Vorankündigung:
Tag für die Suchtselbsthilfe - Suchtselbsthilfe fragt nach:
Angstfrei abstinent bleiben bei Arzneimitteleinnahme?
Ort und Zeit 27. Oktober 2012, 10:00 Uhr – 15:00 Uhr, Ministerium für Arbeit und Soziales Sachsen-Anhalt Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg, Raum C 105, C107, C 018
Unser mittlerweile traditionelle Suchtselbsthilfetag des Facharbeitskreises Suchtselbsthilfe der Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt setzt sich in diesem Jahr mit einem Thema auseinander, welches wohl jeden abstinent lebenden Suchtkranken im weiteren Verlauf seines Lebens berührt - die Einnahme von Medikamenten.
Wir möchten auch in diesem Jahr mit Ihnen ins Gespräch kommen und Fragen mit Ihnen behandeln, wie z.B., ob Arzneimittel ein Sucht- und Missbrauchspotential bergen, welche besonders auch für abstinent lebende Suchtkran-ke ein enormes Rückfallpotential darstellen. Oder ob schon im Vorfeld präventive Maßnahmen er-griffen werden können. Wir möchten uns auch den Auswirkungen des Medikamentenmiss-brauchs auf die Persönlichkeit und das soziale Leben des Einzelnen widmen.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen und hoffen auf gute Gespräche, lebhafte Diskussionen und inte-ressante Anregungen aus Ihren Gruppen. Nur gemeinsam mit Ihnen und Ihren Erfahrungen können wir dieses Thema in unserem Land weiter voranbringen.
Qualifizierter Entzug in Sachsen-Anhalt -
Wohin steuert die stationäre suchtmedizinische Versorgung in Sachsen-Anhalt und bundesweit?
Fachtagung in Kooperation mit der Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Termin: 12.07.2012, 09:30 - 13:35 Uhr, Magdeburg
Zertifizierung: 4 Fortbildungspunkte Kat. A Reg.-Nr. 2012-7180 Ärztekammer Sachsen-Anhalt
Der Qualifizierte Entzug (QE) ist eine medizinische Sofortintervention, die über somatische und psychologische Zugänge Veränderungsbereitschaft und Abstinenzmotivation anregt. Es geht also nicht nur um körperliche Entgiftung oder Behandlung von Folgeerkrankungen. QE soll dazu motivieren, die Grunderkrankung „Alkoholabhängigkeit“ weiter behandeln zu lassen. Das Hauptziel ist, dass alkoholkranke Menschen Krankheitseinsicht entwickeln und Kontakt zu suchtspezifischen Einrichtungen aufnehmen. Beim QE wird daher die fundierte, sachkundige Behandlung der Entzugsbeschwerden und der Alkoholfolgeerkrankungen erweitert durch spezifische psychoedukative, psycho- und soziotherapeutische Angebote (Poppele et al. 2005).
QE ist wirksam und kosteneffizient: sie hilft Drehtüreffekte zu vermeiden und ermöglicht weiterführende Behandlung, wenn fachliche Standards eingehalten werden. Für die Innere Medizin sind die Behandlungskriterien im OPS-Code 8-985 benannt, für die fachpsychiatrische Behandlung fehlen konkrete Vorgaben. Engagierte Suchtmediziner in Sachsen-Anhalt stehen in der Umsetzung von QE vor beträchtlichen Herausforderungen, wie eine aktuelle Erhebung zeigt.
Die Fachtagung wird die Anforderungen von Suchtkrankenbehandlung in Somatik und Psychiatrie und die aktuelle Diskussion um die Entgelterstattung aufzeigen, Beispiele guter Praxis aus Sachsen-Anhalt vorstellen sowie die Kosteneffizienz von QE erläutern. Abschließend soll die weitere Etablierung von QE in Sachsen-Anhalt diskutiert werden.
Die Fachtagung ist ein Beitrag zum Landesgesundheitsziel „Senkung des Anteils an Rauchern in der Bevölkerung und der alkoholbedingten Gesundheitsschäden auf Bundesdurchschnitt“ unter Mitwirkung des Arbeitskreises „Legale Suchtmittel“.
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Gesprächsführung mit schwierigen Kundinnen und Kunden
Zweitägige Weiterbildung
Zielgruppe: persönliche Ansprechpartner und Fallmanager aus der Arbeitsverwaltung
Termin: 03.07.2012 und 10.07.2012, Magdeburg
ACHTUNG: Inhalte wie 2011!
Wie können suchtkranke Menschen und andere schwierige Kunden für eine Veränderung ihres Verhaltens gewonnen werden? Die Antwort lautet nicht selten: Druck ausüben oder Überredungskünste walten lassen. Dieses Vorgehen ist kräftezehrend und selten erfolgversprechend. Die Förderung der Änderungsbereitschaft ist gerade für schwierige Kundinnen und Kunden eine zentrale Herausforderung.
Motivierende Gesprächsführung ist ein von William Miller und Steven Rollnick Ende der 80er Jahre entwickelter Ansatz, der Menschen in ei-ner respektvollen, wertschätzenden und die Eigenverantwortung betonenden Art und Weise in der Auseinandersetzung mit der Veränderung ihres Verhaltens unterstützt.
Eine grundsätzliche Annahme besteht darin, dass Suchtmittelabhängige und andere schwierige Kunden nicht unmotiviert, sondern oftmals ambivalent sind. Neben spezifischen Techniken der Gesprächsführung geht es in dem Seminar um das Erkennen von und Umgang mit ambivalenten Einstellungen und Widerstand, um Empathie und aktives Zuhören, Rollenklarheit herstellen und Distanz wahren.
In dem Seminar wird überwiegend in Kleingruppen und mit Übungen gearbeitet.
Den Einladungsflyer mit den Teilnahmemodalitäten finden Sie hier.
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„Suchtselbsthilfe geht online – informieren, diskutieren, präsentieren – aber mit Vorsicht“
Zielgruppe: Gruppenleiter der Suchtselbsthilfegruppen und interessierte Gruppenmitglieder
19.05.2012, 10:00 Uhr – 13:00 Uhr, Landesstelle für Suchtfragen im Land Sachsen-Anhalt, Halberstädter Str. 98, 39112 Magdeburg
Vor dem Hintergrund der verstärkten Nutzung des Internets von Suchtselbsthilfegruppen möchten wir mögliche Gefahrenquellen die das Netz birgt, mit Ihnen besprechen. Das Internet entwickelt sich in einem für das menschliche Empfinden rasanten Tempo. Dies betrifft die Technologie, die Möglichkeiten der weltweiten Kommunikation, die Möglichkeiten Daten am anderen Ende der Welt zu speichern u.a. was für uns heute undenkbar, kann morgen schon Standard sein.
Hier wollen wir gemeinsam mit Ihnen etwas Licht in die scheinende Undurchdringlichkeit des Netzes bringen. Wir möchten mit Ihnen besprechen, was bei dem Aufbau einer gruppeneigenen Website zu beachten ist, welche Daten nicht geeignet sind, im Netz veröffentlicht zu werden, wie mit fremden In-formationen auf Ihrer Website umgegangen werden kann.
Die Kommunikation per E-Mail löst in vielen Bereichen die Form des Briefes ab, hier sollen die Teil-nehmenden lernen, wie man sich vor unerwünschten Informationen schützen kann. Auch die Stellung einer E-Mail gegenüber einem geschriebenen Brief werden wir erörtern.
Weitere Themenfelder werden sicherlich im Gespräch angeregt. Wir sind gespannt und freuen uns auf Ihr Kommen.
Zielgruppe: Gruppenleiter der Suchtselbsthilfegruppen und interessierte Gruppenmitglieder
7 Wochen Pause! 22. Februar – 07. April 2011
Mehr Genuss im Alltag und frisch in den Frühling 
Schluss mit den ewigen nicht eingehaltenen Vorsätzen: der Leber eine Pause gönnen, weniger Schokolade essen oder den Tabakkonsum einschränken! Nutzen Sie jetzt die Chance und starten Sie mit „7 Wochen Pause!“ voller Tatendrang in den Frühling.
"7 Wochen Pause!“ ist eine Aktion der Landesstelle für Suchtfragen und der Suchtberatungsstellen in Sachsen-Anhalt, die nicht konfessionell besetzt ist, parallel zur christlichen Fastenzeit vom 22. Februar – 07. April 2012.
Nun zum 14. Mal laden wir dazu ein, sich eine Pause von einer oder mehreren seiner „Alltagssüchte“ zu gönnen.
„7 Wochen Pause!“ tun jedem gut: alltägliche Konsumgewohnheiten werden durch das Einlegen einer Pause bewusst. Besonders eignen sich der Konsum von Alkohol und Zigaretten, Fernsehen, Süßem und Fettigem. Das Ziel ist, wieder zu mehr Genuss im Alltag zu finden. So können Sie Vorbild sein und nach der Konsumpause wieder bewusst genießen.
„7 Wochen Pause!“ wird von vielen Kindergärten und Schulen für suchtpräventive Verzichtsübungen genutzt. Die Kinder (und auch die Erwachsenen) lernen: Weniger ist mehr.
Im Kindes- und Jugendalter kann durch bewusstes Verzichtserlebnis ein kontrollierter und gesundheitsbewusster Umgang mit Sucht- und Genussmittel erlernt werden, Grundlage ist die Soziale Lerntheorie, insbesondere die Theorie der Selbstwirksamkeit (Bandura). Konsumverzichtsübungen im Sinne von "Weniger ist mehr" sind suchtpräventiv wirksam und wenig aufwändig.
Das Programm „Initiierte Abstinenz – Weniger ist mehr“ kommt aus Schleswig-Holstein und wurde im Rahmen eines EU-Projektes durchgeführt und evaluiert. Demnach leisten Verzichtsübungen einen wertvollen Beitrag zur Suchtprävention. Die Begleitforschung hat ergeben, dass bei Kindern und Jugendlichen hohe latente Bereitschaft vorhanden ist, (zeitweilig) zu verzichten.
„Weniger ist mehr“ kostet wenig bis nichts und gibt Anregung zur Selbstkorrektur.
Alle können mitmachen:
- als Einzelperson
- als Lehrkraft mit Schulklassen
- in und mit Jugendgruppen
- gemeinsam mit Arbeitskollegen
- als Aktive/-r im Sportverein als Mitarbeiter/-in in Einrichtungen, Dienststellen und Betrieben mit Kollegen/-innen, Besucherinnen und Besuchern, Bewohnerinnen und Bewohnern…
Jeder kann „7 Wochen Pause!“ unterstützen:
- Hängen Sie das Plakat aus.
- Werden Sie Ansprechpartner.
- Bieten Sie Treffen für Interessierte an.
Die Aktion ist ein Beitrag zum Landesgesundheitsziel „Senkung des Anteils an Rauchern in der Bevölkerung und der alkoholbedingten Gesundheitsschäden auf Bundesdurchschnitt“.
Kontakte zu Aktionsgruppen und weitere Informationen gibt es hier:
Tel.: 0391 – 5 43 38 18 Fax: 0391 – 5 62 02 56
E-Mail: info@ls-suchtfragen-lsa.de
Rückfragen an: Helga Meeßen-Hühne
Hier die Materialien:
| Für wen | was | download |
|---|---|---|
| alle | Plakat DIN A 3 _pdf | _jpg |
| Aktionsflyer | >download | |
| Lehrkräfte, Pädagogen, Suchtberater, auch prima für die Jugendhilfe | Grundschulen: Anleitung Verzichtsübung "Weniger ist mehr" | >download |
| Sekundarstufe: Anleitung Verzichtsübung "Weniger ist mehr" | >download | |
| Kurzinfo "initiierte Abstinenz" - Weniger ist mehr | >download | |
| Baustein "Initiierte Abstinenz" mit Kopiervorlagen | >download | |
| Rückmeldefax Schulen | >download | |
| Rückmeldefax Jugendhilfe | >download |
Workshop: Suchtfragen vor Ort zum Thema machen - Ideen und Maßnahmen für eine wirkungsvolle Öffentlichkeitsarbeit
Datum: 24. April 2012
Zeit: 10:00 bis 16:00 Uhr
Ort: Ministerium für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt, Raum C 107, Turmschanzenstraße 25,
39114 Magdeburg
Kosten: 50,00 Euro
Exklusives Fortbildungsangebot für
- Regionalstellen Glücksspielsucht
- Suchtberatungsstellen
- Fachstellen für Suchtprävention
im Land Sachsen-Anhalt
Die Idee ist entscheidend. Das gilt für Aktionen, Tagungen und nicht zuletzt auch für Sitzungen oder Arbeitskreise. Mit einer ansprechenden Werbung lässt sich die Veranstaltungsbeteiligung wie auch die Resonanz in der Presse deutlich verbessern.
Mit dem Ziel, unkonventionelle Ansätze und Methoden zur Öffentlichkeitsarbeit und die Umsetzung von Aktionen wie Info-Tage etc. vorzustellen und zu erproben, bieten die Landeskoordinationsstelle Glücksspielsucht und die Landesstelle für Suchtfragen einen Workshop zur Öffentlichkeitsarbeit an.
Der renommierte PR- und Kommunikationsberater Wolfgang Nafroth (www.nafroth.com) wird eine Reihe von Methoden zur Öffentlichkeitsarbeit auf der Straße und in der Gemeinde präsentieren. Seine Erfahrungsberichte über erfolgreich durchgeführte Aktionen und deren Gegenüberstellung zu allgemein bekannten Ansätzen der Öffentlichkeitsarbeit sollen Lust machen, neue Ideen zu entwickeln.
In dem Workshop wird erarbeitet, wie Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Thema erzeugt werden kann. Es wird gezeigt, wie auf „kurzem Wege“ neben Slogans und Botschaften auch tiefer gehende Inhalte zu vermitteln sind und z. B. Passanten am Geschehen beteiligt werden können. Im Anschluss wird das Gelernte von den Teilnehmenden für die erste Planung einer neuen eigenen Aktion genutzt.
Die Teilnahme an diesem Workshop ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Bitte melden Sie sich frühzeitig, spätestens bis zum 27. März 2012, an.
Den Anmeldeflyer finden Sie hier.
Bitte vormerken:
27.10.2012 Suchtselbsthilfetag in Magdeburg