.

Die Suchtselbsthilfe steht vor enormen Herausforderungen. Veränderte Sichtweisen auf die Erkrankung, andere Konsumformen, demografischer Wandel, berufliche Mobilität: Wie kann unter diesen Vorzeichen attraktive Suchtselbsthilfe aussehen? Was ist der Wesenskern von Suchtselbsthilfe und muss bewahrt werden? Was muss sich ändern? Sind Suchtselbsthilfegruppen lebenslange oder Le-bensabschnittsgemeinschaften? Und welche Unterstützung braucht Suchtselbsthilfe bei ihrem Verän-derungsprozess? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Der Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe und die Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt laden herzlich ein: wir freuen uns über Teilnehmende aus den Suchtselbsthilfegruppen und aus der hauptamtlichen Suchthilfe.

Wir möchten diesen Tag auch als Plattform für Haupt- und Ehrenamt nutzen, um ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und alte Kontakte zu pflegen.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen..

Zielgruppe: Suchtselbsthilfe sowie hauptamtlich Tätige aus der Suchthilfe

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12.-14.12.2016: Weiterbildung "MOVE - Motivierende Kurzintervention bei junden Menschen mit Suchtmittelkonsum" move_16

Termin und Ort: 12. – 14. Dezember 2015; Beginn am 12. um 09:00 Uhr; Ende am 14.12. voraussichtlich gegen 17:00 Uhr Bildungsnetzwerk Magdeburg gGmbH(Villa Böckelmann), Lüttgen‐Ottersleben 18a, 39116 Magdeburg

Inhalt: In Kleingruppen und Plenum erarbeiten die Teilnehmenden sich Grundlagen der motivierenden Gesprächsführung, speziell auf die Voraussetzungen konsumierender Jugendlicher zugeschnitten.

Das Konzept MOVE der ginko‐Stiftung für Prävention NRW eignet sich für Fachkräfte, die mit jungen Menschen mit möglicherweise riskantem Suchtmittelkonsum arbeiten: in Jugendfreizeit, Jugendhilfe, Schulen. Dieser Beratungsansatz ist auf andere Zielgruppen und Problemfelder übertragbar.

Zielgruppe: Fachkräfte aus Schulsozialarbeit, Jugendhilfe und –freizeit, Suchtprävention

EINLADUNG, ANMELDEVORDRUCK

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17.06.2016, Thiem20, Magdeburg: Be Smart – Don´t Start - Preisfeier für die Gewinnerklassen des Nichtraucherwettbewerbs im Schuljahr 2015-2016

Zur Presseinformation: >link

Alle Informationen zum Wettbewerb in Sachsen-Anhalt: >link

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Mitteldeutsche Fachtagung "Update Alkoholabhängigkeit – was ist neu in Diagnose und Behandlung?"

Termin und Ort: 11.12.2015, 09:30 - 16:00 Uhr, Ministerium für Arbeit und Sozales, Magdeburg

Zertifizierung: Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 6 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10594

Inhalt: Wenngleich andere psychotrope Substanzen derzeit erhöhte Aufmerksamkeit erfahren, ist doch Alkohol nach wie vor die Lieblingsdroge der Deutschen, mit allen daraus resultierenden Schäden. Die Diagnose „Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol“ ist bei Männern der häufigste Behandlungsanlass in Krankenhäusern, stellte das Statistische Bundesamt 2012 fest. Dies zeigt die überragende epidemiologische Bedeutung Alkohol bezogener Störungen.

Wie sind wir auf dem Weg, alkoholkranke Menschen früher zu erreichen, vorangekommen? Nach einem Datenüberblick stellen wir Ihnen Konzepte aus Mitteldeutschland vor.

In jüngerer Zeit gab es für den Bereich Alkoholbehandlung und ‐prävention wesentliche neue Weichenstellungen. Aber bedeutet die S3‐Leitlinie „Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen“ wirklich einen Paradigmenwechsel vom Therapieziel der Abstinenz zur Trinkreduktion? Und welche Chancen bietet das Präventionsgesetz? Diese Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren.

Die LS‐LSA mit dem AK Legale Suchtmittel in Sachsen‐Anhalt veranstaltet dieses Tagung gemeinsam mit den Landestellen Sucht Sachsen und Thüringen. Eingeladen sind Praktiker, Entscheidungs‐ und Leistungsträger aus Suchthilfe, Arbeitsverwaltung, medizinischer Versorgung und Politik.

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Fachforum mit persönlicher Einladung: "Kinder aus suchtkranken Familien – im Verbund der Hilfen in den Blick nehmen"

Öffentliche LS-Mitgliederversammlung 2015

Termin und Ort: 01.12.2015, Ministerium für Arbeit und Soziales, Magdeburg

Zertifizierung: Ärztekammer Sachsen-Anhalt: Kategorie A, 3 Fortbildungspunkte Reg.-Nr. 2015-10726

Inhalt: Ca. 2,65 Millionen Kinder unter 18 Jahren leben aktuell mit alkoholkranken Eltern zusammen. Hinzu kommen ca. 40.000 bis 60.000 Kinder drogenabhängiger Eltern. Ca. jedes 6. Kind (17,6 %) ist von der Suchtkrankheit in der Familie betroffen. Diese Kinder sind die größte bekannte Risikogruppe für eine spätere eigene Suchterkrankung und tragen eine Reihe weiterer Gesundheitsrisiken. (nach: nacoa.de v. 23.10.2015).

Henning Mielke, Vorstand von nacoa Deutschland, wird einen Überblick zur Thematik geben. Praxisvertreter/‐innen aus der ambulanten Erziehungshilfe, der sozialpädagogischen Familienhilfe, den Netzwerken „Frühe Hilfen“ und der Suchtberatung werden aus ihrer Praxis berichten. Wir werden die unterschiedlichen Herausforderungen diskutieren und Empfehlungen für die Verbesserung der Unterstützung für betroffenen Kinder und Eltern formulieren.

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METHODENWERKSTATT: Crystal und Cannabis – suchtpräventiv mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kommen

Termin und Ort:  29.10.2015, Ministerium für Arbeit und Soziales, Magdeburg

Inhalt: Schulische Suchtprävention im Rahmen des Erziehungsauftrages von Schule hat viele Facetten. Eingebettet in ein Regelwerk zum Umgang mit Suchtmittelkonsum und Suchtgefährdung sollten regelmäßig wiederkehrende Informations- und Reflektionsrunden altersgerecht die jeweils relevanten Suchtmittel und Suchtverhaltensweisen aufgreifen.

Gerade im Bereich der illegalen Drogen gilt es in der Arbeit mit Schülerinnen und Schülern bei der sachlichen Aufklärung einen Balanceakt zu meistern: zwischen vermeintlicher Verharmlosung und „Drogenwerbung“ einerseits sowie Überbetonung der Gefahren und „Verteufelung“ andererseits. Suchtprävention muss für die Zielgruppe glaubwürdig sein, wenn sie die Bildung von Risikokompetenz und verantwortungsbewusste Konsumentscheidungen anregen will.

Die Fachstelle für Suchtprävention Saalekreis hat gemeinsam mit dem Präventionsteam einer Sekundarschule und einer Schulsozialarbeiterin Bildungseinheiten (Boxen) zum Thema Crystal und zum Thema Cannabis entwickelt und getestet, die für die suchtpräventive Arbeit ab Klasse 8 eingesetzt werden können. Die Methoden der Crystal-Box und der Cannabis-Box werden vor- und zur Diskussion gestellt.

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Basiswissen "Kommunikation und Gesprächsführung mit suchtmittelabhängigen Kunden"

ZWEITÄGIGE WEITERBILDUNG    

ACHTUNG: Inhalte wie 2014!

Termin und Ort:  17.+27.03.2015, Ministerium für Arbeit und Soziales, Magdeburg

Zielgruppe: Fallmanager aus der Arbeitsverwaltung

Inhalt: Wie können suchtkranke Menschen und andere schwierige Kunden für eine Veränderung ihres Verhaltens gewonnen werden? Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder Überredungskünste walten lassen. Dieses Vorgehen ist kräftezehrend und selten erfolgversprechend. Die Förderung der Änderungsbereitschaft ist
gerade für schwierige Kundinnen und Kunden eine zentrale Herausforderung.

Motivierende Gesprächsführung ist ein von William Miller und Steven Rollnick Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz, der Menschen in einer respektvollen, wertschätzenden und die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Verhaltens unterstützt. Eine grundsätzliche Annahme besteht darin, dass Suchtmittelabhängige und andere schwierige Kunden nicht unmotiviert, sondern oftmals ambivalent sind. Neben spezifischen Techniken der Gesprächsführung geht es in dem Seminar um das Erkennen von und Umgang mit ambivalenten Einstellungen und Widerstand, um Empathie und aktives Zuhören, Rollenklarheit herstellen und Distanz wahren.

In dem Seminar wird überwiegend in Kleingruppen und mit Übungen gearbeitet.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK 

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Suchtselbsthilfetag 2014: „Leben mit einem Suchtkranken -
Du bist nicht allein!“

Termin: 25. Oktober 2014, 10:00 - 15:00 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg

Inhalt: Die Landesstelle für Suchtfragen möchte sich gemeinsam mit dem Facharbeitskreis Suchtselbsthilfe am diesjährigen
Suchtselbsthilfetag auch den Menschen zuwenden, die kein Suchtproblem haben, aber trotzdem alle
Facetten einer Suchterkrankung hautnah miterleben oder erlebt haben. Gemeint sind die Angehörigen - Lebenspartner,
Kinder, Eltern und enge Freunde und Verwandte. Die Verzweiflung, Wut, Hilflosigkeit, Isolation,
Hoffnung und Enttäuschung hinterlassen bei ihnen Spuren, die oftmals über Jahre nicht offenbart werden,
aber die Menschen nachhaltig verändern können.

Angehörige können so auf den Suchtkranken fixiert sein, das sie ihr eigenes Leben mit Wünschen, Hoffnungen und Freuden in den Hintergrund drängen. Angehörige sehen keinen Ausweg aus ihrer Situation, da sie sich aus Scham und sozialem Rückzug scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden.

Welche Möglichkeiten hat die Suchtselbsthilfe, unterstützend tätig zu werden? Hält die Suchtselbsthilfe die
richtigen Angebote vor? Welches Rüstzeug benötigt die Suchtselbsthilfe für die Arbeit mit Angehörigen? Diese
Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren. Aus Ihren Erfahrungen möchten wir lernen, Ihre Anregungen
zum Anlass nehmen, Dinge aus vielleicht einem anderen Blickwinkel zu betrachten und die Ergebnisse wiederum
in die Gruppenarbeit einfließen lassen.

Unsere Einladung gilt insbesondere daher auch Ihnen - als Angehörige/ -r eines Suchtkranken -. Wir möchten
nicht über, sondern mit Ihnen sprechen und Ihnen zuhören, welche Hilfen Sie sich von uns erhoffen. Nur gemeinsam
mit Ihnen können wir ein Gefüge schaffen, welches Suchtkranke und Angehörige gleichermaßen in
die Suchtselbsthilfe integriert.

Einladung, Programm, Anmeldevordruck

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Fachtagung in Kooperation mit dem Landespräventionsrat "Crystal in Sachsen-Anhalt: Neue Droge – neue Antworten.(?)"

Termin: 26. Juni 2014, 09:30 - 16:30 Uhr

Ort: Büro- und Tagungs-Center Magdeburg, Rogätzer Str. 8, 39106 Magdeburg

Inhalt: Crystal (Methamphetamin) ist keine „Monsterdroge“: Die deutsche Konsumentenwirklichkeit sieht anders aus als die in USA. Die v.a. durch die Medien verbreiteten US‐amerikanischen Schreckensbilder haben fatale Folgen: Die Bilder lösen bei Erziehungsverantwortlichen häufig Panik aus, die sinnvolle pädagogische Reaktionen behindert. Die Crystal‐Konsumierenden selbst unterschätzen vielfach die enormen Gesundheitsrisiken: „So schlimm wie auf den Bildern sieht keiner aus, den ich kenne.“

Aber wie äußern sich die schädlichen Wirkungen von Crystal? Welche Anzeichen für Crystal‐Konsum können Praktiker in psychosozialen Arbeitsfeldern erkennen? Welche Konsumentengruppen gibt es? Wie müssen sich Hilfeangebote auf die besonderen Bedarfe von Crystal‐Konsumierenden einstellen, um Betroffene zu erreichen und von ihnen akzeptiert zu werden?
In welchem Ausmaß ist Sachsen‐Anhalt betroffen? Und wie müssen Prävention und frühe Intervention der Crystal‐Problematik begegnen?

Zu diesen Fragen trägt die Tagung Informationen aus aktueller Forschung und Praxis zusammen. Insbesondere die Neurotoxizität von Crystal birgt erhebliche Gesundheitsgefahren und Risiken der Beeinträchtigung der Erwerbsfähigkeit. Daher wendet sich die Tagung an Leistungsträger und ‐erbringer aus Jugendhilfe, Schule, Gesundheits‐ und Suchthilfe, Arbeitsverwaltung und Justiz in Sachsen‐Anhalt.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK

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Prev(at)WORK - Suchtprävention im Ausbildungskontext

Zweitägiger Zertifizierungslehrgang

Termin und Ort: Roncallihaus Magdeburg, Max‐Josef‐Metzger‐Straße 12/13 39104 Magdeburg

Zielgruppe: Suchtberatung, Suchtprävention, Gesundheitsförderung, Sozialarbeit in Schule und beruflicher Ausbildung; Grundkenntnisse in suchtpräventiver Arbeit, Gruppen‐ und Seminarleitung sind wünschenswert.

Inhalt: PREV@WORK ist ein evaluiertes Programm zur Suchtprävention in der beruflichen Ausbildung. Auszubildende werden in ihrem Lebensalltag erreicht und in Seminaren zu Suchtgefahren und Risiken des Konsums psychoaktiver Substanzen und süchtiger Verhaltensweisen aufgeklärt sowie bei der Erarbeitung von Handlungsalternativen und Unterstützungsmöglichkeiten begleitet. Prev@WORK ist ein konkreter Beitrag zum Arbeitsschutz.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK

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Basiswissen "Kommunikation und Gesprächsführung mit suchtmittelabhängigen Kunden"

ZWEITÄGIGE WEITERBILDUNG    

ACHTUNG: Inhalte wie 2013!

Termin und Ort:  25.+26.03.2014, Ministerium für Arbeit und Soziales, Magdeburg

Zielgruppe: Fallmanager aus der Arbeitsverwaltung

Inhalt: Wie können suchtkranke Menschen und andere schwierige Kunden für eine Veränderung ihres Verhaltens gewonnen werden? Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder Überredungskünste walten lassen. Dieses Vorgehen ist kräftezehrend und selten erfolgversprechend. Die Förderung der Änderungsbereitschaft ist
gerade für schwierige Kundinnen und Kunden eine zentrale Herausforderung.

Motivierende Gesprächsführung ist ein von William Miller und Steven Rollnick Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz, der Menschen in einer respektvollen, wertschätzenden und die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Verhaltens unterstützt. Eine grundsätzliche Annahme besteht darin, dass Suchtmittelabhängige und andere schwierige Kunden nicht unmotiviert, sondern oftmals ambivalent sind. Neben spezifischen Techniken der Gesprächsführung geht es in dem Seminar um das Erkennen von und Umgang mit ambivalenten Einstellungen und Widerstand, um Empathie und aktives Zuhören, Rollenklarheit herstellen und Distanz wahren.

In dem Seminar wird überwiegend in Kleingruppen und mit Übungen gearbeitet.

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Weiterbildung "Zu viel, zu lange, zu leichtfertig?! Social Media als pädagogische Herausforderung in der Suchtprävention"

Termin und Ort: 06.03.2014, 09:00 - 16:30 Uhr, Roncallihaus Magdeburg

Zielgruppe: Fachkräfte aus Suchtberatung und Suchtprävention

Inhalt: „Social Media“ ermöglichen Menschen, sich mit ihren Freunden und Bekannten über Facebook oder Wer-Kennt-Wen zu verbinden und bei Xing berufliche Kontakte zu pflegen. Jugendliche können in ihren digitalen Netzwerken im Durchschnitt auf über 300 „Freunde“ zugreifen. Und Social-Media-Plattformen befördern eine Kultur des Tausches, eine Kultur des Austausches: die heißesten Neuig-keiten über WhatsApp, die schönsten oder auch peinlichs-ten Bilder über Instagram und die coolsten Videos über Youtube …

Der zeitgemäße Mensch verfügt heute über zahlreiche virtuelle Schnittstellen, mittels derer er mit seinen Mitmenschen ständig, zu jeder Zeit und an jedem Ort in Kon-takt bleiben kann. Mit der Entwicklung der Smartphones entfalten die neuen Kommunikationskanäle erst ihr ganzes Potential. So passen die durchschnittlich 300 Freunde des Social-Media-Nutzers in jede Hosentasche. Wie eine zweite Haut umspannt ihn dabei eine digitale Aura, mit der er immer und überall Zugang zur vernetzten Welt hat. Doch gleichzeitig beanspruchen die Akteure dieser virtuellen Welt ihren Tribut, den Zugriff ihrerseits auf die Nutzerdaten.

Welche Grundfunktionen zeichnen Social-Media-Angebote aus, wo liegen die Potentiale und wo verbergen sich Fallstricke für den Einzelnen? Wer verdient Geld mit den Daten, die wir bereitwillig über soziale Plattformen austauschen und wie funktioniert das? Wie nutzen junge Menschen soziale Netzwerke und Messenger-Dienste konkret und mit welcher Motivation? Und warum verlieren hierbei zunehmend junge Mädchen die Kontrolle über ihren Medienkonsum?

Viele Fragen, die wir gemeinsam erörtern wollen. Wir werden suchtpräventive, medienpädagogische und strukturelle Methoden zur Arbeit mit Eltern und Jugendlichen ausprobieren. Mögliche Über-schneidungen und Abgrenzung der Suchtprävention zum Jugendmedienschutz werden im Rahmen der Netzwerkarbeit diskutiert. Denn ohne funktionierendes fachliches Netzwerk werden wir die Herausforderung der digitalen Netzwerke kaum meistern können. 

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"Grundlagen der Gesprächsführung"

EINTÄGIGE WEITERBILDUNG    

Termin und Ort:  28.02.2014 im Ministerium für Arbeit und Soziales, Magdeburg

Zielgruppe: Persönliche Ansprechpartner in der Arbeitsverwaltung

Inhalt: Wie viele Gespräche führen Sie pro Tag mit Kunden und Kollegen? Und wie viele nehmen genau den Verlauf, den Sie geplant haben? Meist sind es nur Details, die über den Erfolg eines Gesprächs entscheiden. Lernen Sie, genau diese Details zu berücksichtigen und nachhaltig zu beeinflussen – mithilfe von Methoden und Prinzipien einer wertschätzenden Gesprächsführung.

In dem Seminar erfahren Sie, wie Sie Gespräche in Gang bringen, aufrecht erhalten und strukturieren, durch geschickte Fragen deren Ablauf bestimmen und zielorientiert zu gemeinsamen Lösungen mit Ihren Gesprächspartnern gelangen.
Das Gelernte hilft Ihnen, Vermittlungshemmnisse früher zu erkennen und geeignete Maßnahmen einzuleiten.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK 

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"Zugänge & Übergänge, eine Herausforderung bei der Behandlung von Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung"

Fachtagung der Landesstellen Sucht in Mitteldeutschland und der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland

Termin: 03.12.2013, 10:00 - 16:00 Uhr

Ort: Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland, 99097 Erfurt, Kranichfelder Straße 3

Inhalt: In den Einrichtungen der stationären medizinischen Suchttherapie in Mitteldeutschland wurden 2011 über 4.600
Menschen mit einer Abhängigkeitserkrankung behandelt. Mit zielgruppenorientierten Behandlungskonzepten
ermöglichen die Fachkliniken eine umfassende Diagnostik und Behandlung. Die Rehabilitationsbehandlung
Suchtkranker ist erfolgreich, effektiv und effizient.

Mit unserer Arbeitstagung wollen wir die Weiterentwicklung im Bereich der stationären medizinischen Rehabilitation
unter den sich ändernden Rahmenbedingungen betrachten und gemeinsam diskutieren.

Zu diesem Fachaustausch laden wir Sie, die Vertreter und Vertreterinnen der stationären medizinischen
Suchttherapieeinrichtungen, der ambulanten Suchtberatungsstellen, der gesetzlichen Krankenkassen, dem
Medizinischen Dienst der Arbeitsagenturen, der Landesministerien und Kommunen aus den drei Bundesländern, recht herzlich ein.

Die Beiträge der Fachtagung finden Sie auf der Website der Thüringer Landesstelle für Suchtfragen e.V.,

>hier.


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Tag der Suchtselbsthilfe 2013:  "Suchtselbsthilfe - Das sind Wir! Vielfältige Möglichkeiten in Sachsen-Anhalt"

Termin: 26.10.2013,  10:00 - 15:00 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg; Anmeldung: Raum C 018

Inhalt: Das Blaue Kreuz, die Freundeskreise der Suchtkrankenhilfe, der Kreuzbund, die Guttempler, das Blaue Kreuz der evangelischen Kirchen Mitteldeutschlands und die Suchtselbsthilfe in den Wohlfahrtsverbänden bilden in Sachsen‐Anhalt ein enges Netz in der Suchtselbsthilfe.

Bei unserem diesjährigen Suchtselbsthilfetag möchten wir die doch manchmal unterschiedliche Herangehensweise oder Grundauffassung von Suchtselbsthilfe der Verbände den Teilnehmer/innen vorstellen. Nicht jedem ist die Vielfältigkeit der Gruppenaktivitäten und Ausrichtungen der einzelnen Suchtselbsthilfeverbände in Sachsen‐Anhalt geläufig. Sei es die kirchliche Anbindung, oder auch die familienorientierte Suchtselbsthilfe – die Fülle der Möglichkeiten, die die Suchtselbsthilfe im Land bietet, ist beachtlich. Mit nahezu 200 Suchtselbsthilfegruppen im Land können wir selbstbewusst sagen, dass wir gut aufgestellt sind, individuell gegen unsere Krankheit angehen, unser suchtmittelfreies Leben genießen und uns den Problemen der Zeit stellen.

Wir möchten Sie über eine für Sachsen‐Anhalt neuartige verbandsübergreifende Herangehensweise der Suchtselbsthilfe in Kooperation mit der Landesstelle informieren. Wir sind stolz darauf, dass die Suchtberatungsstellen Suchtselbsthilfemitglieder unterstützen, die suchtkranken Menschen eine Erstbegleitung in die Suchtberatungsstelle und Suchtselbsthilfegruppe anbieten. Hier soll in Zusammenarbeit mit den Suchtberatungsstellen verhindert werden, dass durch Scham oder Scheu die weiterführenden Hilfen nicht genutzt werden.

In den anschließenden Workshops möchten wir den Blick auf die engeren Bezugspersonen eines Suchtkranken richten. Dieses Problemfeld berührt jeden abstinent lebenden Suchtkranken im weiteren Verlauf seines Lebens – mit wie viel Offenheit er/sie gegenüber Familienangehörigen, dem sozialen Umfeld, Arbeitgebern und öffentlichen Institutionen umgeht. Sollte er/sie sich seiner Krankheit und den sozialen und materiellen Auswirkungen stellen, oder ist es besser diese Krankheit nur als vorübergehendes Ereignis zu begreifen? Auch der engere Familienkreis selbst wird sich diese Frage stellen. Stehe ich zu der Erkrankung meines Partners/ meiner Mutter/meines Vaters oder schweige ich gegenüber Anderen? Inwieweit betrifft mich die
Suchtkrankheit meines Angehörigen?

Wir möchten an diesem Tag die Vielfalt und Lebendigkeit der Suchtselbsthilfe im Land aufzeigen und mit Ihnen in den Workshops ein angeregtes, vielleicht auch kontroverses Gespräch führen. Bewusst und offen mit der Krankheit Sucht umzugehen ist in unserer Gesellschaft nicht selbstverständlich. Lassen Sie uns als Suchtselbsthilfe mit Selbstbewusstsein und mit unserem Handeln ein Zeichen setzen und Vorurteilen ein Stück entgegenwirken.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen, einen regen Austausch und interessante Anregungen aus Ihren Gruppen. Wir wollen diesen Tag aber auch wieder nutzen, um Menschen wieder zu treffen, die wir seit geraumer Zeit nicht gesehen haben um Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, oder einfach nur um eine gute Zeit miteinander zu haben.

>Einladung, Anmeldevordruck

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Fachtag "Prev@WORK – Suchtprävention in der beruflichen Ausbildung in Sachsen-Anhalt"

Termin: 17. September 2013, 09:30 - 13:45 Uhr

Ort:  Ministerium für Arbeit und Soziales, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg; Raum C 105, 107

Inhalt: Etwa ein Drittel der Ratsuchenden an Suchtberatungsstellen Sachsen-Anhalts hatte schädlichen Alkoholgebrauch bereits vor dem 18. Lebensjahr, jeder 10. war sogar schon alkoholabhängig. Bei Cannabis hatten etwa zwei Drittel vor dem 18. Lebensjahr einen schädlichen Gebrauch, und mehr als die Hälfte war in diesem Alter bereits abhängig. Die berufliche Ausbildung ist nicht nur ein wichtiges, sondern auch ein besonders geeignetes Feld für die Suchtprävention: Auf dem Weg ins Arbeitsleben sind junge Menschen für die eigenverantwortliche Reflexion ihrer Lebensgewohnheiten gut ansprechbar. Das Trainingsprogramm „Prev@WORK – Suchtprävention in der beruflichen Ausbildung“ wurde von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin entwickelt, erprobt und evaluiert. Im Rahmen der Weiterführung als Bundesmodellprojekt wird das Projekt seit 2012 gemeinsam mit der AOK Sachsen-Anhalt in Sachsen-Anhalt implementiert. Der Fachtag informiert über die Projektinhalte, die Evaluation und die Umsetzung in Sachsen-Anhalt. Anhand von Praxisbeispielen der Pilotphase in Sachsen-Anhalt werden die Akzeptanz und die Wirkung von „Prev@WORK“ vorgestellt.

Die Beiträge der Fachtagung finden Sie hier: Veröffentlichungen und Downloads/Veranstaltungen   >link

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Fachtag "U 25 - Heranwachsende mit Suchtproblemen – aus der Jugendhilfe ins Jobcenter ins Erwerbsleben – aber wie?"

Termin: 16. Juli 2013, 09:30-15:30 Uhr

Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg, Raum C 105

Inhalt: Interne Schätzungen sprechen von einer erheblichen Suchtbelastung junger Menschen mit vielfältigen Problemen. Allerdings erscheint gerade jungen Menschen ihr Suchtmittelkonsum seltener als Problem, sondern vielmehr als Lösung ihrer schwierigen Lebenslagen: Körperliche Folgeschäden durch Suchtmittelkonsum sind noch nicht eingetreten, das Leben im Hier und Jetzt erscheint auf den ersten Blick mit Suchtmitteln einfacher.

Aber die Entwicklung von privaten, schulischen und beruflichen Lebensperspektiven ist mühsam und häufig angstbesetzt: Erfahrungen frühen Scheiterns haben häufig bereits ihre Spuren hinterlassen. Vielen Jugendlichen fehlt stabile verständnisvolle und konstruktive Begleitung.

Die Zielgruppe „U25“ stellt angesichts der demografischen Perspektive eine besondere Herausforderung für die gesellschaftlichen Stütz- und Hilfesysteme dar. Der Gesetzgeber hatte dies bereits bei der Einführung des SGB II im Blick, als parallel das Bundesmodellprogramm der Kompetenzagenturen etabliert wurde: In mehrjährigen Betreuungsprozessen wurden Jugendliche auch in Sachsen-Anhalt bei der Suche und Inanspruchnahme individuell passender Bildungsmaßnahmen und Hilfeangebote begleitet. Erweitert auf die Altersgruppe der bis 27-Jährigen setzt das Nachfolgeprojekt „Jugend stärken“ das Konzept der Kompetenzagenturen mit erweiterter Schwerpunktsetzung fort.

Der Fachtag wird kommunale Praxisbeispiele von Unterstützungsstrukturen sowie Konzepte der Suchthilfe für junge Menschen vorstellen und zum fachlichen Austausch einladen.

Die Beiträge der Fachtagung finden Sie hier: Veröffentlichungen und Downloads/Veranstaltungen   >link

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"Moritz braucht Hilfe – Entwicklungschancen für Kinder mit fetalem Alkoholsyndrom"
Fachtagung in Kooperation mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt

Termin: 18. April 2013, 10 - 16:30 Uhr

Ort: Zentrum für Heilberufe, Doctor-Eisenbart-Ring 2, 39120 Magdeburg

Inhalt: In Deutschland leben heute mehr als 2,6 Millionen Kinder mit suchtkranken Eltern unter einem Dach. Fast jedes sechste Kind kommt aus einer Suchtfamilie(nacoa.de). Fast alle leiden unter erheblichen Folgen in ihrer psychischen Gesundheit. 

Unabhängig von einer Suchterkrankung: Alkohol in der Schwangerschaft ist die häufigste vermeidbare Ursache für geistige und körperliche Fehlentwicklungen des ungeborenen Kindes. Trinkt eine Frau während der Schwangerschaft Alkohol, riskiert sie die Geburt eines Kindes, das ein Leben lang unter den Folgen zu leiden hat. Jedes Jahr werden tausende von Kindern mit Fetalen Alkohol-Spektrumsstörungen (FASD) geboren. Viele dieser Kinder leben in Adoptiv- oder Pflegefamilien (Fasworld.eu v. 15.02.2013).

Angesichts der demografischen Entwicklung gewinnt die Thematik seit einigen Jahren bundesweit an Bedeutung. Auch in Sachsen-Anhalt stellt sich die Frage nach qualifizierter Problemsicht und Hilfe sowie nach Prävention. Noch sind Diagnostik und spezifische Unterstützungsangebote für Kinder mit Fetalen Alkoholspektrumsstörungen wenig verfügbar. 

Anliegen der Tagung ist die Sensibilisierung der medizinischen wie der psychosozialen und pädagogischen Fachöffentlichkeit für die Thematik. Die Fachtagung ist ein Beitrag zum Landesgesundheitsziel „Senkung des Anteils an Rauchern in der Bevölkerung und der alkoholbedingten Gesundheitsschäden auf Bundesdurchschnitt“ unter Mitwirkung des Arbeitskreises „Legale Suchtmittel“.

Die Beiträge der Fachtagung finden Sie hier: Veröffentlichungen und Downloads/Veranstaltungen     >link

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Methodenweiterbildung "Interaktive suchtpräventive Methoden mit Jugendlichen"

Damit Suchtprävention Wirkung entfaltet, muss sie interaktiv sein und Jugendliche ernst nehmen. Wie Jugendliche mit Spaß Informationen entdecken, ihre Einstellungen und Meinungen austauschen und angeregt werden, ihre Konsumhaltungen zu überprüfen, erfahren die Teilnehmenden in Übungen und Spielen. Die Trainerinnen - Fachkräfte für Suchtprävention aus den Fachstellen -  beraten für den Einsatz der Methoden in den unterschiedlichen Praxisfeldern der Teilnehmenden.

Folgende Themen werden angeboten:

23. Mai 2013:  Was ist Sucht? Methoden für die Erarbeitung des Suchtverständnisses zur Integration in die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen

20. Juni 2013:  Was ist Alkoholprävention? Methoden zur Integration in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

09. Juli 2013:  Prävention exzessiver Mediennutzung: Methoden zur Integration in die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen

11. Juli 2013:  BZgA-KlarSicht-Koffer zur Alkohol- und Tabakprävention: Schulung für den selbständigen Einsatz in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen

Alle Weiterbildungstage sind einzeln buchbar.

WEITERE INFORMATIONEN, ANMELDEVORDRUCK

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Basiswissen "Kommunikation und Gesprächsführung mit suchtmittelabhängigen Kunden"

ZWEITÄGIGE WEITERBILDUNG    

ACHTUNG: Inhalte wie 2012!

TERMIN UND ORT: Dieses Seminar wird zweimal durchgeführt: 11.+13.06.2013, 18. + 20.06.2013, Roncallihaus Magdeburg

ZIELGRUPPE: Fallmanager aus der Arbeitsverwaltung

INHALT: Wie können suchtkranke Menschen und andere schwierige Kunden für eine Veränderung ihres Verhaltens gewonnen werden? Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder Überredungskünste walten lassen. Dieses Vorgehen ist kräftezehrend und selten erfolgversprechend. Die Förderung der Änderungsbereitschaft ist
gerade für schwierige Kundinnen und Kunden eine zentrale Herausforderung.

Motivierende Gesprächsführung ist ein von William Miller und Steven Rollnick Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz, der Menschen in einer respektvollen, wertschätzenden und die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Verhaltens unterstützt. Eine grundsätzliche Annahme besteht darin, dass Suchtmittelabhängige und andere schwierige Kunden nicht unmotiviert, sondern oftmals ambivalent sind. Neben spezifischen Techniken der Gesprächsführung geht es in dem Seminar um das Erkennen von und Umgang mit ambivalenten Einstellungen und Widerstand, um Empathie und aktives Zuhören, Rollenklarheit herstellen und Distanz wahren.

In dem Seminar wird überwiegend in Kleingruppen und mit Übungen gearbeitet.

EINLADUNG, PROGRAMM, ANMELDEVORDRUCK 

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